Jugendberufshilfe

Zukunftscamps für Schulabgänger/innen in den Sommerferien vom 16.-19.8.2021
Berufliche Orientierung und Vorbereitung auf den Übergang in Ausbildung kamen in der Schule durch die Corona- Krise für viele Schüler/innen zu kurz. Deshalb plant die Fachstelle Jugendarbeit und Jugendgerichtshilfe des Wetteraukreises – in Kooperation mit "Schulsozialarbeit in Schulen" und weiteren Akteuren - Zukunftscamps in den Sommerferien.
Die Camps richten sich insbesondere an Schüler/innen mit BO-Abschluss, Hauptschüler/innen, Realschüler/innen, die im Sommer 2021 die Schule beendet haben und noch ohne schulische oder berufliche Übergangsperspektive sind. Teilnehmen können auch Schüler/innen, die für Sommer 2022 einen Ausbildungsplatz suchen und sich frühzeitig bewerben wollen. Und auch Schülerinnen und Schüler, bei denen es durch die Corona Pandemie zur Absage bereits zugesagter Lehrstellen kam, sind willkommen. Das Angebot kann auch von Schulabgänger/innen der Berufsschulen aus BFS- oder BzB-Klassen genutzt werden.
Die Zukunftscamps finden

  • vom 16.-19.8.2021,  also in der 5.  Sommerferienwoche

in Kleingruppen an 4 verschiedenen Orten im Wetteraukreis angeboten werden. Die geltenden Corona-Hygiene-Regelungen werden beachtet. 

Hier finden Sie den Flyer mit weiteren Infos als Download. Hier geht es zum Anmeldelink.

AUSBILDUNGSVORBEREITUNG

Neue Förderangebote ab Januar 2021 für die Wetterau durch Zusatzmittel AQB des HMSI möglich: „GO- gut orientiert“ und „PLAY – digitale Kompetenzen spielerisch entdecken“.
Im Spätsommer 2020 veröffentlichte das HMSI einen Förderaufruf für die zusätzlichen Förderbereiche „Schutzschirm für Ausbildungssuchende“ und „Brückenqualifizierung für Frauen“. Das Ministerium entschied dann, welche Projekte den Zuschlag erhalten und folgte der Empfehlung des Wetteraukreises.

  • Im Projekt GOwerden (erziehende) Frauen in ihrer beruflichen Orientierung und beim (Wieder-) Einstieg in den Erwerbsarbeit durch eine offene Beratungsstelle unterstützt. Elemente sind z.B. Einzelberatungen persönlich oder digital und ein begleitendes Seminarprogram. Mail-Kontakt
  • Im Projekt »PLAY« führen werden Ausbildungssuchende an die Vielfalt des digitalen Gestaltens heran geführt und können ihre informatischen Selbstkompetenz entwickeln. Mail-Kontakt

Weitere Informationen auch über die Homepage des Trägers oder Wetteraukreis, Fachstelle Jugendarbeit und Jugendgerichtshilfe, Frau Grell, Mail, T: 06031/83 3315.

Ausbildungsvorbereitung in Jugendwerkstätten und Ausbildungsvermittlung für junge Menschen ohne Ausbildungs- oder Arbeitsplatz.
Über die Jugendberufshilfe kann in diese Projekte vermittelt werden: 

  • Jugendwerkstatt-Projekt „JobGo“ in Altenstadt-Waldsiedlung. Zur Homepage  
  • Jugendwerkstatt-Projekt „Vamos“ bei RDW in Friedberg. Zur Homepage.

AUSBILDUNG

Zusätzliche geförderte Ausbildungsplätze wenden sich bevorzugt an junge Erziehende
Die geförderte Ausbildung wird von einem Bildungsträger in Kooperation mit Betrieben umgesetzt und kann auch in Teilzeitmit 30 Wstd. durchlaufen werden. Sie wendet sich

  • bevorzugt an junge Mütter und junge Väter bis 30 Jahren,
  • oder junge Menschen ohne Ausbildungsplatz mit Förderbedarf.

Die Ausbildung startet im August des laufenden Jahres. Interessierte können sich aber jederzeit melden, denn frei werdende Plätze können nachbesetzt werden. Die Maßnahmen werden gefördert über das Landesprogramm "Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget", Kreismittel und Mittel des Jobcenters Wetterau. Anmeldung und Information: Jugendberufshilfe, Frau Grell, Mail. Tel: 06031/83 3315

JUGENDBERUFSHILFE

Nicht immer verläuft der Übergang von der Schule in den Beruf reibungslos.
Junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren im Wetteraukreis, mit Problemen im Übergang von der Schule in den Beruf, finden bei der Jugendberufshilfe Beratung, Information, Ermutigung und Förderung.

Für Bildungsträger und regionale Akteure im Übergang Schule-Beruf bieten wir:

  • Kollegiale Beratung
  • Förderung von Jugendberufshilfe-Angeboten bei Bildungsträgern
  • Entwicklung von neuen und ergänzenden Angeboten
  • Förderung von Vernetzung und Kooperation der Akteure im Übergang Schule – Beruf; Veranstaltungen, Fachtage
  • Regionale Koordination für die hessenweite Strategie OloV (siehe auch www.olov-hessen.de)
  • Digitaler Newsletter Netzwerk Schule-Beruf Wetterau; erscheint 10 x im Jahr
  • Förderung von Projekten an Berufsschulen für Schüler/innen in BzB- und InteA-Klassen.
  • Arbeitskreis Jugendberufshilfe-Träger Wetterau

Das bieten wir Jugendlichen an:

  • Einzelberatung, Einzelförderung,
  • geförderte Ausbildung oder Projekte zur Ausbildungsvorbereitung.

Die Beratung und Förderung ist freiwillig, vertraulich und kostenlos – aber nicht mühelos. Gesetzliche Grundlage der Jugendberufshilfe ist § 13 SGB VIII.