Geförderte Maßnahmen 2025
Geförderte Projekte, Foto geralt auf Pixabay
Genehmigte "Demokratie leben!"-Projekte
Träger: Fachdienst Querschnittsaufgaben und Demokratie im Fachbereich Jugend und Soziales in Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Frauen und Chancengleichheit, Frauenzentrum Wetterau e.V., Rumi Kultur e.V., vhs wetterau
Veranstaltungsort: Plenarsaal Kreishaus, Europaplatz, Friedberg
Termin: 23. September 2025, Beginn 18.30 Uhr - öffentlich
Inhalt:
Der Abend widmet sich gelungenen Integrationsgeschichten und möchte ein positives Zeichen in der Migrationsdebatte setzen. Nil Esra Dağistan, Expertin für Migration und Integration, gibt einen fachlichen Impuls. Anschließend berichten drei Frauen über ihren Integrationsweg. Diskutieren Sie im World-Cafe mit uns: Was braucht es für gelungene Integration?
Gefördert von: Partnerschaft für Demokratie Wetterau aus dem Programm „Demokratie leben!“ des Bundesfamilienministeriums und kofinanziert vom Land Hessen
Träger: AWO Ober-Mörlen
Veranstaltungsort: Schlosspark, Ober-Mörlen
Termin: 21.09.2025, 14:30 Uhr - öffentlich
Inhalt:
In der letzten Wahl haben rechte Parteien in Ober-Mörlen, wie auch im gesamten Wetteraukreis stark an Stimmen gewonnen. In Ober-Mörlen sind diese rechten Strömungen parteilich noch nicht angekommen, aber eine Positionierung rechter Strukturen zur Kommunalwahl 2026 ist möglich und realistisch. Hierzu möchten wir schon im Vorfeld mit Bürger*innen ins Gespräch kommen, um Begegnungsräume zum Austausch zu schaffen und über die Grundwerte der Demokratie zu diskutieren. Ein frühes und entschlossenes Entgegentreten gegen die Anfänge rechtsextremer Ideologien ist unerlässlich, um das friedliche und demokratische Miteinander in Ober-Mörlen zu bewahren und zu stärken.
In Ober-Mörlen hat die AWO seit jeher ein großes Interesse das Demokratieverständnis zu stärken. Um im Rahmen der interkulturellen Wochen im September 2025 mit den Menschen in Ober-Mörlen ins Gespräch zu kommen, möchten wir deshalb gemeinsam mit den Omas gegen Rechts eine Veranstaltung im Ober-Mörler Schlosspark zum Dialog organisieren. Unter dem Thema "Eine Tasse Kaffee mit Oma", möchten wir gedeckte Kaffeetische, Kaffee und Kuchen anbieten, so dass sich junge und alte Menschen zu uns setzen können und wir in den Dialog zu Themen der Demokratie treten, aber auch um über die die negativen Seiten des Rechtextremismus und dem Rassismus aufzuklären. Dies möchten wir musikalisch untermalen, so dass ein positiver Raum zum Dialog gegeben ist. Für Kinder sollen Bastelaktionen angeboten werden.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Förderung des Demokratieverständnisses: Die Veranstaltung soll den Bürger/innen von Ober-Mörlen die Bedeutung der Demokratie für ein friedliches Zusammenleben näherbringen. Schaffung von Begegnungsräumen: Bei einer Tasse Kaffee können Menschen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe ins Gespräch kommen. Aufklärung über Rechtsextremismus: Die Initiative informiert über die Gefahren von Rechtsextremismus und Rassismus. Stärkung der Gemeinschaft: Gemeinsame Aktivitäten sollen das Gemeinschaftsgefühl in Ober-Mörlen stärken und die Einwohner/innen zur aktiven Mitgestaltung ermutigen.
Träger: Bündnis “Demokratie schützen - Bad Nauheim”
Veranstaltungsort: Ernst-Ludwig-Schule in Bad Nauheim
Termin: 30.06.-02.07.2025 – nicht öffentlich (außerschulische Maßnahme)
Inhalt:
In Zeiten der Social Media Informationsflut wird es besonders für Jugendliche immer schwieriger herauszufinden, welche Meldung seriös ist - also auf recherchierten Fakten beruht - so wie, welche ungeprüft einfach nur geteilt wurde und frei erfunden ist. Gerade in der Lehrerschaft der Ernst-Ludwig-Schule wird diese Verunsicherung der Jugend täglich wahrgenommen. In Bad Nauheim gibt es eine aktive Szene, welche rechte Verschwörungstheorien entwickelt, siehe lang anhaltende "Corona verleugnende" Demonstrationen in der Stadt, auch noch nach Beendigung sämtlicher Maßnahmen zum Schutz vor der Pandemie. Des Weiteren steht die Sensibilisierung für Fake News im Schulcurriculum.
Um die Wichtigkeit dieses Themas zu unterstreichen sieht die Ernst-Ludwig-Schule Bedarf an derartigen Workshops. Im Mittelpunkt steht die "Inokulation". Dabei geht es darum, manipulative Techniken von Verschwörungserzählungen und Fake News zu verstehen und zu erkennen, um sich effektiv davor zu schützen. Im Vergleich zu reinen Faktenchecks kann die Inokulation eine wirksamere Methode sein, um Menschen im Umgang mit Desinformation zu sensibilisieren. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden kritische Medienkompetenzen aufgebaut. Die Teilnehmenden tauchen in die Tricks der Online-Propaganda ein und entwickeln ihre eigenen, nicht menschenverachtenden Verschwörungserzählungen in Form von Inhalten wie Reels, Podcasts und Artikeln. Unser Ziel ist es aber nicht, echte Verschwörungen zu schaffen. Vielmehr möchten wir die Jugendlichen niedrigschwellig und unterhaltsam in das Thema einbinden und sensibilisieren.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Das Projekt unterstützt junge Menschen dabei, Verschwörungserzählungen und Fake News im Netz besser zu erkennen und kritisch zu hinterfragen. Die Inokulation bedeutet, einen Selbstschutz gegen die Beeinflussung durch Verschwörungserzählungen und Fake News zu entwickeln. Gerade diese bewusst zur Desinformation in die Welt gesetzten "Fake News" oder Verschwörungserzählungen sind im Rahmen der digitalen Medien - in welchen sie schnell und einfach, mit nur einem Klick, an einen sehr großen Empfängerkreis verteilt werden können - eine wachsende Gefahr.
