83 Neuinfektionen seit Freitag, Impfstart am Sonntag

Säulendiagramm mit den Zahlen zu den Infizierten und aus der Quarantäne entlassenen, bezogen auf die einzelnen Kommunen des Wetteraukreises. Stand: 26. Dezember 2020

Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am heutigen Samstag (26. Dezember) bei 5.701, das sind 83 mehr als am Freitag. Die Neuinfektionen wurden gemeldet aus:

  • Altenstadt (4)
  • Bad Nauheim (23)
  • Bad Vilbel (4)
  • Büdingen (3)
  • Butzbach (4)
  • Florstadt (6)
  • Friedberg (5)
  • Gedern (2)
  • Hirzenhain (1)
  • Karben (7)
  • Limeshain (4)
  • Münzenberg (1)
  • Nidda (6)
  • Niddatal (4)
  • Ober Mörlen (1)
  • Ortenberg (5)
  • Reichelsheim (1)
  • Rosbach (1)
  • Wölfersheim (1)

Die Zahl der nach der Infektion genesenen Menschen wird mit 3.888,  gemeldet. Zwei mehr als gestern. Die jetzt gemeldeten Personen kommen aus Friedberg und Rosbach. In den letzten Tagen konnte die Statistik nicht aktualisiert werden. Nicht alle aus der Quarantäne entlassenen Menschen sind deshalb erfasst, sie wurden aber über das Ende der Quarantäne informiert.

In stationärer Behandlung aufgrund der Corona-Infektion befinden sich am heutigen Samstag 92 Menschen (90). 25 Personen (23) werden intensivmedizinisch behandelt.

Neun weitere Todesfälle im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 wurden gemeldet: In Bad Nauheim starben ein 89 Jahre alter Mann und eine 85 Jahre alte Frau. In Karben  starb eine Frau im Alter von 72 Jahren und in Nidda  starb eine 77jährige Frau. In Wölfersheim verstarb ein 76jähriger Mann an den Folgen der Infektion. In Ortenberg sind vier weitere Menschen an der Folgen der Infektion gestorben: eine 89jährige und eine 87jährige Frau sowie zwei Männer im Alter von 91 und 86 Jahren. Die Verstorbenen hatten Vorerkrankungen. Damit sind seit Beginn der Pandemie 147 Menschen im Wetteraukreis an den Folgen der Infektion gestorben.

Landrat Weckler: Impfstart am Sonntag

Landrat Jan Weckler zeigte sich heute nach der Sitzung des Krisenstabes sehr besorgt über die Situation in den Alten- und Pflegeheimen. „Wir haben derzeit in einem Drittel der über vierzig Pflegeeinrichtungen im Wetteraukreis Ausbrüche der Infektion. In manchen  Einrichtungen sind nahezu alle Bewohnrinnen und Bewohner infiziert. Gerade zu Weihnachten ist das leider eine traurige Nachricht. Daher ist es gut, dass am Sonntag die Impfungen losgehen. Am heutigen Zweiten Weihnachtsfeiertag wurden die ersten 210 Impfdosen geliefert. Am Sonntag werden sie durch mobile Impfteams in zwei Altenheimen verimpft. Damit sehen wir Licht am Ende dieses langen Tunnels“. Weckler warnte indes vor zu kurzfristigem Optimismus. „Wir haben noch einen langen Weg zu gehen. Bis alle Menschen, die es wünschen, auch geimpft und damit geschützt sind, werden noch Monate vergehen. Bis dahin brauchen wir Geduld und müssen weiter die Hygieneregeln und das Abstandgebot einhalten."

Aus den Wetterauer Kliniken wurde am heutigen Vormittag eine COVID-Bettenkapazität von insgesamt 108 Betten gemeldet: 82 Normalbetten und 26 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit. Von diesen 108 Betten sind 10 Normalbetten sowie ein Intensivbett mit Beatmungsmöglichkeit frei. Zu berücksichtigen ist, dass Patientinnen und Patienten aus dem Wetteraukreis in anderen Landkreisen versorgt werden und dass Patientinnen und Patienten aus anderen Landkreisen wiederum in der Wetterau versorgt werden.

Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der genesenen Menschen und die an oder mit COVID-19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 1.666 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne.

Inzidenz bei 207

Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt (HLPUG) meldet für den Wetteraukreis eine amtliche Inzidenz von 207,2. Das tägliche Bulletin zu Corona und weitere Informationen des Landes zum Eskalationskonzept gibt es auf der Seite des Öffnet externen Link in neuem FensterHessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

veröffentlicht am: 26. Dezember 2020