im letzten Newsletter für 2025 finden Sie wichtige und relevante Informationen für das neue Jahr zusammengefasst.
Wir wünschen Ihnen erholsame Feiertage und einen guten Start in das neue Jahr.
Das Jugendamt des Wetteraukreises
Fachtag „Hilfe für Fritz“ am 14.01.2026
Die Studierenden der Beruflichen Schulen am Gradierwerk in Bad Nauheim (Fachschule für Sozialwesen) stellen die einzelnen Jugendhilfe-Institutionen im Hilfenetzwerk anhand des fiktiven Lebenslaufes von „Franzi“ mit verschiedenen Präsentationen vor. Zusätzlich bieten wir Zeit zum Informieren und Austauschen an den Messeständen aller Projektpartner und Gastinstitutionen.
Auch im kommenden Jahr findet wieder der Girls' Day und Boys' Day im Wetteraukreis am 23. April 2026 statt. Das Projekt soll dazu beitragen, die Berufschancen von Mädchen in zukunftsträchtigen Berufsfeldern, in denen sie bisher unterrepräsentiert sind, d. h. insbesondere in (informations-) technologischen und naturwissenschaftlichen Bereichen sowie in handwerklichen Berufen, auszubauen, um ihre Arbeitsmarkt-, Karriere- sowie Verdienstchancen zu verbessern. Das Projekt „Boys’ Day“ gibt Jungen die Möglichkeit, Berufe kennenzulernen, in denen Männer immer noch unterrepräsentiert sind, vor allem Berufe aus dem sozialen, erzieherischen und pflegerischen Bereich. Durch jungenspezifische Schnupperpraktika, aber auch Workshops, werden neue Zukunftsoptionen in der Berufs- und Lebensplanung eröffnet sowie Sozialkompetenzen gestärkt.
Elternsein ist eine spannende, aber auch herausfordernde Aufgabe – und genau hier setzt unser ElternFunk an. Jeden letzten Donnerstag im Monat laden wir Sie herzlich von 20 bis 21:30 Uhr zu einem entspannten Abend rund um wechselnde Themen der Elternschaft ein. Nach einer Winterpause starten wir am 26. Februar 2026 mit dem Thema: Geschwisterbeziehungen stärken und das Miteinander in der Familie fördern. Bleiben Sie auf dem aktuellen Stand.
Das neue Ferien- und Bildungsprogramm für Kinder und Jugendliche des Wetteraukreises wird voraussichtlich kurz vor Weihnachten auf der Homepage einsehbar sein. Dort finden Sie dann auch alle Informationen zum Anmeldeverfahren und Anmeldestart, der voraussichtlich Ende Januar sein wird.
Digitale Wahl des Landesheimrats Hessen 2025
Mit Unterstützung ist 2025 erstmal möglich eine digitale Wahl des Landesheimrats durchzuführen. Mit dem digitalen Wahlverfahren besteht nun die Möglichkeit einer umfassenderen Verankerung des Landesheimrats in der Einrichtungslandschaft, indem alle Einrichtungen und Wohngruppen am Wahlverfahren partizipieren können. Es werden alle Einrichtungen bzw. Wohngruppen gebeten an der Wahl im Dezember 2025 bis 31.12.2025 teilzunehmen.
Die neue ARD Crime Time Doku-Serie zeigt einen besonders schweren Fall von Cybergrooming. Der Mord an der 14-jährigen Ayleen dokumentiert, wie aus Chats tödlicher Ernst werden kann. Am 21. Juli 2022 verschwindet Ayleen aus Gottenheim bei Freiburg spurlos. Eine Woche später wird ihre Leiche im Teufelssee in Hessen gefunden – hunderte Kilometer von ihrem Zuhause entfernt. Der Täter: Jan P., ein 30-jähriger, mehrfach vorbestrafter Sexualstraftäter. Drei Monate zuvor hatte er Ayleen über Snapchat kontaktiert und sie über Monate manipuliert, bedrängt und erpresst. Die Serie rekonstruiert die Tat, die Ermittlungen und erklärt, wie Cybergrooming funktioniert – und warum es so schwer ist, Kinder im Netz zu schützen.
