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Newsletter Jugendhilfe

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Sie mit Neuigkeiten aus dem Bereich der Jugendhilfe zu informieren.

Das Jugendamt des Wetteraukreises

Servicestelle Praktikum Wetterau - Praxischancen gezielt nutzen

Die "Servicestelle Praktikum Wetteraukreis" ist die zentrale Anlaufstelle für Praktika im Wetteraukreis. Wir bringen Betriebe und junge Menschen bis 27 Jahre systematisch zusammen – mit besonderem Fokus auf benachteiligte Jugendliche, Geflüchtete und junge Menschen mit Migrationshintergrund.
Das Ziel: Aus Praktika sollen echte Chancen für Ausbildung und Beschäftigung entstehen. Das Angebot richtet sich an junge Menschen mit Wohnort im Wetteraukreis.
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Ich und meine Stärke: Selbstvertrauen stärken - Grenzen setzen - leichter leben für Jugendliche am 26. September 2026

Manchmal fühlt sich alles zu viel an - Schule, Erwartungen, Stress, oder das Gefühl nicht richtig dazu zu gehören. An diesem Tag können Jugendliche herausfinden, was sie stark und glücklich macht. Durch praktische Übungen und Spiele kann das Selbstvertrauen gestärkt werden. Begleitend dazu gibt es ein Elterngespräch, in dem Eltern erfahren wie sie ihre Kinder im Alltag stärken und begleiten können.
Weitere Informationen und Anmeldung

Wetterauer Familiensommer: Gemeinsam das Mathematikum Gießen entdecken

Mit dem „Wetterauer Familiensommer“ schafft der Wetteraukreis gemeinsam mit verschiedenen Trägern aus dem Kreisgebiet besondere Freizeitangebote für Familien, denen eine gemeinsame Familienaktivität aus finanziellen Gründen nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich ist. Dank finanzieller Mittel, die der Wetteraukreis bereitstellt, können abwechslungsreiche Ausflüge zu familienfreundlichen Konditionen angeboten und gemeinsame Erlebnisse realisiert werden. Am Samstag, 10. Oktober 2026, lädt die Fachstelle Jugendarbeit des Wetteraukreises Familien mit Kindern im Alter von 4 bis 12 Jahren zu einem spannenden Tagesausflug ins Mathematikum in Gießen ein.
Zur Anmeldung

Die Kinderschutzinsel macht sichere Orte für Kinder sichtbar

Wenn ein Kind Angst hat, braucht es kein langes Suchen. Es braucht ein sichtbares Zeichen. Gegründet in der Wetterau, wächst die Bewegung jetzt in ganz Deutschland. Sie schaffen sichtbare Anlaufstellen für Kinder – gemeinsam mit lokalen Partner, Geschäften und engagierten Menschen.
Zu mehr Informationen und bereits etablierte Kinderschutzinseln

Förderprogramm Generation Nachbarschaft - Soziale Räume gemeinsam gestalten

Der Wetteraukreis sucht kreative Ideen und Projekte, die Menschen zusammenbringen und Nachbarschaften stärken. Bewerbungen für das Förderprogramm Generation Nachbarschaft des Wetteraukreises für das Förderjahr 2027 sind noch bis zum 30. September 2026 möglich. 
Im Fokus stehen dabei Projekte, die aktiv den Dialog zwischen den Generationen fördern und insbesondere auch die Teilhabe für alle Menschen ermöglichen sowie einen respektvollen, solidarischen und kreativen Umgang mit Vielfalt fördern. Die Förderhöhe kann von 250 Euro bis zu 50.000 Euro betragen.
Förderfähig sind Institutionen, eingetragene Vereine, Bildungseinrichtungen, gemeinnützigen Unternehmen (gGmbH) und Kommunen, sowie freie und öffentliche Träger der Jugend- und Sozialhilfe, die im Wetteraukreis ansässig sind. Weiterführende Informationen sowie das Bewerbungsformular finden Sie unter 
Generation Nachbarschaft

Kampagne in Büchereien und Buchhandlungen thematisiert Konsens und sexualisierte Gewalt

