Stand: 16.09.2021, 08:00 Uhr

Verordnungen

zur Verhinderung der Ausbreitung der Pandemie

Was ist ein Negativnachweis nach Corona-Schutzverordnung?

Negativnachweis nach Corona-Schutzverordnung (§ 3 CoSchuV) sind:

  • Impfnachweise,
  • Genesenennachweise und
  • Testnachweise.

Testnachweise sind in verschiedenen „Arten“ möglich:

  • maximal 24 Stunden zurückliegender Test aus einem offiziellen Testzentrum/Apotheke oder ähnliches,
  • maximal 48 Stunden zurückliegender PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik,
  • maximal 24 Stunden zurückliegenden Antigen-Tests für Lehrkräfte und das sonstige Personal an Schulen,
  • Nachweis der Teilnahme an einer regelmäßigen Testung im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzepts für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende an Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen
  • maximal 24 Stunden zurückliegende Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt,
  • Selbsttest für Laien vor Ort unter Aufsicht desjenigen, der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist.

Soweit ein Negativnachweis zu führen ist, gilt dies nicht für Kinder unter 6 Jahren und nicht für Kinder, die noch nicht eingeschult sind.

Grundsätzlich ist nunmehr auch, soweit ein Negativnachweis erforderlich ist, dieser von den Beschäftigten/Mitarbeitenden zu erbringen. Soweit aber zum Zwecke der Ausübung der beruflichen Tätigkeit ein Negativnachweis zu führen ist, kann dieser auch geführt werden durch die dokumentierte kontinuierliche Teilnahme an dem nach § 4 Abs. 1 der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung vom Arbeitgeber zweimal pro Kalenderwoche kostenfrei angebotenen Test.