Erste Wetterauer Klimaschutzkonferenz

Im Wetteraukreis setzen sich viele Menschen seit vielen Jahren aktiv für den Klimaschutz ein. Zahlreiche Projekte und die regelmäßig herausgegebenen Klimaschutzberichte zeugen davon.

Um die engagierten Akteure, Initiativen und Projekte in den Wetterauer Kommunen künftig mit vereinten Kräften noch besser unterstützen zu können, gute Ideen weiterzutragen und Erfahrungen zu teilen, lädt Sie der Wetteraukreis am Montag, den 27. Juni 2022 von 9 bis 12:30 Uhr herzlich zur 1. Wetterauer Klimaschutzkonferenz in den Plenarsaal des Kreishauses in Friedberg ein.

Es stehen die Themen "Klimabildung und Beteiligung" im Mittelpunkt, doch auch viele weitere Themen rund um Klimaschutz und Energie werden angesprochen und präsentiert. Neben fachlichen Impulsen und Beispielen aus der Praxis wird es auch zwei halbstündige Phasen für den direkten Austausch an verschiedenen Infoständen zu bestimmten Themen geben.

Sie können sich noch bis zum 26.06.2022 bei der Klimaschutzkoordinatorin des Wetteraukreises unter Angabe Ihres Namens und E-Mailadresse anmelden. 

Programm

Klimaschutz in der Wetterau

Im Wetteraukreis wurden bereits zahlreiche Projekte für den Klimaschutz durchgeführt, befinden sich aktuell in der Umsetzung oder sind in Planung.

Einen formalen Anfang nahmen die Bestrebungen am 27.05.2009, als der Kreistag des Wetteraukreises die ersten Klimaschutzziele beschloss. Ein weiterer wichtiger Meilenstein war die Verabschiedung des ersten Klimaschutzkonzeptes im Jahr 2013 durch den Kreistag.  

In den vergangenen Jahren wurde einiges erreicht, zuletzt wurde im September 2020 die Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes mit dem Fokus auf ausgewählte kreiseigene Liegenschaften vom Kreistag verabschiedet.

Klimaschutz im Wetteraukreis steht für:

  • Verantwortung übernehmen. Der Wetteraukreis geht mit gutem Beispiel  voran und setzt sich auch nach außen für den Klimaschutz ein. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung repräsentieren dies und transportieren die Idee möglichst auch nach außen.
  • Kommunikation fördern. Nicht nur in der Verwaltung wird der Klimaschutz groß geschrieben , die Mitarbeitenden nehmen Themen mit nach Hause, kommunizieren diese dort und fördern so die Reichweite wichtiger Themen rund um Klimaschutz. Es gilt einen regelmäßigen fachlichen Austausch zu etablieren, um das Thema Klimaschutz voranzutreiben und neue Ideen zu entwickeln.
  • Ressourcen schonen. Das bedeutet, achtsam, verantwortungsvoll und sparsam mit Dingen aller Art umzugehen. LED-Beleuchtung oder Selbstschlussventile der Wasserhähne in den Sanitärbereichen sind nur ein paar Beispiele dafür, wie Nachhaltigkeit in der Verwaltung vorangetrieben wird. Des Weiteren fokussiert sich der Wetteraukreis auf die Reduzierung der CO2-Emissionen, indem Maßnahmen aus dem Konzept umgesetzt werden.
  • Nachhaltigkeit forcieren. Jegliches Verwaltungshandeln ist durch soziales, wirtschaftliches und ökologische Denken geprägt. Beispielsweise kann bei der Beschaffung der Verwaltungseinrichtung die Auswahl nachhaltiger Produkte zur dauerhaften Kostensenkung führen. Zwar sind solche Einrichtungen meist teurer als vergleichbare Produkte, können aber durch längere Lebenszeiten und bessere Verwertbarkeit nach Lebensende Kosten über den gesamten Lebenszyklus einsparen. Gleiches gilt auch im baulichen und energetischen Bereich.

Ansprechpartner für den Klimaschutz

In der Verwaltung des Wetteraukreises kümmern sich einige engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darum, den Klimaschutz in der Wetterau voranbringen.

Klimaschutz ist eine wesentliche Aufgabe im für die Verwaltungsgebäude und Gemeinschaftsunterkünfte baulich verantwortlichen Fachdienst 5.2 „Immobilienmanagement“. Hier wurde auch das am 23.09.2020 im Kreistag beschlossene Klimaschutzkonzept auf den Weg gebracht.

Seit September 2020 ist Herr David Bauner zuständig für das Klimaschutz- und Energiemanagement der kreiseigenen Liegenschaften. Gemeinsam mit Frau Stefanie Voß, die schon für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes aus 2013 zuständig war, begleitet Herr Bauner verschiedene Maßnahmen zur Energieeinsparung und -effizienz in der Kreisverwaltung und den dazugehörigen Liegenschaften.

Unterstützung erfährt der Fachdienst 5.2 durch den Fachdienst 5.4 „Hochbau“, welcher für die Neubauten und Sanierungen der eigenen Liegenschaften zuständig ist.

Seit November 2020 gibt es im Fachbereich 4 Regionalentwicklung und Umwelt eine Stelle für die „Koordination Klimaschutz“. Frau Susanne Feiler kümmert sich neben der Initiierung und Begleitung von Maßnahmen zur Verringerung der CO2-Emissionen seitens der Kreisverwaltung darum, koordinative Aufgaben von Aktivitäten und Projekten zu übernehmen und den Klimaschutz auch in Planungen stärker einzubeziehen.

Ansprechpartner

Name Telefon Fax Raum
Susanne Feiler 06031 83-4006 06031 83-91 125 E-Mail
David Bauner 06031 83-6212 06031 83-916212 I.18 E-Mail