Träger: Evangelische Kirchengemeinde Gronau
Veranstaltungsort: Gemeindehaus der evangelischen Kirche Gronau, 61118 Bad Vilbel
Termin: 17.03.2025,
- 15 Uhr (Workshop), mit Anmeldung - öffentlich
- 19:30 Uhr (Konzertlesung) - öffentlich
Inhalt:
Im Zuge der Anschläge der Hamas in Israel am 7.10.2023 hat sich die evangelische KiGe Gronau auf den Weg gemacht eine Antisemitismussensible und Antirassistische KIrchengemeinde zu werden und auch in diesem Sinne die Gesellschaft zu sensibilisieren. Nach einem Antisemitismusworkshop im September 2024 planen wir nun Projekte zu Antirassismus. In der int. Woche gegen Rassismus wollen wir mit der VEM (Vereinigte Ev. Mission Wuppertal) ein Antirassismustraining (Workshop) und eine Konzertlesung veranstalten. Im Workshop werden Wirkweisen von Rassismus erarbeitet, um zu verstehen und Reaktionsmöglichkeiten erprobt. Die Konzertlesung eröffnet in einer besonderen Form „am Küchentisch“ persönliche Zugänge der Referent/innen Judy Bailey, Patrick Depuhl und Sarah Vecera: Zwei POC berichten von ihren Erfahrungen und kommen ins Gespräch. Patrick Depuhl als Nachfahre eines KZ-Kommandanten bringt auch die eigene Familiengeschichte mit. Die Musik von Judy Bailey öffnet Raum zur Auseinandersetzung auf einer tieferen Ebene.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Die Menschen in unserer Kirchengemeinde und darüber hinaus sollen sensibilisiert werden - auch insbesondere eigene kirchliche Rassismen zu hinterfragen. Ferner wollen wir Menschen, die sich in unterschiedlichen Kontexten für eine offene Gesellschaft engagieren empowern und weiterbilden. Dazu sprechen wir bewusst Multiplikator/innen an - von den Omas gegen Rechts, den Jugendleiter*innen in Feuerwehren und Sportvereinen bis zu Lehrer/innen. Zugleich soll die Veranstaltung aber offen für alle sein.
Träger: Bündnis „Demokratie schützen – Bad Nauheim“
Veranstaltungsort: Trinkkuranlage, 61231 Bad Nauheim
Termin: 07.02.2025 ab 19:30 Uhr - öffentlich
Inhalt:
Kurzfristig will das Bündnis vor der vorgezogenen Bundestagswahl noch einmal verdeutlichen, welche Gefahren in einer Wahl von rechtsorientierten Parteien der Demokratie und der Gesellschaft drohen. Bisher gibt es in Bad Nauheim keine Ortsgruppe einer rechtsorientierten Partei. Diese hat aber angekündigt, in Bad Nauheim und auch in Butzbach eine entsprechende Ortsgruppe zu gründen. Das Bündnis führt eine Lesung der Correctiv-Recherche von dem Geheimtreffen im Dezember 2023 in Potsdam durch. U.a. Mitglieder des Friedberger Heldentheaters und des Bad Nauheimer Theater Alte Feuerwache präsentieren die Texte in einer szenischen Lesung. Im Nachgang wird die Lesung um die neuesten Ereignisse (Aussagen zur "Remigration" in Österreich von Kinkel, in Deutschland von Weidel und aus dem Wahlprogramm bzw. zum Treffen der extremen Rechte in der Schweiz im Dezember 2024) ergänzt. Das Publikum soll gerne danach noch diskutieren. Die szenischen Lesungen fanden bereits in Friedberg (März) und Frankfurt (November) und Bad Vilbel (Mai) statt.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Ziel ist es, den potentiellen Wählerinnen und Wählern deutlich zu machen, dass mit einer tatsächlich erfolgten "Remigration" nicht nur die ausgewiesenen Personen betroffen wären, sondern dass dies Auswirkungen auf die gesamte Bevölkerung haben würde. Mit einer provokanten Bewerbung der Veranstaltung soll aufgeweckt und die Augen geöffnet werden. Gleichzeitig soll ein Kontrapunkt gesetzt werden, um die Neugründung einer Ortsgruppe einer rechtsorientierten Partei in Bad Nauheim zu erschweren.