Mit der Kampagne „Consent is sexy- Deine Story- Deine Grenzen“ machen der Frauen-Notruf Wetterau und seine Partner seit Anfang Juni auf die Themen Konsens , persönliche Grenzen und sexualisierte Gewalt aufmerksam. Ein wichtiger Bestandteil der Aktion ist der Hinweis auf Soforthilfe nach Vergewaltigung. 15 Büchereien und Buchhandlungen aus dem Wetteraukreis beteiligen sich an der Kampagne welche durch das Land Hessen und den Wetteraukreis im Rahmen der Unterstützung für das Angebot der medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung finanziert wird.
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Integreat App: Ihr digitaler Wegweiser für das Leben im Wetteraukreis

Die Integreat-App bündelt eine Vielzahl wichtiger Informationen: zum Beispiel zu Beratungsstellen, Behörden, den Bereichen Wohnen, Arbeit, Bildung, Gesundheit. Zudem enthält die App nützliche Tipps zu Freizeitangeboten und Veranstaltungen in der Region. Eine interaktive Übersichtskarte zeigt wichtige Anlaufstellen und aktuelle Nachrichten halten Sie stets auf dem Laufenden. Besonders vorteilhaft: Alle Inhalte sind einfach erklärt und in 13 Fremdsprachen verfügbar. Um die Inhalte auf Ihrem PC zu finden, klicken Sie hier. oder laden Sie über diesen Link die App herunter.

Mein Kind ist Queer, was jetzt? Ein Beratungsangebot für Eltern

Neu ab dem 14. September 2026 bietet das Junity Friedberg für Eltern jeden zweiten Montag im Monat ein Beratungsangebot an. Es geht um Erfahrungsaustausch, Vernetzung untereinander, Begriffe einfach erklärt und Orientierung und Hilfe.
Das Angebot ist offen für eigene Themen und Vorschläge die mitgebracht werden können.

ADHS und Autismus Beratungsnetzwerk Wetterau e.V.

Beratung, Austausch und Adressen für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte.
Was 2018 mit einem kleinem ADHS-Forum begann, hat sich kontinuierlich zu einem umfangreichen Forum entwickelt– heute als erster ADHS & Autismus Dachverband in Deutschland, mit lokalen Selbsthilfegruppen & Infogruppen in Bad Vilbel, Friedberg (Hessen), München, Braunschweig und einer eigenen Autismus-freundlichen Beratungsstelle in Bad Vilbel.

Der Verein bietet Selbsthilfe- und Informationsgruppen, sowie ein umfassendes Beratungsangebot zum Thema ADHS und Autismus (auch als Doppeldiagnose) sowohl für Betroffene als auch für Angehörige. Auch für Einrichtungen wie Schulen, Kitas oder Jugendhilfeträger ist der Verein möglicherweise interessant, wenn Fragen zur Thematik bestehen oder die Diagnose neu gestellt wurde und Eltern nach Anlaufstellen suchen um sich zu informieren oder einfach mal alle ihre Fragen stellen zu können.
Zum Beratungsnetzwerk

 

 

HOP Landesjugendkongress vom 26. bis 28. Oktober 2026 – Anmeldung ab sofort möglich

Ab sofort können sich junge Menschen für das Jugendbeteiligungsformat HOP! Landesjugendkongress anmelden. Der HOP! Landesjugendkongress ist ein offenes Format der Jugendbeteiligung auf Landesebene und fand bereits 2022 und 2024 statt. Beim HOP! diskutieren junge Menschen zwischen 14 und 21 Jahren aus ganz Hessen gemeinsam über Politik, entwickeln Ideen für ein jugendgerechtes Hessen und tauschen sich mit Abgeordneten des Hessischen Landtages aus.
Zur Anmeldung und zu den FAQ

Fortbildung am 21. September zum Thema „Kinder- und Jugendbeteiligung als Haltung – Machtverhältnisse erkennen und reflektieren

