in unserem September-Newsletter finden Sie wieder aktuelle Informationen und hilfreiche Tipps unserer Fachstelle.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und freuen uns über Ihre Anregungen und Wünsche für künftige Newsletter.
Herzliche Grüße
Ihr Team der Fachstelle Leben im Alter und Pflegeberatung
Integreat-App: Ihr digitaler Wegweiser für das Leben im Wetteraukreis
Die Integreat-App bündelt eine Vielzahl wichtiger Informationen: zum Beispiel zu Beratungsstellen, Behörden sowie zu den Bereichen Wohnen, Arbeit, Bildung und Gesundheit. Zudem enthält die App nützliche Tipps zu Freizeitangeboten und Veranstaltungen in der Region. Eine interaktive Übersichtskarte zeigt wichtige Anlaufstellen und aktuelle Nachrichten halten Sie stets auf dem Laufenden. Besonders vorteilhaft: Alle Inhalte sind einfach erklärt und in 13 Fremdsprachen verfügbar. Sie können die Inhalte auf Ihrem PC finden oder laden Sie über diesen Link die App herunter. Die App ist auch offline nutzbar.
Eigene Ideen, Nachrichten oder Veranstaltungshinweise können gerne dem WIR-Vielfaltszentrum gemeldet werden: vielfalt@wetteraukreis.de
Projekt „Pausentaste“ – Das Portal für Young Carer
Viele junge Menschen kümmern sich um kranke und pflegebedürftige Angehörige. Wer anderen hilft, der benötigt manchmal selbst auch Hilfe, denn die Verantwortung und die Zusatzaufgaben sind eine große Belastung.
Mit der „Pausentaste“ vom Bundesfamilienministerium können sich Young Carer anonym und kostenfrei Beratung und Unterstützung holen. Die Beratung kann telefonisch montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr unter der Rufnummer 116 111 oder per Mail-Beratung und Live-Chat online erfolgen. Samstags wird eine Beratung durch ehrenamtliche Jugendliche angeboten (Peer-to-Peer). Weitere Informationen im Flyer. Auf der Internetseite Pausentaste können allgemeine Tipps, Ideen für kleine Auszeiten im Alltag sowie Beratungsstellen oder Gesprächsgruppen gefunden werden.
Die langjährige Beratungserfahrung von Nummer gegen Kummer e. V. zeigt, dass es guttun kann, einfach mal in Ruhe mit jemandem über die eigenen Fragen, Sorgen und Probleme zu reden. Hier können sich Kinder, Jugendliche, Eltern und auch andere Bezugspersonen kostenfrei und anonym beraten lassen.
Online Vortragsreihe „Medizinischer Dienst Hessen im Dialog“
Am 10. September 2026 findet von 14-16 Uhr ein kostenfreier Online-Vortrag zum Thema „Wie bereite ich mich auf die Pflegebegutachtung vor?“ statt. Neben den gesetzlichen Grundlagen und den Kriterien der Pflegebedürftigkeit werden Inhalte, Ablauf und Bewertung einer Pflegebegutachtung erläutert. Sie erfahren auch, wie Sie sich auf den Hausbesuch vorbereiten können. Zielgruppe sind u. a. Versicherte, pflegende An- und Zugehörige sowie Gemeindepflegerinnen und Gemeindepfleger.
Am 20. Oktober 2026 findet ein Vortrag über das Thema Kinderbegutachtung und am 12. November 2026 zum Thema Prävention und Förderung durch die Empfehlungen im Pflegegutachten statt. Weitere Informationen
Verbraucherzentrale warnt vor Abtretungserklärungen in der Pflege
Die Verbraucherzentrale warnt vor ungeprüften Abtretungserklärungen in der Pflege. Die automatische und häufig formularmäßige Einholung von Abtretungserklärungen durch Pflegedienste und hauswirtschaftliche Anbieter kann zu Intransparenz bis hin zum Missbrauch führen. Es sind Fälle bekannt geworden, in denen Leistungsbudgets abgerufen wurden, ohne dass Pflegebedürftige aktiv zugestimmt oder überhaupt davon erfahren haben – bis hin zu Fällen, in denen bereits im Januar das gesamte Jahresbudget der Verhinderungs- und Kurzzeitpflege vollständig abgerechnet wurde, ohne dass entsprechende Leistungen erbracht worden sind. Pflegebedürftige verlieren damit frühzeitig ihr Budget und stehen dann ohne notwendige Unterstützung da. Weitere Informationen beim Pflegestützpunkt Wetteraukreis
Online Vorträge „Krankenhausaufenthalt und Demenz“ und „Autofahren und Demenz“
Die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg bietet in Kooperation mit der Fachberatung Demenz der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart monatliche Vorträge rund um das Thema Demenz an.