Träger: Interessengemeinschaft Gedern für Demokratie
Veranstaltungsort: Kirchplatz, 63688 Gedern
Termin: 01.02.2025, 11 Uhr - öffentlich
Inhalt:
Gedern ist eine Kleinstadt in der östlichen Wetterau. Die Gesellschaft ist noch recht ländlich geprägt, die Bevölkerung zu einem erheblichen Teil sehr konservativ. Bei den letzten beiden Wahlen (Landtagswahl/Europawahl) erhielten rechtspopulistische Parteien jeweils um die 30 Prozent der Wählerstimmen bei ungefähr gleicher Wahlbeteiligung. Geplant ist die Durchführung eines Aktionstages. Dieser wird geprägt von Wortbeiträgen/Reden, Live Musik und Aktionen für Kinder. Durch Transparente, Plakate und Wortbeiträge wird auf das Ziel der Veranstaltung hingewiesen. Es wird eine technische Beschallung eingesetzt, um Redebeiträge und Musik akustisch zu verstärken.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Im Rahmen der Demokratiearbeit möchten wir aufmerksam machen auf gefährliche politische Entwicklungen. Im ländlichen Raum ist die Bevölkerung eher konservativ. Mit dem Aktionstag möchten wir mit den Bürgern ins Gespräch kommen. Dafür werben, trotz der schwierigen politischen Situation wählen zu gehen und sich Gedanken über die Wahlentscheidung zu machen. Auch aus der Ferne wird durch die Veranstaltung deutlich, dass sich Menschen treffen, die für den Schutz der Demokratie werben.
Träger: Kreisausländerbeirat
Veranstaltungsort: Theater altes Hallenbad, 61169 Friedberg
Termin: 23.01.2025, 19 Uhr - öffentlich
Inhalt:
In den letzten Jahren haben wir in vielen Ländern einen Anstieg von rechtspopulistischen Bewegungen und Parteien gesehen. Diese Gruppen nutzen Ängste und Vorurteile gegenüber Migrantinnen, um Unterstützung zu gewinnen. Sie behaupten oft, dass Migrantinnen eine Bedrohung für die Gesellschaft sind. Diese Sichtweise führt zu Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen, die aus anderen Ländern zu uns kommen. Warum ist das wichtig?
- Zunahme von Vorurteilen
- Gesellschaftliche Spaltung
- Recht und Schutz von Migrant/innen sind in Gefahr
- Demokratische Werte: Der Rechtsruck bedroht unsere demokratischen Werte. Toleranz, Respekt und Gleichheit sind wichtige Grundlagen unserer Gesellschaft. Eine Podiumsdiskussion kann helfen, diese Werte zu verteidigen und zu stärken.
Der Ausländerbeirat und seine Kooperationspartner möchten das stark zunehmende Thema "Rechtsruck und Migration" ansprechen und gleichzeitig alle Bürgerinnen und Bürger zum Austausch mit PolitikerInnen vor Ort einladen, um Aufklärung und Sensibilisierung zu leisten, bzw. Vorurteile und Berührungsängste abbauen. Daher soll eine Podiumsdiskussion mit den Kandidatinnen und Kandidaten der einzelnen demokratischen Parteien stattfinden. Für sachlichen Input, aber auch als Experte wird Professor Dr. Benno Hafeneger als Erziehungswissenschaftler an der Uni Marburg in Fragen Rechtsextremismus und Migration eingeladen. Um eine breite Masse an Bürger/innen zu erreichen, wird die Veranstaltung gleichzeitig live gestreamt, welche auch die Möglichkeit haben, Fragen an die Politiker/innen zu stellen.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Eine Podiumsdiskussion gegen den Rechtsruck im Kontext mit Migration soll verschiedene Stimmen und Perspektiven zusammenbringen. Expertinnen, Politikerinnen, Migrantinnen und Bürgerinnen können ihre Meinungen und Erfahrungen teilen. Ziel ist es:
- Aufklärung: Falsche Informationen über Migration und Migrant/innen zu korrigieren.
- Dialog: Einen offenen Austausch über Ängste und Sorgen zu ermöglichen.
- Solidarität: Gemeinsam für eine inklusive Gesellschaft einzutreten, in der alle Menschen gleichbehandelt werden.
Träger: Alevitische Gemeinde Friedberg
Veranstaltungsort: Alevitische Gemeinde Friedberg
Termin: 16.03.2025 - öffentlich, mit Anmeldung
Inhalt:
Die Alevitische Gemeinde Friedberg ist bemüht, für die Jugend/Kinder ein identitätsstiftendes Angebot zu ermöglichen. Die alevitische und teils kurdische Identität der Heranwachsenden ist kaum bis gar nicht in der türksichen oder deutschen Mehrheitsgesellschaft sichtbar bzw. anerkannt. Es ist dementsprechend schwer, im üblichen Angebot der Stadt/des Kreises eine ansprechende Tätigkeit für unsere mehrfach marginalisierten Jugendliche zu finden. Der Workshop soll ein kreativer Gestaltungsworkshop sein. Die Jugendlichen und Kinder gestalten Wandaufhänger für sich selbst und setzen sich kreativ-gestalterisch mit eigenen Identitätselementen auseinander. Der Workshop wird frei zugänglich sein, wobei ca. 20-25 Plätze für unsere eigene Jugend/Kinder-Gruppe geplant ist. Auch andere Jugendliche/Kinder, die nicht alevitisch sind, sollen teilnehmen und sind ausdrücklich erwünscht. Entsprechende Einladungen gehen an den Stadtjugendring, den Jugendrat und das Junity raus. Der Flyer wird auf Social Media geteilt und soll auch Jugendliche/Kinder außerhalb Friedbergs erreichen.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Für ein demokratisches Selbstbewusstein im Sinne des Grundgesetzes ist es unausweichlich, Heranwachsenden in ihrer Identität Halt und ein Gefühl des Gesehenwerdens zu geben. Dies beugt die Vereinnahmung durch Extremismus vor und führt zum Erleben eines pluralen, diversen Selbstbildes. Das wiederrum sorgt präventiv für ein Zugehörigkeitsgefühl innerhalb der demokratischen Gesellschaft. Gerade in einer Zeit, in der extremistische Gruppen auf Social Media aktiv sind, ist ein inkludierendes und die eigene Identität stärkendes Projekt notwendig.