Am 21. September findet von 9.30 bis 15.00 Uhr die Fortbildung zu Haltungsfragen und Adultismus digital statt. Katharina Steiner vom Jugendinformationszentrum Wiesbaden wird in die kritische Auseinandersetzung mit Adultismus, der oft unbewussten Bevorzugung von Erwachsenen, einführen und dessen Auswirkungen auf die Teilhabe junger Menschen beleuchten. Durch interaktive Formate reflektieren die Teilnehmenden Machtverhältnisse, hinterfragen die eigene Rolle und entwickeln Ansätze für eine machtsensible Praxis. Ziel ist es, Beteiligungsprozesse diskriminierungskritisch und partizipativ zu gestalten.
Zur Anmeldung

Fortbildung am 19. Oktober zum Thema „Digitale Medien in der Kinder- und Jugendbeteiligung“

Am 19. Oktober findet von 10.00 bis 15.00 Uhr die Fortbildung zur Einführung in die digitalen Medien in der Beteiligungsarbeit digital statt. Im praxisorientierten Online-Workshop wird Louisa Huder (Medienpädagogin M.A., Sozialpädagogin B.A.) aktuelle Themen wie Messenger-Dienste, Cybermobbing, Datenschutz sowie Kommunikation in digitalen Gruppen behandeln. Ziel ist es, mehr Sicherheit im Umgang mit digitalen Medien zu gewinnen, Risiken besser einschätzen zu können und konkrete Strategien für den beruflichen Alltag zu entwickeln. Neben fachlichem Input bietet der Workshop Raum für Austausch, Reflexion des eigenen Medienhandelns und die Entwicklung praxisnaher Lösungen für die Kinder- und Jugendbeteiligung.
Zur Anmeldung

Klare Sätze statt Behördendeutsch

Reihenweise Fachbegriffe, Schachtelsätze, schwer verständliche Formulierungen: Als Jurist ist Felix Speidel einiges an Sprachakrobatik gewohnt. Die Stadt Marburg berichtet stolz von einem Pilotprojekt die Schreiben der Behörde umzuformulieren, sodass die Bürger und Bürgerinnen diese besser verstehen. Es wird ein Bürokratieabbau erlebt. Mehr Details finden Sie im Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Therapieplätze für Jugendliche fehlen – trotz rechnerischer Überversorgung

Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter Depressionen, Angst- oder Essstörungen. Doch die Suche nach einem Therapieplatz dauert oft Monate. In Darmstadt schlägt eine Gruppe von Therapeutinnen nun Alarm: Selbst schwer belastete junge Menschen finden keine Hilfe mehr. Das Merkwürdige: Einen Mangel gibt es laut der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) nur bei der kinderpsychiatrischen Versorgung in der Region. Bei der Psychotherapie für Kinder und Jugendliche sind den Angaben zufolge Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg dagegen überversorgt. 22,5 sogenannte "Kassensitze" für Kinder- und Jugendpsychotherapie gibt es demnach in Darmstadt und im Kreis – mehr als der Gesetzgeber vorschreibt. Ähnlich sieht es in großen Teilen Hessens aus. Laut KVH sind alle Regionen – außer dem Odenwald – überversorgt. Insgesamt gibt es gut 342 Sitze in Hessen.
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„Flächendeckende Qualitätsentwicklung statt begrenzte Projektförderung“

Sozialministerin Heike Hofmann hat die zentrale Bedeutung von sprachlicher Bildung in der frühkindlichen Bildung in Hessen betont. „Sprache eröffnet Bildungswege, sie ermöglicht Teilhabe und schafft Inklusion – Sprache ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Chancengerechtigkeit. Sie erklärt die neue Strategie der Landesregierung zur Weiterentwicklung der Sprachförderung in der frühkindlichen Bildung. Nach dem Auslaufen des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ habe Hessen 2023 Verantwortung übernommen, die Förderung nicht abrupt beendet, sondern einen Weg gefunden, sie über mehrere Jahre weiterzuführen, um gute Übergänge zu schaffen.
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„Gesundheitsförderung in der hessischen Kindertagesbetreuung gemeinsam weiter stärken“

