Schulbetrieblicher Bauhof testet Akkurasenmäher

Unser Bild zeigt Schuldezernenten Helmut Betschel, der sich von Auszubildendem Dennis Romankewitz den Betrieb des Akkurasenmähers zeigen lässt. Rechts im Bild ist Lothar Torau mit dem Freischneider zu sehen. Das Bild entstand im Innenhof der Kreisverwaltung am Europaplatz.

Für den Schulbetrieblichen Bauhof des Wetteraukreises wurden ein Akkurasenmäher und eine Akkumotorsense angeschafft, um die Geräte im Einsatz zu testen. Nach den ersten Testgängen zeigten sich alle Beteiligten hoch zufrieden mit den neuen Geräten.

„Mit der Einführung von Ganztags- und Betreuungsschulen verlängert sich die Zeit, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Schule verbringen. Rasen mähen und Schulunterricht passen aber nicht gut zusammen; das ist sehr störend. Die lauten Benzinrasenmäher haben eine Geräuschemission wie ein Presslufthammer“, berichtet Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel. Der Wetterauer Schuldezernent hat sich dieser Tage von den Vorteilen der beiden Geräte überzeugt.

"Wir haben einen Rasenmäher und einen Freischneider (Motorsense) mit Akkubetrieb angeschafft, die deutlich leiser sind als die vergleichbaren Geräte mit Benzinantrieb. Während bei Benzin eine Geräuschemission von bis zu 110 Dezibel entstehen, wird bei den Akkurasenmähern ein Schallleistungspegel von 92 Dezibel garantiert; das ist nicht nur besser für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für unsere Mitarbeiter, deren Gehör geschont wird. Die Befürchtung, dass die Akkukapazität nicht reicht, hat Bauhofleiter Lothar Torau bereits zerstreut. Die Akkus reichen für etwas mehr als eine Stunde, während die Ersatzakkus in 40 Minuten neu geladen sind.

Man kann also kontinuierlich arbeiten; zudem sind die Elektrogeräte wartungsärmer als die benzinbetriebenen Maschinen.

veröffentlicht am: 25. August 2015