Essen in der Corona-Krise: Pikant, süß und bunt

Eine Metallschüssel mit verschiedenen grünen Salaten, blühendem Schnittlauch

Foto: Matthias Böckel, Pixabay

Dagmar Meinel, Ernährungswissenschaftlerin im Friedberger Gesundheitsamt informiert rund um das Thema Salat. Dazu hat sie ein leckeres Rezept für einen Grünen Gartensalat ausgesucht. Wer es gerne süß mag, kommt mit einer Erdbeeren-Ricotta-Creme auf seine Kosten.

Und das wird für den Grünen Gartensalat benötigt

  • 1 Kopfsalat
  • 150 Gramm Rucola
  • 1 große grüne Paprika
  • 1 zerdrückte Knoblauchzehe
  • abgeriebene Schale von einer halben Zitrone
  • 1 Esslöffel gehackte Petersilie
  • 3 Esslöffel Zitronensaft
  • 1 Esslöffel Apfelessig
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • Pfeffer, Kurkuma

Salat waschen, trocknen und in mundgerechte Stücke zupfen. Paprika waschen, entkernen, in feine Streifen schneiden, zusammen mit der Zitronenschale und dem Knoblauch in eine Schüssel geben.

Zitronensaft, Öl, Essig, Gewürze und Petersilie mischen. Kurz vor dem Servieren über den Salat gießen.

Erdbeeren-Ricotta-Creme

  • 500 Gramm Erdbeeren
  • 100 Gramm Sahne
  • 2 Esslöffel Puderzucker
  • 200 Gramm Ricotta
  • Mark aus 1 Vanilleschote
  • 2 Esslöffel fein geriebene Zitronenschale
  • 3 Esslöffel Mandelblättchen
  • 1 Esslöffel Honig

Sahne steif schlagen. Puderzucker, Ricotta, Zitronenschale, Vanillemark dazugeben und miteinander verrühren. Erdbeeren waschen, Stielansätze entfernen, klein schneiden, zu der Creme geben. Mandelblättchen mit dem Honig in einer Pfanne unter Dauerrühren karamellisieren. Creme in Schüssel geben und mit den Mandelblättchen verzieren.

Rund um das Thema Salat

Salat und Gemüse wird oft in privaten Haushalten weggeworfen. Das muss nicht sein. Wie bleibt Salat lange frisch? Und lassen sich welke Salatblätter wiederbeleben? Kopfsalat, Eisbergsalat, Rucola und Romana – sie alle sind ab Mai frisch vom Feld erhältlich und bereichern die Küche im Frühling und Sommer. Höhere Temperaturen und langes Liegen im Regal sowie die falsche Lagerung zu Hause tragen allerdings oft dazu bei, dass Salatreste im Müll landen.

Welke Blätter entstehen meist durch Reifegase: Bei der Lagerung von Salaten hängt viel von ihren direkten Nachbarn ab. Liegen sie in der Nähe von Gemüsesorten oder Früchten, die das Reifegas Ethylen ausstoßen, werden die Blätter schneller fleckig und welk. Salat sollte daher nicht in der Nähe von beispielsweise Äpfeln, Birnen, Aprikosen, Bananen, Mangos, Avocados oder Tomaten liegen, weil er dort dem Reifegas am stärksten ausgesetzt ist.

Richtig lagern: nicht zu trocken und mit Luftzufuhr

Auch wenn dies im Supermarkt nicht immer der Fall ist: zu Hause sollte Salat auf jeden Fall in die Kühlung. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält er sich am ehesten frisch und entwickelt nicht so schnell braune Stellen.

Frische Salate möglichst schnell verzehren

Unverpackte frische Salate halten sich am besten, wenn sie ungewaschen und mit ausreichend Platz, eingewickelt in ein feuchtes Tuch, im Gemüsefach verstaut sind. Ist der Salat doch mal welk geworden, hilft ein Wasserbad. Dazu einfach den Salat in eine mit Wasser gefüllte Schüssel legen und diese für circa eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Besonders anfällig für Keime sind bereits verzehrfertige und vorgeschnittene Salate in Tüten oder verschweißten Verpackungen. Sie sollten möglichst schnell nach dem Einkauf wieder in die Kühlung gegeben und dort bei maximal vier Grad Celsius und nicht über das Verbrauchsdatum hinaus gelagert werden. Vor dem Verzehr besonders gründlich waschen.

veröffentlicht am: 30. Juni 2020