Träger: Stockheim "Wir machen weiter" Initiative für Demokratie
Veranstaltungsort: Freier Platz in Stockheim
Termin: 12.02.2025 - öffentlich
Inhalt:
Die Initiative "Demokratie und Vielfalt" mit Menschen aus Glauburg, Ortenberg und Ranstadt setzen sich seit Januar 2024 immer mittwochs am Freien Platz in Stockheim mit verschiedenen Aktionen für Demokratie und Vielfalt ein. Bis zur Europawahl im Juni im wöchentlichen Rhythmus und nach den Sommerferien monatlich. Aufgrund der seit Dezember neuen politischen Ausgangslage wollen wir mit besonderen Aktionen für Demokratie und Vielfalt werben, da wir Angst haben, dass sich in unseren Gemeinden der steigende Rechtsextremismus noch mehr durchsetzt, wie auch am Zuwachs der Querdenker-Gruppierung in Ortenberg zu beobachten ist. Die östliche Wetterau ist für rechtspopulistisches Gedankengut leider sehr empfänglich. Am Mittwoch den 12.02. steht unsere Aktion unter dem Motto "Wir haben die Wahl". Es werden Redner*innen aus Ländern sprechen, die keine demokratische Wahl, wie wir sie kennen, in ihrem Herkunftsland haben/hatten. Damit wir dafür viele Menschen erreichen, wollen wir noch einmal eine Flyeraktion durchführen. Die Verteilung der Flyer erfolgt in Haushalte in Ortenberg und Stadtteile (Bleichenbach, Effolderbach und Selters) und Glauburg, Ranstadt, sowie in Einzelhandelsgeschäften ausgelegt.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Wir wollen bewusst machen, dass die Demokratie ein wertvoller Schatz ist und zwingend erhalten werden muss. Durch die auftretenden Redner*innen soll deutlich werden, dass gerade Menschen mit Migrationshintergrund unsere demokratischen Werte besonders zu schätzen wissen und auch aus diesem Grund einen wertvollen Teil unserer vielfältigen Gesellschaft darstellen. Mit dieser Flyeraktion wollen wir für unsere letzte Aktion vor den Bundestagswahlen viele Menschen erreichen und auf den Freien Platz bringen. Dafür würden wir uns sehr über Ihre Unterstützung freuen.
Träger: Omas gegen Rechts, Regionalgruppe Friedberg-Bad Nauheim
Veranstaltungsort: Friedberg, Ober Mörlen
Termin: Juli bis September 2025 - öffentlich
Inhalt:
Im Wetteraukreis, wie bundesweit, haben sich die Wahlergebnisse rechtsorientierter Parteien verdoppelt. Rechtsextreme Schmierereien und Sticker sind an der Tagesordnung. Im Hinblick auf die Kommunalwahl 2026 bestehen große Ängste und Verunsicherungen bei den Menschen. Die gesamte Gesellschaft befindet sich in einem Umbruch. Dem etwas entgegen setzen zu können bedeutet, dass Organisationen und Bündnisse Gesicht zeigen, mit Menschen ins Gespräch kommen und den Austausch fördern müssen. Hierbei muss sichtbar werden, dass das Einsetzen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und für die Werte unserer Demokratie wichtig sind, um rechtsextreme Strömungen zu unterbinden und Beteiligungsmöglichkeiten in der Demokratie aufzuzeigen. Um neue Räume zu erschließen, bzw. vorhandene Räume zu nutzen, sind im Laufe 2025 mehrere Aktionen der neu gegründeten Regionalgruppe der Omas gegen Rechts Friedberg-Bad Nauheim geplant:
- 23.08.2024 - Teilnahme an der Demonstration CSD Wetterau mit Aktionsstand auf dem Elvis-Presley-Platz in Friedberg
- 07.09.2025 - Aktion auf dem Internationalen Kulturfest in Friedberg mit einer niedrigschwelligen Befragungsaktion zur Erfassung von Themen, die Bürgerinnen und Bürger besonders beschäftigen
- 14.09.2025 - Aktionsstand und niedrigschwellige Befragungsaktion auf dem Hands on Ehrenamtstag in Friedberg
- 21.09.2025 - Aktion im Rahmen der Interkulturellen Wochen in Kooperation mit AWO Ober-Mörlen - neue Räume schaffen - Austauschformat im Schlosspark - Auf einen Kaffee mit Oma -
Folgende Ziele werden angestrebt:
- Gegenseitiges kennen lernen, erfahren und ins Gespräch kommen mit den Themen, die Menschen bewegen
- Gesicht zeigen, um Menschen zu motivieren, sich selbst demokratisch einzubringen
- Vielfalt sichtbar machen
- Anregungen für Räume zum Austausch geben (siehe Aktion Schlosspark)
Träger: RDW Trockendock e.V.