Sozialministerin Hofmann übergibt Förderbescheid über rund 1,5 Millionen Euro für die Fachstelle Gesundheitsfördernde Kita an die Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAGE). Gesundheitsförderung in der frühkindlichen Bildung ist wichtiger Teil des im vergangenen Jahr unter dem Motto Bildung, Betreuung und Bauen vorgestellten KitaPakets der Landesregierung.
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Rechtsanspruch auf Ganztag startet zum 1. August 2026

Ab dem 1. August 2026 tritt der Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung für Kinder der ersten Klassenstufe in Kraft. In den Folgejahren wird der Anspruch schrittweise auf die Klassenstufen zwei bis vier ausgeweitet, sodass er ab dem Schuljahr 2029/30 für alle Kinder der Klassenstufen eins bis vier gilt. Bereits heute sind 74 Prozent der Grundschulen Ganztagsschulen. Rund 1,9 Millionen Kinder im Grundschulalter werden ganztägig entweder in einer Ganztagsschule oder einem Hort betreut. Die Inanspruchnahme liegt damit bei 57 Prozent.
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Bundesregierung stärkt und modernisiert die Kinder- und Jugendhilfe

Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe beschlossen. Damit beginnt die Bundesregierung die Umsetzung einer umfassenden, zweistufigen Strukturreform. Ziel ist es, die Kinder- und Jugendhilfe zukunftsfest aufzustellen. Hilfen sollen schneller und passgenauer bei den Familien ankommen, kommunale Strukturen gestärkt, und unnötige Bürokratie abgebaut werden. Gleichzeitig soll der Kostenaufwuchs in den Kommunen langfristig gedämpft werden.
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Mitarbeiter in der Jugendhilfe sind oft Ziel von Gewalt

Bei Sorgerechtskonflikten wie in Stade kommt es häufig zu Gewaltausbrüchen. Besonders die Mitarbeiter der Jugendhilfe sind betroffen. Aber spezielle Schutzkonzepte fehlen häufig. Wer schützt Sozialarbeiter? Die Forderung von mehr Schutz und Prävention ist groß.
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Neue Studie untersucht Darstellung von Babys und Kleinkindern in Social-Media-Profilen

Babys und Kleinkinder sind ein fester Bestandteil vieler sogenannter Family-Influencing-Accounts. Damit sind Influencer und Influencerinnen gemeint, die ihren Familienalltag teilen und dabei kommerzielle Interessen verfolgen. Nun ist eine neue Studie erschienen, die erstmals systematisch untersucht, wie Kinder im Alter bis fünf Jahre in solchen monetarisierten Profilen auf Social-Media-Plattformen dargestellt werden. Die Studie wurde vom Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut durchgeführt und von fünf Landesmedienanstalten durch Drittmittel unterstützt. Die Ergebnisse der Studie zeigen, wie präsent Kinder in den Inhalten mancher Family-Influencer und Influencerinnen sind und welche tragende Rolle sie spielen. So stellen die Forschenden fest, dass Kinder „häufig als Authentizitätsnachweis, Interaktionsaspekt und Community-Verstärker fungieren“. Damit tragen sie wesentlich zur Reichweite und zum wirtschaftlichen Erfolg der Accounts bei. Gleichzeitig macht die Studie deutlich, dass sich daraus ein Spannungsfeld ergibt. Kinder werden Teil öffentlicher und kommerzieller Kommunikation, ohne selbst entscheiden zu können, ob und wie sie im Netz erscheinen möchten. Dies kann laut den Autoren und Autorinnen im Widerspruch zum Schutzbedürfnis der Kinder stehen und langfristige Folgen für ihre Privatsphäre und persönliche Entwicklung haben. Weitere Informationen

Darum sollten Kinder nicht unbeaufsichtigt YouTube nutzen

Bereits Kleinkinder kommen im Kreise der Familien mit Bildschirmmedien in Berührung. Sei es über das Smartphone der Eltern, das Tablet des Geschwisterkindes oder den Fernseher im Wohnzimmer. Hier gilt es, genau hinzuschauen, welche Inhalte junge Kinder zu sehen bekommen. Besonders YouTube ist nicht für Kinder geeignet. Worauf sollten Eltern achten, wenn Kleinkinder oder sogar schon Babys Videoinhalte konsumieren? Welche Alternativen gibt es zu YouTube? Wir informieren über die Risiken und geben wichtige Hinweise.
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Videospiele-Elternratgeber jetzt auch auf Türkisch, Arabisch und Englisch verfügbar

