Niddataler Eichendorff-Schüler werden zu Klimaexperten

Die Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse der Eichen-dorff-Schule in Niddatal haben sich zu Klimaexperten qualifiziert.

Beim G7-Gipfel in Elmau wurde in der vergangenen Woche noch darüber debattiert, wie man den Klimawandel bekämpfen kann. In der Eichendorff-Schule in Niddatal haben sich unlängst 33 Drittklässler im Rahmen des Projektes Klimaexperten im Wetteraukreis der klimatischen Situation der Erde ganz konkret gestellt.

„Der Klimawandel betrifft uns alle. Deshalb müssen wir auch alle Möglichkeiten nutzen, einen Beitrag gegen die drohende Erderwärmung zu leisten“, sagte Schuldezernent Helmut Betschel in einer Presseerklärung.

In speziell für Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse erarbeiteten Unterrichtseinheiten mit den Schwerpunkten Klima, Klimawandel und Energie überlegten die Kinder, wie jeder Einzelne zum Klimaschutz beitragen kann. Gemeinsam mit den Umweltpädagoginnen Julika Exner und Johanna Kiefer sowie den Klassenlehrerinnen Imke Pöschko und Laura Schulze erarbeiteten die jungen „Klimaexperten“ eine große Weltkarte mit den einzelnen Klimazonen der Erde. Diese wurden mit Landschaftsbildern der entsprechenden Pflanzenwelt und den verschiedenen Lebensstilen ausgestattet.

Mit kleinen Experimenten konnten sich die Jungs und Mädchen der Eichendorff-Schule mit den Klimafaktoren Wind, Niederschlag, Temperatur und Luftfeuchtigkeit auseinandersetzen. Stefanie Voß, Klimaschutzmanagerin in der Kreisverwaltung, betonte: „Mit den Experimenten rund um die Themen Energie und Klima werden Schlüsselthemen einer nachhaltigen Entwicklung für Schülerinnen und Schüler greifbar gemacht“.

veröffentlicht am: 16. Juni 2015