Veranstaltungsort: Junity Friedberg
Termin: 25.09.2025, 18 Uhr - öffentlich
Inhalt:
In der Arbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene stellen wir fest, dass es immer wieder zu Missverständnissen, Fehlinformationen bzgl. geflüchteter Menschen, die in diesem Land Asyl und Schutz zu suchen. Durch Unwissenheit, Intoleranz kommt es zu Vorverurteilungen, Beleidigungen und Übergriffen den Menschen gegenüber, die eigentlich Schutz suchen. Wir kennen ihre Geschichten, ihr Leben nicht, aber verurteilen. Das geplante Theaterstück "Beshir im Blätterland" wird in den Räumen des Junitys in Friedberg aufgeführt, so dass insbesondere junge Menschen, Schüler/innen der umliegenden Schulen, aber auch interessierte Erwachsene sich angesprochen fühlen. Hier geht es um jugendliche Geflüchtete und deren Erlebnisse in der deutschen Bürokratie, um das Suchen nach Wahrheit der eigenen Geschichte und die Verwirklichung von Träumen. Die Schüler/innen und auch Lehrer/innen werden durch die Schulsozialarbeiter/innen an den Schulen zur Teilnahme motiviert. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit mit den Schauspieler/innen (junge Menschen, zum Teil mit Fluchterfahrung) und den Veranstalter/innen in den Austausch zu gehen.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Mit diesem Projekt soll das Interesse für die jungen Menschen und deren Geschichten geweckt werden, die in diesem Land Schutz und Zuflucht suchen. Es soll mehr Verständnis und Unterstützung für die vielen Hindernisse und Hürden, die die Geflüchteten, auch in Form von Formularen und Anträgen bewältigen müssen, um in dieser Gesellschaft anzukommen. Es geht um Toleranz, Anerkennung und dem Wissen, dass die Welt bunter und vielfältiger werden kann, wenn erkannt wird, dass jeder Mensch gesehen und geachtet werden will.
Träger: RDW Trockendock e.V. für Schulsozialarbeit Gedern
Veranstaltungsort: Gesamtschule Gedern
Termin: 24.-28.11.2025 – nicht öffentlich (außerschulische Maßnahme)
Inhalt:
Die Gesamtschule Gedern sieht sich – wie viele Schulen im ländlichen Raum – zunehmend mit den Folgen von Hass und Hetze im digitalen Raum konfrontiert. In sozialen Netzwerken, Klassenchats und Online-Spielen begegnen Schüler/innen bereits früh Formen digitaler Gewalt: Beleidigungen, Ausgrenzung, Cybermobbing und menschenverachtende Inhalte gehören für viele zum Alltag. Dabei fehlt es häufig an Handlungsstrategien, um sich und andere zu schützen. Lehrkräfte und Schulsozialarbeit beobachten eine wachsende Sprachverrohung, insbesondere gegenüber marginalisierten Gruppen. Im Rahmen des Projekts „Nein zur digit@len Gewalt“ werden fünf Klassen der Jahrgangsstufen 6 und 7 an je einem Projekttag von einer Workshopleitung des umgedacht e.V. begleitet. In sechs Schulstunden setzen sich die Schülerinnen mit den Ursachen und Erscheinungsformen von Cybermobbing, Hate Speech und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit auseinander. Ziel ist es, ein Bewusstsein für verletzende Sprache, digitale Grenzüberschreitungen und demokratiefeindliche Dynamiken zu schaffen. Die Referent/innen arbeiten mit altersgerechten, erprobten Methoden der (non-)formalen Bildung, fördern Reflexion und stärken Zivilcourage im digitalen Raum.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Das Projekt zielt darauf ab, Schüler/innen frühzeitig für digitale Formen von Diskriminierung, Ausgrenzung und Hass zu sensibilisieren. Sie sollen in die Lage versetzt werden, menschenverachtende Inhalte zu erkennen, deren Wirkung zu reflektieren und aktiv dagegenzuhalten. Dabei steht die Förderung demokratischer Haltung, respektvoller Kommunikation und solidarischen Verhaltens im Mittelpunkt. Durch die Stärkung digitaler Zivilcourage sollen langfristig ein friedlicheres Miteinander im Netz und ein sicherer Schulraum gefördert werden.
Träger: Wir vereint für Frieden und Freiheit in Karben
Veranstaltungsort: Naturfreundehaus Karben
Termin: 24.08.2025, 11-16 Uhr - öffentlich
Inhalt:
In Karben leben 105 Nationen. 15.5% der gemeldeten Personen, das ist jede/r sechste der Gesamtbevölkerung, sind Ausländer. Viele unserer ausländischen Mitbürger, vor allen Dingen die Flüchtlinge der letzten Jahre, leben nach wie vor in "ihrer Blase". Um diese Distanz abzubauen, haben wir bereits 2024 eine erste Veranstaltung dieser Art durchgeführt. Es hat sich gezeigt, dass bei einem gemeinsam zusammengestellten Buffet, gemeinsamen Essen und Gruppenaktivitäten gegenseitige Ängste und Vorurteile abgebaut werden und die unterschiedlichen Kulturen für alle bereichernd sind. Aufgrund dessen hat die Arbeitsgemeinschaft im Rahmen von Wir vereint für Frieden und Freiheit beschlossen dieses Format zu wiederholen und weiter auszubauen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das internationale Buffet, zu dem jede/r der Teilnehmer/innen einen persönlichen Anteil beiträgt. Bei einer Art Olympiade wollen wir mit multinationalen Teams bei Gruppenspielen gegenseitig in Kontakt und ins Gespräch kommen. Unter anderem soll auf einer Weltkarte jeder seine Herkunft anpinnen. In einer weiteren Aktion werden die Worte Freiheit, Frieden und Demokratie in alle Sprachen der anwesenden Nationen übersetzt. Im kulturellen Beiprogramm werden ein Internationaler Chor, eine internationale Tanzgruppe und eine ukrainische Musikgruppe auftreten. Für Bewohner der Flüchtlingsunterkünfte und immobile Mitbürger wird ein Fahrdienst eingerichtet.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Im letzten Jahr hatten wir ca. 250 Teilnehmer. In diesem Jahr rechnen wir mit über 300 Teilnehmenden, sowohl Familien als auch Einzelpersonen, die sich kennenlernen, miteinander sprechen und dadurch die gegenseitige Akzeptanz gefördert und vorhandene Ängste und Ressentiments abgebaut werden und das Wir-Gefühl gefördert wird.