Digitale Spiele bieten Unterhaltung für die ganze Familie und fördern zugleich Kreativität sowie soziale und kommunikative Fähigkeiten. Allerdings sollten Eltern auf einige Aspekte achten, um ihren Kindern einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Spielen zu ermöglichen. Um Erziehenden in der komplexen Welt der Videospiele Orientierung zu geben, hat die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) in Zusammenarbeit mit der Stiftung Digitale Spielekultur einen Elternratgeber entwickelt. Dieser ist nun neben Deutsch auch in den Sprachen Türkisch, Arabisch und Englisch erhältlich.
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Jungen bei Bildung stark im Hintertreffen

Viele Jungen schneiden in der Schule deutlich schlechter ab als Mädchen. Das zeigt der neue „Chancenmonitor“ des ifo Instituts. Dieser „Gender Gap“ verschärft die ohnehin massiven Unterschieden bei Bildungschancen in Deutschland. Zum neuen Chancenmonitor 2026.

ADHS als Superkraft?

Studie belegt: Social-Media-Trend führt zu fragwürdigen Selbst- und Wunschdiagnosen. Immer häufiger sitzen junge Menschen in psychologischen Praxen – nicht mit einer offenen Frage, sondern mit einer festen Überzeugung. Sie kommen nicht mehr nur, um herauszufinden, was hinter ihren Problemen steckt. Viele von ihnen haben ihre Diagnose bereits selbst gestellt. Und sie bringen klare Erwartungen an ihren Arzt oder Therapeuten mit: „Ich möchte diese Diagnose.“
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Berufsbildungsbericht 2026: Chancen nutzen, Herausforderungen angehen

Bundesbildungsministerin Prien stellte den neuen Berufsbildungsbericht 2026 im Kabinett vor. Dieser zeigt ein differenziertes Bild des Ausbildungsmarktes: Während sich die wirtschaftliche Lage bemerkbar macht, gibt es zugleich ermutigende Entwicklungen. Die berufliche Bildung bleibt ein zentraler Baustein für Fachkräftesicherung, gesellschaftliche Teilhabe und individuelle Zukunftsperspektiven. Mehr Informationen im Berufsbildungsbericht 2026.

Bund und Länder bringen Milliardeninvestitionen für Kitas auf den Weg

Bund und Länder bringen gemeinsam ein milliardenschweres Investitionsprogramm für die Kindertagesbetreuung auf den Weg. Mit einer neuen Verwaltungsvereinbarung schaffen sie die Grundlage dafür, dass Bau-, Sanierungs- und Ausstattungsmaßnahmen in Kitas umgesetzt werden können – und zwar rückwirkend ab dem 1. Januar 2026. Die finale, gemeinsam ausgehandelte Fassung der Verwaltungsvereinbarung liegt den Ländern zur Unterzeichnung vor. Das Geld kommt aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“: Insgesamt stellt der Bund den Ländern 4 Milliarden Euro zur Verfügung, die für Investitionen in die Kindertagesbetreuung sowie in Hochschul- und Wissenschaftsinfrastruktur eingesetzt werden können.
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Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz: Bundeskabinett beschließt Änderungen

Das Bundeskabinett hat heute auf Vorschlag der Bundesministerinnen Prien und Hubig einen Gesetzentwurf beschlossen, der Änderungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) vorsieht. Ziel des Gesetzentwurfs ist es, EU-Vorgaben zum Diskriminierungsschutz ins deutsche Recht umzusetzen. Außerdem soll der Diskriminierungsschutz im AGG verbessert werden. So soll die Frist verlängert werden, innerhalb derer Ansprüche nach dem AGG geltend gemacht werden können. Auch sollen die zivilrechtlichen Benachteiligungsverbote im AGG angepasst werden. Zudem soll die Antidiskriminierungsstelle des Bundes Betroffene von Diskriminierung besser unterstützen können. Die vorgeschlagenen Änderungen finden auch eine Grundlage im Koalitionsvertrag.
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Forderung nach stärkerer Verankerung psychischer Gesundheit in der Präventionspolitik

