Partnerschaft im kommunalen Klimaschutz

„Global denken – lokal handeln“ ist eine Maxime im Umweltschutz. Doch auch gemeinsames Handeln bringt viele Vorteile. „Durch die interkommunale Zusammenarbeit können wir von den Erfahrungen anderer profitieren und helfen den Partnern ihre Ziele schneller zu erreichen“, lobt Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel die Zusammenarbeit mit Klimaexperten aus dem bayrischen Fürstenfeldbruck.

Der Wetteraukreis führt im Rahmen der Umsetzung des Klimaschutz-Teilkonzepts Klimaschutzmaßnahmen durch, die unterschiedliche Bereiche betreffen. Vom Schulprojekt „Klimaexperten“ in den Wetterauer Grundschulen bis zum Einsatz von LED in den kreiseigenen Liegenschaften und der Ausstattung mit Photovoltaik-Anlagen – in sämtlichen Handlungsfeldern wird aktiv Klimaschutz betrieben. „Es gibt aber noch weitere Potenziale, die wir in den nächsten Jahren entwickeln wollen“, sagt Betschel.

Mit dem Projekt RegioTwin geht die Kreisverwaltung einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltige Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. Im Projekt arbeiten jeweils zwei Kommunen über ein Jahr lang eng zusammen und geben sich gegenseitig Inputs für die effiziente Durchführung von weiteren Projekten. Die Kooperation basiert auf einem intensiven und praxisorientierten Erfahrungs- und Wissensaustausch.

„Interkommunale Kooperation ist ein wichtiger Schlüssel zur Energiewende, ohne den es sich schwer arbeiten lässt“, so Stefanie Voß, Klimaschutzmanagerin des Wetteraukreises.

Der Wetteraukreis wurde gemeinsam mit dem bayrischen Landkreis Fürstenfeldbruck als Paar ausgewählt und kann nun im Rahmen der Partnerschaft den Klimaschutz weiter vorantreiben.

Unlängst besuchte die Klimaschutzmanagerin von Fürstenfeldbruck, Monika Beirer, erstmalig den Wetteraukreis und überzeugte sich von den bisherigen Klimaschutzaktivitäten. Auf der Tagesordnung stand für das erste Treffen der Ausbau der erneuerbaren Energien. Dabei standen die Photovoltaik-Anlagen auf den kreiseigenen Liegenschaften im Mittelpunkt. 43 solcher Anlagen sind mittlerweile auf Schulen und Verwaltungsgebäuden installiert.

veröffentlicht am: 22. Oktober 2015