Erlenbachschüler werden Klimaexperten

Die 3. Klasse der Erlenbachschule beschäftigt sich mit der Funktion einer Dampfmaschine.

Die wichtigsten Maßnahmen  zum Begrenzung des Klimawandels sind die Umstellung der genutzen Energieträger auf erneuerbare Ressourcen. Dies lernen Wetterauer Schülerinnen und Schüler beim Projekt „Klimaexperten“. Diesmal war die Erlenbachschule in Gedern an der Reihe.

"Die Auswirkungen der sehr hohen Emissionen von Kohlenstoffdioxid und anderen Treibhausgasen sowie den anhaltend hohen Energieverbrauch der letzten Jahrzehnte machen sich erst heute bemerkbar. Ebenso werden die künftigen Generationen vor enorme Herausforderungen gestellt. Dieser Problematik widmeten sich die Schüler und Schülerinnen der Erlenbachschule in Gedern“, so Schuldezernent Helmut Betschel.

Als Schwerpunkt stand am Dienstag (23.06.2015) das Thema Strom sowie die Stromerzeugung  auf dem Stundenplan. Die Schüler und Schülerinnen beleuchteten zunächst gemeinsam mit der Klassenlehrerin Elke Emmel und der Schulleiterin sowie Klassenlehrerin Doris Weber die inhaltlichen Zusammenhänge zwischen Strom und Energie. Anschließend wogen die Klimaexperten, unter Anleitung von der Umweltpädagoginnen Julika Exner und Johanna Kiefer, die Vor- und Nachteile der einzelnen Energieträger Kohle, Atom sowie Wind, Wasser und Sonnenenergie ab, mit dem Ergebnis, dass die erneuerbaren Energien die klimafreundlichste Variante der Energieerzeugung für die Zukunft sind.

Zusätzlich erarbeiteten die Kinder Vorschläge, wie jeder einzelne Strom und Energie einsparen kann. „Mit diesem Resultat werden die Schüler und Schülerinnen zu echten Klimaexperten im Schulgebäude sowie im eigenen Kinderzimmer“, so Stefanie Voß, Klimaschutzmanagerin des Wetteraukreises.

veröffentlicht am: 25. Juni 2015