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) spricht sich dafür aus, die Prävention psychischer Erkrankungen und die Förderung psychischer Gesundheit als festen Bestandteil der geplanten Präventionsoffensive des Bundesministeriums für Gesundheit zu verankern. In ihrem neuen Positionspapier “Prävention psychischer Störungen: Evidenz nutzen – Zukunft gestalten” bündelt die Fachgesellschaft aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und formuliert konkrete gesundheitspolitische Handlungsempfehlungen auch mit Blick auf den Kinder- und Jugendschutz. Nach Einschätzung der DGPPN beginnen viele psychische Erkrankungen bereits im Kindes- und Jugendalter und wirken sich langfristig auf Bildung, gesellschaftliche Teilhabe, Erwerbsfähigkeit und Lebensqualität aus. Die Fachgesellschaft fordert deshalb eine nationale Gesamtstrategie zur Förderung psychischer Gesundheit nach dem Prinzip “Mental Health in All Policies”, bei der psychische Gesundheit ressortübergreifend berücksichtigt wird.
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Bundeslagebild des Bundeskriminalamts - Deutlicher Anstieg sexueller Gewalt gegen Kinder im Internet

Die Zahl der Fälle sexueller Gewalt gegen Kinder in Deutschland ist erneut angestiegen. Der deutlichste Zuwachs zeigt sich dabei im Bereich der Taten ohne Körperkontakt. Dazu gehören beispielsweise Fälle von Cybergrooming sowie sexuelle Gewalt gegen Kinder in Messengern oder im Videochat. Dies geht aus dem veröffentlichten „Bundeslagebild Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen 2025“ des Bundeskriminalamts hervor. Klicksafe zeigt, welche Gefahren es im Internet gibt und stellt passende Materialien zur Verfügung, um Kinder und Jugendliche zu schützen.
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JIMplus-Studie 2026 - Social-Media-Nutzung laut Jugendliche sowohl Inspiration als auch Belastung

Erst gute Laune, dann ein schlechtes Gewissen: So beschreiben viele Jugendliche das Scrollen durch ihren Social-Media-Feed in der neuen JIMplus-Studie. Drei von vier Jugendlichen geben an, dass Social Media sie von Dingen ablenke, die sie eigentlich tun sollten. Und die Hälfte der 14- bis 17-jährigen Befragten sagte, dass ihnen durch die Mediennutzung Zeit für Erholung und Freizeitaktivitäten fehle. Auf der anderen Seite bieten die Plattformen für 82 Prozent einen wichtigen Zugang zu Wissen und etwa die Hälfte der Befragten berichtete, sich dort verstanden zu fühlen. Die aktuelle JIMplus-Studie 2026 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) zeigt, wie Jugendliche die Chancen und Belastungen digitaler Medien erleben und welche Auswirkungen dies auf ihr digitales Wohlbefinden hat.
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Bericht an die EU-Kommission - EU-Sonderausschuss empfiehlt Social-Media-Verbot für Kinder unter 13

Der von Präsidentin von der Leyen eingesetzte Sonderausschuss zur Online-Sicherheit von Kindern hat seinen Bericht veröffentlicht. Der Sonderausschuss hatte den Auftrag, Empfehlungen für einen sicheren Umgang von Kindern und Jugendlichen mit dem Internet zu erarbeiten. Nicht zuletzt waren sicherlich auch die Diskussionen über mögliche Social-Media-Verbote in Deutschland und in anderen EU-Ländern ein Grund dafür, dass nun einheitliche europäische Regeln erarbeitet werden sollen. Klicksafe gibt einen Überblick über den Bericht und ob ein Social-Media-Verbot in Europa nun wahrscheinlicher geworden ist.
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Drogenaffinitätsstudie 2025: Kokainkonsum bei jungen Erwachsenen nimmt zu