Träger: Wir vereint für Frieden und Freiheit in Karben
Veranstaltungsort: Bürgerzentrum/Bürgerhäuser/Büchereien/Firmen
Termin: Juni bis Dezember 2025 - öffentlich
Inhalt:
In unserer Stadt Karben leben etwa 24.000 ganz unterschiedliche Menschen. Nach dem Grundgesetz der BRD Artikel 3.3 gilt für das Zusammenleben in dieser Vielfalt: Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauung benachteiligt oder bevorzugt werden. Diese Unterschiedlichkeit der Menschen bedeutet, dass jeder eine Bereicherung bei uns ist. Im Zusammenleben, gelingt die Bereicherung durch die Unterschiedlichkeit und bildet sich in Betrieben, Einrichtungen, Vereinen usw. ab. Von Einzelnen und Gruppen wird jedoch Ablehnung und Diskriminierung erlebt. So erfahren vor allem Migrant*innen vermehrt Zurückweisung (z.B. bei Arbeits- und Wohnungssuche), Hetze und Ausgrenzung. Wir wollen in diesem Jahr Menschen mit Migrationshintergrund einladen, um von ihrem Leben in unserer Stadt Karben zu erzählen, von ihrer Arbeit, ihrer Freizeit, ihren Kontakten, über Frage von Heimat und Zuhause, über ihre Erfahrungen vom Miteinander, von Ablehnung und ihren Ängsten. Diese Erzählungen sollen in einer Broschüre veröffentlicht und mit Bildern der Erzählenden (soweit gewollt) ergänzt werden. Für den öffentlichen Raum (Büchereien/Rathaus/Bürgerhäuser usw.) werden Bild- und Textplakate erstellt. Das Ergebnis wird in einer "Eröffnungsveranstaltung" im November 2025 im Bürgerzentrun präsentiert.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Wir möchten unterschiedliche Lebensgeschichten erzählen und damit die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt für die Vielfalt der unterschiedlichen Lebensentwürfe sowie daraus resultierende Bereicherung für alle sensibilisieren und den Nutzen sowie die Notwendigkeit in allen Dienstleistungsbereichen deutlich machen. Damit wollen wir der Diskriminierung entgegenwirken und Inklusion ermöglichen.
Träger: FAB gGmbH
Veranstaltungsort: FAB gGmbH, Grüner Weg 8 in Friedberg sowie Kreativhaus Friedberg
Termin:
- 26.06.2026 – mit Anmeldung
- 16.09.2025 - öffentlich
Inhalt:
Oft ist bei jungen Menschen eine gewisse Politikverdrossenheit festzustellen, welche auch darauf beruht, dass die Ernsthaftigkeit der Demokratiegefährdung in ihnen eine solche Verunsicherung auslöst, dass sie lieber „den Kopf in den Sand stecken“, um sich nicht ernsthaft damit auseinandersetzen zu müssen. Bei nicht wenigen ist eine Angst vor der Zukunft spürbar. Rechte Hetze, Populismus und Fehlinformation auf Social-Media-Kanälen schüren diese Ängste spürbar oder treiben junge Menschen in die Hände von Populisten und rechtsradikalen Gruppen, da diese eine vermeintlich einfache Lösung auf viele Fragen propagieren. Plötzlich werden aus friedvollen jungen Menschen aggressiv denkende Populisten. Hier kann man auf kreative Weise gegenlenken. Mit Postkarten zur Demokratie. Es ist immer schön, eine Postkarte geschickt zu bekommen. Noch besser ist es, eine selbst kreierte Postkarte zum Thema Demokratie zu erhalten. Und am besten ist es, sie gleich selbst zu gestalten. In diesem 3stündigen Workshop gestalten wir mittels Collage, Druck, Malerei und Zeichnung eigene Postkarten, welche die Teilnehmenden dann selbst verschicken oder im Kreativhaus auf der Kaiserstraße und später am 16. September bei der FAB gGmbH im Grünen Weg in Friedberg ausstellen können. In der späteren Aktion im September bei Fab können wir sie dann, mit den Botschaften zur Demokratie, an Ballons befestigt, aufsteigen lassen und die demokratischen Ideen in die Welt hinaustragen.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Auf kreative Weise kann man hier junge Menschen dazu bewegen, sich mit Demokratie auseinanderzusetzen und kurz und prägnant ein Zeichen zu setzen. Hier können demokratische Ziele wie Vielfalt, Toleranz, Gleichberechtigung usw. künstlerisch umgesetzt und in die Welt hinausgetragen werden. Die Gedanken sind frei - und sollten auch frei geäußert werden können, ohne dass einem Hass entgegenschlägt oder sich Ängste entwickeln.
Träger: Frauenzentrum Wetterau e.V.