TikTok in der Schule - Wenn der Lehrer zum Influencer wird
Wie gut vertragen sich diese beiden Rollen? Und dürfen Lehrkräfte überhaupt gleichzeitig auch Influencer und Influencerinnen sein? Die Hessenschau veröffentlichte am 21.11.2025 einen Bericht über Grenzen und Regeln für Lehrkräfte.
Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen (HLS) hat im September einen Podcast gestartet, in dem Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis Mediensucht erklären und Tipps zur Selbsthilfe geben. Verfügbar ist der Podcast auf dem YouTube-Kanal und allen gängigen Podcast-Plattformen. Gefördert wird das Projekt durch die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen.
Zahlen machen das Erbe der Pandemie sichtbar – immer mehr Angststörungen bei Kindern
Corona-Pandemie, Klimakrise, Kriege, gesellschaftlicher Druck und Zukunftsängste – das alles belastet viele Kinder und Jugendliche. Dem DAK Kinder- und Jugendreport zufolge gibt es „eine langfristige Verfestigung psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen“. Demnach geht es besonders Mädchen nicht gut.
Kindergesundheitsbericht 2025: Gefahren für die Entwicklung durch Medien
Der Kindergesundheitsbericht 2025 der Stiftung Kindergesundheit hebt hervor, wie stark digitale Medien die körperliche, kognitive und soziale Entwicklung von Kindern gefährden. Parallel macht der Bericht deutlich, dass die Kinderärzte und -Psychologen zunehmend am Limit arbeiten.
Unicef: Ukrainekrieg Kinder zeigen Sprachstörungen und verzögerte Entwicklung
Charkiw im Osten der Ukraine wird regelmäßig von Russland angegriffen. Für Kinder und Jugendliche dort ist es ein „Alltag im Ausnahmezustand“, sagt Christian Schneider von Unicef. Die psychologischen Folgen sind inzwischen klar wahrnehmbar.
Zum 1. Januar 2026 wird die Düsseldorfer Tabelle aktualisiert. Die Bedarfssätze steigen nur teilweise, eine grundlegende Änderung gibt es beim Elternunterhalt. Das OLG Düsseldorf informiert, dass die grundlegende Tabellenstruktur gegenüber 2025 unverändert bleibt: Es bleibe bei 15 Einkommensgruppen und dem der Tabelle zugrundeliegenden Regelfall zweier Unterhaltsberechtigter. Die erste Einkommensgruppe endet weiterhin bei 2.100 Euro, die 15. Einkommensgruppe bei 11.200 Euro. Auch die Selbstbehalte für Unterhaltspflichtige sind gleich geblieben.
JIM-Studie 2025 veröffentlicht: KI ist fester Bestandteil des Alltags von Jugendlichen
Selbstkontrolle im Umgang mit dem Smartphone fällt vielen schwer
Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Zugleich bleibt das Smartphone ihr ständiger Begleiter und zentrales Medium. Doch obwohl die meisten Jugendlichen wissen, dass ihnen Pausen vom Smartphone guttun, fällt die Selbstregulierung im Umgang mit dem Gerät schwer. Das zeigen die Ergebnisse der neuen JIM-Studie 2025 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs).
Fast 123.000 Frauen und Mädchen in Deutschland von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen oder bedroht
Neue Schätzung des Bundesministeriums zeigt den deutlichen Anstieg der Zahlen. Zum Tag der Menschenrechte veröffentlichte das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine aktualisierte Schätzung zur Situation weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) in Deutschland.
Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt geht uns alle an
„Schieb deine Verantwortung nicht weg!“ Zum 10. Europäischen Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch haben Bundesbildungsministerin Karin Prien und die Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, Kerstin Claus, in Berlin neue Initiativen und Forschungsvorhaben vorgestellt, die den Kinderschutz in Deutschland weiter stärken sollen. Der Europäische Tag steht in diesem Jahr unter dem Zeichen der Forschung – denn eine solide Datengrundlage ist entscheidend, um Prävention, Aufklärung und Schutzmaßnahmen wirksam zu gestalten.
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die aktuellen Daten zum Ausbildungsmarkt 2025 veröffentlicht. Die Zahlen zeigen: Die angespannte wirtschaftliche Lage wirkt sich auch auf den Ausbildungsmarkt aus.
Neue Kampagne „Zeit, die prägt“ rückt Pflegeelternschaft in den Mittelpunkt
Kindern ein Zuhause geben, in dem sie Zuwendung, Stabilität und Zeit, die prägt erfahren können - das ist das Ziel der neuen bundesweiten Kampagne des Bundesfamilienministeriums. Sie stelle die Bedeutung von Pflegefamilien in den Mittelpunkt und möchte mehr Menschen ermutigen, selbst ein Pflegekind aufzunehmen.
„Mach dich fit gegen Einsamkeit!“ – bundesweite Kampagne gestartet
Die neue Kampagne „Mach dich fit gegen Einsamkeit!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist gestartet. Im Netz und im Stadtbild macht sie darauf aufmerksam, wie verbreitet Einsamkeit ist – und wie wichtig es ist, dagegen aktiv zu werden. Die Kampagne sensibilisiert zum Thema und soll dazu beitragen, Gemeinschaft zu stärken – beginnend mit kleinen Gesten im Alltag.
Vor Inkrafttreten des Rechtsanspruchs: Ganztagsausbau geht kontinuierlich voran
Das Bundeskabinett hat den dritten Bericht der Bundesregierung über den Ausbaustand der ganztägigen Bildungs- und Betreuungsangebote für Grundschulkinder beschlossen. Am 1. August 2026 wird der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter jahrgangsweise in Kraft treten. Damit werden bis im Schuljahr 2029/30 Kinder der ersten bis zur vierten Jahrgangsstufe einen Anspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung haben.
Stopp Cybermobbing! Warnsignale erkennen und richtig reagieren
Ob in sozialen Netzwerken, auf Messengerdiensten, Videoplattformen oder in Online-Spielen – Cybermobbing findet auf unterschiedlichen Kanälen statt und kann für die Betroffenen sehr belastend sein. Die überarbeitete Broschüre von klicksafe vermittelt wichtige Informationen rund um Cybermobbing. Neben allgemeinen Fakten dazu, wo und wie häufig Cybermobbing stattfindet, werden typische Hinweise und Warnsignale erläutert, die ein frühes Eingreifen ermöglichen. Darüber hinaus werden Strategien und Vorsichtsmaßnahmen vorgestellt, die Cybermobbing vorbeugen und mögliche negative Auswirkungen auf Betroffene verringern können. Tritt der Ernstfall dennoch ein, ist die richtige Reaktion wichtig. Deshalb werden verschiedene Tipps und Strategien für den Umgang mit Cybermobbing erläutert. Im Kapitel „Rechtlich gegen Cybermobbing vorgehen!” werden Straftaten aufgeführt, die im Rahmen von Mobbing häufig begangen werden. Außerdem wird erläutert, welche rechtlichen Schritte im Einzelfall möglich sind. Eine Expertin beleuchtet, warum viele Betroffene zögern, sich Hilfe zu suchen, und gibt Ratschläge für Betroffene und Eltern.
Häusliche Gewalt: Opferzahlen auf neuem Höchststand
Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 265.942 Menschen Opfer Häuslicher Gewalt, ein neuer Höchststand. Fast jedes fünfte in der Polizeilichen Kriminalstatistik zu Delikten, die auch, aber nicht ausschließlich diesem Phänomenbereich zugerechnet werden, erfasste Opfer ist von häuslicher Gewalt betroffen. Diese sind mit 70,4 Prozent überwiegend weiblich.