Fragen zu Corona?

Bei Fragen zum Corona-Virus wenden Sie sich bitte an das Gesundheitsamt des Wetteraukreises: Telefon: 06031 83-2300, E-Mail 

Ehrenamtliche für Seniorinnen und Senioren

Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch startet gemeinsam mit der Fachstelle Leben im Alter einen Aufruf. Gesucht werden Personen, die Menschen in ihrer häuslichen Umgebung unterstützen oder Senioren und Seniorinnen in Pflegeheimen besuchen.

Im Alter können soziale Kontakte weniger werden oder wegbrechen. Das Thema Einsamkeit kann jeden betreffen. Auch gesundheitliche Einschränkungen können Hilfe erforderlich machen. Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch startet gemeinsam mit der Fachstelle Leben im Alter einen Aufruf. Gesucht werden Personen, die Menschen in ihrer häuslichen Umgebung unterstützen oder Senioren und Seniorinnen in Pflegeheimen besuchenunter Einhaltung der derzeit aktuellen Regelungen bei den Besuchskontakten.

Die Erfahrung gebraucht zu werden, kann für alle Frauen und Männer eine wichtige Lebenserfahrung sein. Das Leben im Alter benötigt nicht nur Hilfe, sondern kann auch Hilfe geben. Dem demographischen Wandel ist es zu verdanken, dass viele ältere Personen selbst noch voller Tatendrang sind und helfen können.

„Es gibt viele Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren. Wir helfen gerne dabei, Vorstellungen für ein passendes Ehrenamt zu entwickeln. Tätigkeiten des Ehrenamtes könnten zum Beispiel gemeinsame Spaziergänge, Gesellschaftsspiele, Gespräche führen, Vorlesen oder Betreuung von Haustieren beinhalten“, lautet die Aussage von Eva van Aken und Marlon Albert von der Fachstelle Leben im Alter, die die Anfragen koordinieren werden.

Die Fachstelle Leben im Alter berät Pflegebedürftige und deren Angehörige und möchte seniorengerechte Strukturen fördern und weiterentwickeln. Mit bestehenden Angeboten wie zum Beispiel Nachbarschaftshilfen, Freiwilligenzentren, Grünen Damen, Familienzentren und Selbsthilfekontaktstellen ist die Fachstelle vernetzt und vermittelt Kontakte auch zwischen ehrenamtlichen und Hilfesuchenden her.

Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch unterstützt den Aufruf: „Wir leben in einer absoluten Ausnahmesituation, die uns alle zu Distanz zwingt. Nichtsdestotrotz dürfen wir nicht diejenigen vergessen, die unsere Hilfe brauchen, weil sie bestimmte alltägliche Dinge nicht mehr alleine machen können oder weil sie sich einsam fühlen. Hier können wir alle im Kleinen – natürlich immer unter Berücksichtigung der aktuellen Regelungen – einen Beitrag leisten.“

Ehrenamtliche und Hilfesuchende können sich wenden an Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailE-Mail, telefonisch an den Pflegestützpunkt, Marlon Albert, Telefon: 06031/83-3412 oder an Eva van Aken, Altenhilfeplanerin, Telefon: 06031/83-3410.

veröffentlicht am: 09. März 2021