Anlässlich des Weltdrogentags am 26. Juni hat das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) neue Ergebnisse der Drogenaffinitätsstudie 2025 veröffentlicht. Der Fokus der Untersuchung lag auf dem Konsum illegaler Drogen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 12 und 25 Jahren. Unter den befragten 12- bis 17-Jährigen gaben konkret 2,5 Prozent an, bereits Erfahrungen mit mindestens einer illegalen Drogen gesammelt zu haben. Es zeigten sich hierbei keine geschlechterspezifischen Unterschiede.
Deutlich anders stellt sich die Situation bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren dar: in dieser Altersgruppe lag der Anteil jener, die bereits Erfahrungen mit einer illegalen Droge gesammelt hatten, bei 18,7 Prozent. Im Vergleich gaben fast doppelt so viele Männer (23,8 %) wie Frauen (12,9 %) an, Erfahrungen mit illegalen Drogen gemacht zu haben. Besonders auffällig ist aus Sicht derUntersuchung der Anstieg des Kokainkonsums unter jungen Erwachsenen. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre hat sich der Anteil der 18- bis 25-Jährigen, die innerhalb der letzten zwölf Monate Kokain konsumiert haben, von 1,2 auf 4,1 Prozent erhöht. Neben Kokain wurde in beiden Altersgruppen zudem Lachgas als häufigste konsumierte Substanz genannt. Auswirkungen des Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetzes (2025) konnten nicht berücksichtigt werden, da die Studiendaten bereits vor Inkrafttreten des neuen Gesetzes erhoben wurden. Seit 12. April 2026 ist der Verkauf von Lachgas an Minderjährige sowie über den Versandhandel und Automaten in Deutschland gesetzlich verboten.
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Jahresbericht 2025 der Kindernothilfe. Kinderschutz im Sport im Fokus

Die Kindernothilfe hat ihren aktuellen Jahresbericht veröffentlicht und stellt darin den Kinderschutz im Sport als einen zentralen Schwerpunkt ihrer Arbeit heraus. Hintergrund sind wiederkehrende Fälle psychischer, körperlicher und sexualisierter Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen im Sport. Katrin Weidemann, Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe, betont, dass Schutzkonzepte und Präventionsmaßnahmen fester Bestandteil von Sportangeboten sein müssen. Dabei solle der Fokus perspektivisch insbesondere auf einen diversitätsbewussten Kinderschutz sowie auf die Zusammenarbeit mit inklusiven Sportvereinen gesetzt werden.
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Pornografie und sexualisierte Gewalt im Netz: Das können Eltern und pädagogische Fachkräfte tun

Ob beim neugierigen Surfen auf Pornoseiten oder ungewollt im Klassenchat: Die meisten Jugendlichen kommen im Alter zwischen 12 und 14 Jahren erstmals mit Pornografie in Kontakt. Pornos als Teil der jugendlichen Lebenswelt zu begreifen, ist daher unvermeidlich. Dabei ist zum einen wichtig, Kinder wirksam vor entwicklungsbeeinträchtigenden Inhalten zu schützen. Zum anderen sollten wir die sexuelle Aufklärung nicht Pornos überlassen, sondern mit Jugendlichen ins Gespräch kommen. Denn durch Pornos werden Stereotype oder unrealistische Vorstellungen von Sexualität und Körpervielfalt vermittelt. Klicksafe hat mit Expertin Madita Oeming über Pornografie und sexualisierte Gewalt online gesprochen. Sie gibt Tipps, wie Eltern und pädagogische Fachkräfte junge Menschen unterstützen können.
Zum Interview

Gesetz zur Verbesserung der Startchancen von Kindern und zur Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung

(Startchancen- und -Qualitätsentwicklungsgesetz - SCQEG)

Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf für das Gesetz zur Verbesserung der Startchancen von Kindern und zur Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung (Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetz - SCQEG) beschlossen. Damit stärkt die Bundesregierung die Qualität der frühkindlichen Bildung und verbessert die Bildungschancen von Kindern. Mit der bundesweiten Einführung von Qualitätsstandards für die Kindertagesbetreuung werden die entscheidenden Weichen bereits vor der Einschulung gestellt.
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Digitalpakt am 1. September gestartet