Am 16. September 2026 findet ein Online-Vortrag zum Thema „Krankenhausaufenthalt bei Demenz – was nun? Vorbereitung, Möglichkeiten, Unterstützung“ und am 21. Oktober 2026 zum Thema „Autofahren und Demenz – was Betroffene, Angehörige und Ärzte tun können!“ jeweils von 18-20 Uhr statt.
Die Vorträge richten sich an betreuende und pflegende An- und Zugehörige sowie an Fachkräfte, Ehrenamtliche und alle anderen Interessierten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine rechtzeitige Anmeldung ist Voraussetzung für die Teilnahme.
Welt-Alzheimertag und Woche der Demenz 21. bis 25. September 2026
Pflegestützpunkt informiert über Unterstützungsangebote
Weltweit sind etwa 55 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen. Bis 2050 wird die Zahl voraussichtlich auf 139 Millionen steigen. Mitbetroffen ist auch das soziale Umfeld, wie beispielsweise Familienangehörige, Nachbarn, Arbeitskollegen - ganz unabhängig vom Alter. Das Motto des diesjährigen Welt-Alzheimertages lautet daher: Demenz - (k)eine Frage des Alters, denn Demenz kennt keine Altersgrenze.
Der Pflegelotse – kostenloses Online-Suchportal für Pflegeangebote
Bei der Suche nach einem Platz für Kurzzeitpflege, Tagespflege oder in einem Pflegeheim oder einem Pflege- oder Hauswirtschaftsdienst etc. unterstützt beispielsweise der Pflegelotse schnell passende Angebote in einem selbst gewählten Umkreis im gesamten Bundesgebiet zu finden. Das Angebot ist kostenfrei und kann unabhängig von der Krankenkassenzugehörigkeit genutzt werden.
Förderprogramm Generation Nachbarschaft - Soziale Räume gemeinsam gestalten
Der Wetteraukreis sucht kreative Ideen und Projekte, die Menschen zusammenbringen und Nachbarschaften stärken. Bewerbungen für das Förderprogramm Generation Nachbarschaft des Wetteraukreises für das Förderjahr 2027 sind noch bis zum 30. September 2026 möglich.
Im Fokus stehen dabei Projekte, die aktiv den Dialog zwischen den Generationen fördern und insbesondere auch die Teilhabe für alle Menschen ermöglichen sowie einen respektvollen, solidarischen und kreativen Umgang mit Vielfalt fördern. Förderfähig sind Institutionen, eingetragene Vereine, Bildungseinrichtungen, gemeinnützige Unternehmen (gGmbH) und Kommunen, sowie freie und öffentliche Träger der Jugend- und Sozialhilfe, die im Wetteraukreis ansässig sind. Weiterführende Informationen sowie das Bewerbungsformular
„Guude hessische Lieblingsrezepte“ – Rezeptbox
Die Rezeptbox wurde in den vergangenen zwei Jahren von der Sektion Hessen der DGE e.V. entwickelt. Sie enthält 31 traditionelle hessische Rezepte – alltagstauglich, nährstoffoptimiert und speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt. Sie wurde für Seniorinnen und Senioren, pflegende Angehörige und Haushaltshilfen entwickelt. Zu jedem Rezept gibt es über einen QR-Code eine passende Einkaufsliste sowie ein Schritt-für-Schritt-Video für die Zubereitung.
Neben den Rezepten bietet die Box viele hilfreiche Informationen rund um eine ausgewogene Ernährung im Alter – darunter die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sowie praktische Tipps für den Alltag älterer Menschen und ihrer Unterstützerinnen und Unterstützer.
Pflegestützpunkt erneut bei der Selbsthilfemeile – Fokus auf Hitzeschutz
Das Thema Hitzeschutz gewinnt angesichts der steigenden Temperaturen zunehmend an Bedeutung und wurde offiziell in den Pflegeberatungsrichtlinien als feste Beratungsaufgabe verankert.
Nina Clement und Marion Grumbrecht vom Pflegestützpunkt Wetteraukreis informierten auf der Selbsthilfemeile über die gesundheitlichen Risiken von Hitze – insbesondere für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Besucherinnen und Besucher erhielten praktische Tipps zum richtigen Verhalten an heißen Tagen, einen Überblick über Schutzmaßnahmen sowie typische Warnzeichen und Erste-Hilfe-Maßnahmen nach Hitzebelastung.
Pflegende Angehörige sollten sich über bevorstehende Hitzewellen informieren und häufigere Besuche und Anrufe einplanen, um frühzeitige Anzeichen von Hitzebelastungen erkennen zu können. Schutzmaßnahmen sollten geplant und umgesetzt werden. Mit dem Hausarzt sollte die Medikamenteneinnahme besprochen werden, insbesondere wenn Blutdrucksenker oder entwässernde Medikamente eingenommen werden. Auch sollte die Lagerung der Medikamente bei Hitze überprüft werden.
Nina Clement und Marion Grumbrecht vom Pflegestützpunkt Wetteraukreis standen für persönliche Gespräche zur Verfügung, Bild: Wetteraukreis
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