Beschäftigung und Integration schwerbehinderter Menschen

Unternehmen, die Menschen mit Handicap einstellen, sie qualifizieren, sie in das Berufsleben integrieren und teilhaben lassen am wirtschaftlichen Leben, können sich für den Landespreis Beschäftigung des Hessischen Sozialministeriums bewerben.

Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch motiviert Wetterauer Unternehmen, sich für diesen Preis zu bewerben. „Durch eine Vielzahl von Firmenbesuchen weiß ich, dass es eine ganze Reihe von Unternehmen gibt, die sich vorbildlich bei der Qualifizierung und Integration von Menschen mit Schwerbehinderung hervortun. Das ist auch bitternötig, denn Menschen mit Schwerbehinderung haben es schwerer als andere, ihren Platz im Berufsleben zu finden.“

Deshalb verpflichtet das Sozialgesetzbuch private und öffentliche Arbeitgeber mit mehr als 20 Arbeitsplätzen, Menschen mit Schwerbehinderung zu beschäftigen. Ansonsten ist eine Ausgleichsabgabe fällig, mit deren Hilfe Fördermaßnahmen für Menschen mit Behinderung durchgeführt werden können.

Zahlreiche Arbeitgeber sind sich ihrer sozialen Verantwortung aber durchaus bewusst. Der Wetteraukreis beispielsweise kommt seinen Verpflichtungen seit langem nach, „und wir machen gute Erfahrungen mit der Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung. Sie sind genauso motiviert und leistungsfähig wie Menschen ohne Behinderung“, so die Wetterauer Sozialdezernentin.

Der Landespreis ist eine Auszeichnung für beispielhafte Beschäftigung und Integration schwerbehinderter Menschen und wird seit 2006 an privatwirtschaftliche Unternehmen vergeben, die über das gesetzliche Maß hinaus schwerbehinderte Menschen fördern. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und soll dieses besondere Engagement honorieren und öffentlich bekannt machen. Bewerbungen könnem bis zum 30 Juni 2020 eingereicht werden.

Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen gibt unter Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailE-Mail.

veröffentlicht am: 05. März 2020