Bund und Länder bringen Milliardeninvestitionen für die digitale Bildung auf den
Weg. Damit ist der Weg frei für die Auszahlung der Bundesmittel, die bundesweit in eine moderne, leistungsfähige und zukunftsfähige digitale Bildung investiert werden können. Die Vereinbarung tritt rückwirkend zum 1. Januar 2026 in Kraft.
Mehr Details zum Digitalpakt

„Hilfen im Netz“: Familienministerium und das Unternehmen Wall starten Kampagne für Kinder aus psychisch und suchtbelasteten Familien

„Hilfen im Netz“ bietet betroffenen Kindern und Jugendlichen anonyme und kostenlose Beratung und stellt ihnen darüber hinaus passende Hilfen zur Seite. Das Familienministerium hat die Förderung für das Projekt um weitere drei Jahre bis Sommer 2029 verlängert. Die Kampagne wird durch ein Sponsoring des Außenwerbers Wall ermöglicht. Rund 3,8 Millionen Kinder und Jugendliche sind in Deutschland im Verlauf eines Jahres mit einer psychischen oder Suchterkrankung eines Elternteils konfrontiert – oft mit lebenslangen Folgen für die eigene psychische Gesundheit und ihren Bildungserfolg.
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UNICEF-Befragung: Social Media aus Sicht von Jugendlichen

Jugendliche wünschen sich Schutz statt Verbote in sozialen Medien. Eine repräsentative Befragung von UNICEF Deutschland unter rund 1.000 Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren zeigt, dass die Mehrheit ein Verbot sozialer Medien für ihre Altersgruppe ablehnt. Stattdessen wünschen sich die Jugendlichen mehr Schutz auf den Plattformen sowie ein besseres Verständnis für die Rolle sozialer Medien in ihrem Alltag.
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Unabsichtlich KI-generierte Kinder- und Jugendpornografie

Forschende des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT haben festgestellt, dass viele KI-Bildgeneratoren auch dann Darstellungen von Minderjährigen erzeugen, wenn Nutzende ausdrücklich erotische Bilder von Erwachsenen anfordern. Das Problem: Auch wer versehentlich Bilder erzeugt, die Minderjährige in einem sexuellen Kontext zeigen, und speichert oder gar verbreitet, riskiert strafrechtliche Konsequenzen.
KI-Bildgeneratoren sind heute für jeden einfach zu nutzen. Mit einer einfachen Textbeschreibung erzeugen die Anwendungen fotorealistische Bilder, auch im erotischen Kontext. Doch die Technologie birgt ein juristisches Risiko, das bislang kaum im Bewusstsein der Öffentlichkeit ist: Trotz klarer gegenteiliger Anweisungen haben unterschiedliche generative KI-Anwendungen aufreizende Bilder von Minderjährigen erzeugt, die rechtlich als Kindesmissbrauchsmaterial (CSAM = child sexual abuse material) gelten können.
Forschende des Fraunhofer SIT haben dieses Problem jetzt erstmals umfassend systematisch untersucht. Für ihre Studie erzeugten sie 400.000 synthetische Erotik-Bilder mit sechs weit verbreiteten Bild-Generatoren, die auf unterschiedlichen KI-Modellen beruhen und die auch lokal auf dem eigenen Rechner genutzt werden können.
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#KindSindKeinContent. Neuer Eltern-Flyer gibt Tipps zum vorsichtigen Umgang mit Kinderbildern im Netz

Aufnahmen von Kindern werden heute schnell auf WhatsApp, Instagram und TikTok gepostet. Eltern und Großeltern möchten die meist süßen und lustigen Bilder und Videos gern mit anderen teilen. Dabei können die möglichen negativen Folgen jedoch schnell aus dem Blick geraten. Grundsätzlich ist es in Ordnung, Familienmomente digital zu teilen. Um Kinder jedoch nicht zu gefährden, sollten einige Dinge beachtet werden. Im neuen Eltern-Flyer erklärt klicksafe, welche das sind.
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