Veranstaltungsort: Kreishaus Friedberg
Termin: 23.09.2025 - öffentlich
Inhalt:
In den Medien überwiegen spektakuläre Berichte über Probleme mit Flüchtlingen und Migranten. Dadurch verstärken sich in der Bevölkerung Gefühle von Angst und Abneigung gegenüber Menschen, die aus anderen Ländern nach Deutschland gekommen sind. In der Wetterau schlägt sich dies auch in einer Zunahme rechtsradikaler Meinungsäußerungen bis hin zu Straftaten nieder, die unsere demokratische Grundordnung gefährden. Sie führen dazu, dass Mitbürgerinnen und Mitbürger, die aus anderen Kulturkreisen nach Hessen gekommen sind, verunsichert werden, ob sie hierbleiben können. Ein bedeutsames Anliegen muss es deshalb sein, sich zuzuhören und Verständnis füreinander zu entwickeln. Mit dem Impulsvortrag von Nil Esra Dagistan, Expertin für Migration und Integration, und der Vorstellung von Frauen, deren Integration als gelungen bezeichnet werden kann, wollen wir dem Negativ-Bild in der öffentlichen Wahrnehmung entgegenwirken. Wir möchten positive Beispiele vorstellen und aufzeigen, dass unsere Gemeinschaft ohne Zuwanderung viel ärmer wäre. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf die Rolle von Frauen gelegt werden. Integration ist eine wichtige Aufgabe einer demokratischen Gesellschaft. Was es braucht, damit sie gelingen kann, darüber wollen wir bei unserer Veranstaltung sprechen. In einem abschließenden World-Café haben alle Anwesenden Gelegenheit dazu beizutragen, dass Integration gelingt.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Wir möchten aufzeigen, dass Integration nicht nur notwendig ist, sondern eine große Bereicherung für alle Menschen darstellt. Wir zeigen am Beispiel unter uns lebender Mitbürgerinnen auf, wieviel Nutzen und Freude wir durch Zuwanderung gewinnen können.
Träger: Wetterau Alevi Kültür Merkezi e.V.
Veranstaltungsort: DGH Himbach Limeshain
Termine: 19.-20.07; 30.-31.08; 20.-21.09.2025 – mit Anmeldung
Inhalt:
In unserer alevitischen Gemeinde erleben viele Jugendliche immer wieder rassistische und diskriminierende Erfahrungen an Schulen und Arbeitsplätzen, sowie in eigenen Freundesgruppen - quasi überall und von jedem. Diese Anfeindungen treffen sie allein wegen ihres Alevitisch-Seins und führen dazu, dass es vielen schwerfällt, offen zu ihrer alevitischen Identität zu stehen. Aus diesem Grund ist es uns ein Anliegen, auch nicht-alevitische Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren, um gegenseitiges Verständnis zu fördern und Jugendlichen Mut zu machen, sich nicht mehr zu schämen, sondern selbstbewusst mit ihrer Identität umzugehen. Der geplante Workshop soll einen sicheren Raum schaffen, um über Rassismus, Diskriminierung und die damit einhergehenden psychischen Belastungen zu sprechen. Dazu haben wir Lehrer des alevitischen Religionsunterrichts sowie Psychologen eingeladen, um mit uns am Beispiel des Alevitentums systematischen sowie alltäglichen Rassismus zu beleuchten und mentale Gesundheit von Jugendlichen zu stärken. Hierzu möchten wir drei Wochenenden dafür nutzen, um zusammen zu kommen und in einer gemütlichen Atmosphäre zu lernen und in einen Austausch, egal, ob unter betroffenen oder solidarisch Interessierten, zu kommen.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Mit dem Projekt wollen wir ein stärkeres Bewusstsein für Rassismus, Diskriminierung und deren Auswirkungen, auch auf die mentale Gesundheit schaffen. Am Beispiel des Alevitentums zeigen wir, wie Ausgrenzung im Alltag erlebt wird, ohne den Blick auf andere Betroffene auszuschließen. Unser Ziel ist es, Betroffene zu stärken, ihre Erfahrungen sichtbar zu machen und allen Teilnehmenden praktische Handlungsmöglichkeiten mitzugeben. Uns ist wichtig einen Raum für Verständnis, Gerechtigkeit und Zusammenhalt zu schaffen.
Träger: Antifaschistische Bildungsinitiative e.V.
Veranstaltungsort: weiterführende Schulen im Wetteraukreis
Termin: August-Dezember 2025
Inhalt:
Wir hatten für die fünf Workshops, welche wir bei Demokratie leben! beantragt haben, eine so hohe Nachfrage, dass wir nun nochmals drei anbieten möchten. In den letzten Jahren erleben wir wie rechtsextreme Akteur*innen vor allem über Social Media mit Erfolg versuchen junge Menschen anzusprechen. Dadurch werden junge Menschen empfänglicher für rechtsextreme Theorien. Um Schüler*innen über diese Problematik aufzuklären, hat eine Arbeitsgruppe innerhalb der Antifa-Bi e.V. einen Schulworkshop entwickelt. Dieser Workshop wurde bereits am Burggymnasium in Friedberg getestet und erhielt überwiegend positives Feedback. Die Workshops an drei Wetterauer Schulen richten sich an Schüler*innen ab Klasse 9 und dauern jeweils sechs Schulstunden. In drei Blöcken werden Antifaschismus, rechtsextreme Internetkommunikation und die lokale Situation in der Wetterau behandelt. Die Teilnehmer*innen lernen zentrale Begriffe, analysieren rechte Online-Strategien und reflektieren die Bedeutung demokratischer Werte. Zudem erfahren sie, wie sie sich lokal gegen Rechtsextremismus engagieren können. Die Workshops werden von zwei erfahrenen Referentinnen geleitet, mit 25–30 Teilnehmenden pro Gruppe.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Ein zentrales Ziel der Workshops ist die Sensibilisierung junger Menschen für die Präsenz rechtsextremer Strukturen in der Region. Sie sollen erkennen, dass demokratiefeindliche Akteure gezielt versuchen, über verschiedene Kanäle – auch soziale Netzwerke – Einfluss zu nehmen. Neben der Wissensvermittlung sollen die Schüler*innen auch konkrete Strategien kennenlernen, um sich aktiv gegen rechtsextreme Einflüsse zu positionieren. Durch die Auseinandersetzung mit der Thematik wird ihre demokratische Haltung gestärkt und ihre Zivilcourage gefördert.
