Wetterau ist 100-ee-Starterregion – Landrat Arnold: „Wir haben noch viel vor"

Im Sommer des Jahres hat sich der Wetteraukreis um die Aufnahme in das Projekt "100 Prozent erneuerbare Energieregion" beworben. Mit der Bereitstellung eines Banners wurde der Wetteraukreis offiziell als Starterregion anerkannt.

Das 2007 vom Bundesumweltministerium initiierte Projekt unterstützt Kommunen, die auf eine vollständige Umstellung ihrer Energieversorgung auf erneuerbare Energien hinwirken. Dabei hat sich die Ernennung zur 100 erneuerbare Energieregion, kurz: 100ee-Region, oder zur 100ee-Starterregion als wertvolles Instrument erwiesen, um lokale Ziele und bereits umgesetzte Maßnahmen nach außen und nach innen zu kommunizieren. "Da wir allein durch das vom Kreistag beschlossene 15-Punkte-Programm gegen den Klimawandel schon einiges vorweisen können, wurden wir im September als Starterregion aufgenommen", freut sich Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel-Pflügel.  

Landrat Arnold bezeichnete die Aufnahme als Starterregion, als Motivation, auf dem eingeschlagenen Weg weiterzugehen. "Wir haben noch viel vor und wollen die nationalen Klimaschutzziele und erst recht die jetzt von der Warschauer Klimakonferenz ausgegebenen Ziele deutlich übertreffen." Beispielhaft nannte Arnold die Nutzung von Sonnenenergie, die wir auf unseren Schuldächern ernten können. "Dabei wollen wir künftig verstärkt auf die eigene Nutzung der erzeugten Energie setzen. Mit der dezentral erzeugten und an gleicher Stelle verbrauchten Energie können auch die Stromkunden entlastet werden; denn jedes Kilowatt, das nicht ins Netz gespeist wird, muss auch nicht subventioniert werden", so Arnold.  

veröffentlicht am: 16. Dezember 2013