Träger: Mensch mach mit! e.V.
Veranstaltungsort: Seewiese Friedberg
Termin: 07.09.2025, 11-17 Uhr – aktive Teilnahme mit Anmeldung
Inhalt:
In Friedberg leben und arbeiten viele Menschen mit Beeinträchtigung bzw. Betreuungsbedarf. Dies resultiert aus entsprechenden Schulformen, Werkstätten und Wohneinrichtungen. Ebenso ist der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund allein schon durch die Erstaufnahmeeinrichtung nicht unerheblich. Diese Menschen werden oft unberechtigterweise gesellschaftlich ausgegrenzt. Eine uneingeschränkte gemeinschaftliche Teilhabe dieser Menschen mitten im Friedberger Leben ist nur selten zu beobachten. Hinzu kommen die nach unserer Wahrnehmung immer stärker werdenden Anfeindungen, die mittlerweile auch in persönliche Konfrontationen münden. Diesen Vorurteilen kann nur durch niederschwellige Angebote mit Begegnungs-, Austausch- und Erlebnismöglichkeiten entgegengewirkt werden. Der Menschenkicker-Cup wird auf 2 sog. Human-Soccer-Feldern ausgetragen. Teilnehmen können ca. 10 Teams aus der Wirtschaft, soz. Einrichtungen, Vereinen und privaten Initiativen, die sich in einem fairen sportlichen Wettkampf begegnen. Durch die zwangsläufige körperliche Distanz und dem hohen Spaßfaktor, steht der Wettkampfaspekt nicht im Vordergrund. Auch ein fußballerisches Talent oder ausgeprägte Kondition sind nicht für den Erfolg maßgeblich, da die kurzen Spielzeiten und das ungewohnte Spielverhalten allen Spielenden die Möglichkeit bieten, sich im Team zu bewähren. Eine gute Leistung erzielen vor allem diejenigen, die sich mit dem/der Partner*in an der Stange koordinieren können. Während den Spielpausen haben die Teams ausreichend Gelegenheit sich kennenzulernen und auszutauschen.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Es geht hier um ein außergewöhnliches Sportevent mit vielen Begegnungsmöglichkeiten, bei dem nicht Sprache, Kultur oder kognitive Fähigkeit den Respekt bringen, sondern Teamgeist und Rücksichtnahme. Bei den Spielenden werden dadurch Verständnis und Toleranz gefördert sowie die Unvoreingenommenheit gegenüber Menschen mit unterschiedlichen Talenten und Fähigkeiten gestärkt.
Träger: AStA der THM
Veranstaltungsort: Friedberg, Gießen, Wetzlar
Termin: 06.10.-31.10.2025 - öffentlich
Inhalt:
Der zunehmende Rechtsextremismus, Populismus und Rassismus innerhalb der Gesellschaft fasst auch an den Hochschulen Fuß. Um diesem etwas entgegensetzen zu können, ist Aufklärung und Prävention auch an Hochschulen zwingend erforderlich. Als Technische Hochschule war politische Bildung lange als unwichtig angesehen worden. Um insbesondere neuen Erstsemestern eine Grundbildung in politischen Verfahren und demokratischen Beteiligungsmöglichkeiten zu geben, wollen wir mit den Bildungswochen die Möglichkeit bieten sich als interessierte Student*in mit Themen außerhalb des Studiums auseinanderzusetzen zu können und Möglichkeiten und Organisationen zur demokratischen Teilhabe kennenzulernen. Über den Zeitraum des Semesterstarts (06.-31.10.) wollen wir Vorträge, Seminare und Aktionen an allen drei Standorten der THM (Gießen, Wetzlar, Friedberg) anbieten. Die Vorträge und Seminare werden immer abends nach den Vorlesungen stattfinden. Wir setzen bei den Referent*innen auf die lokalen Organisationen des jeweiligen Kreises, haben aber zusätzlich noch zwei Headliner (Nini erklärt Politik & Maurice Hoefgen) angefragt, sodass wir auf noch größere Aufmerksamkeit, auch durch die Lokalpresse, hoffen können. Beantragt werden die Kosten für die Veranstaltungen in Friedberg. Insgesamt sind in Summe über den Zeitraum von 4 Wochen ca. 20 Vorträge geplant. Unter anderem werden folgende Themen aufgegriffen: Rechtsextremismus, allgemeine politische Bildung, Rassismus, Partizipationsmöglichkeiten.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Wir wollen Mitarbeitenden und Studierenden, vor allem Erstis die Möglichkeit geben, sich fortzubilden und neue Interessen zu entdecken. Des Weiteren die Möglichkeiten des demokratischen politischen Engagements aufzeigen und dieses an der Hochschule stärken. Ergänzend soll die Wichtigkeit der Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Themen deutlich gemacht werden, um präventiv gegen jegliche Form von Extremismus vorzubeugen, entsprechend werden auch andere Themen vorgestellt und bespielt, da der Kampf gegen Rechtsextremismus als interdisziplinär zu verstehen ist.
Träger: Jugendbildungswerk des Wetteraukreises
Veranstaltungsort: Johann-Philipp-Reis-Schule Friedberg
Termin: 12. und 13.11.2025, jeweils 8:30-13:30 Uhr – mit Anmeldung
Inhalt:
Durchführung des modularen Workshops „Deine Stadt, deine Chance! Workshop Kommunalpolitik für Schulen“. Der Workshop vermittelt Basiswissen zu Kommunalpolitik und soll junge Menschen zu politischer teilhabe und (partei-)politischem Engagement ermuntern. Vermittelt werden neben Wissen zu kommunalpolitischen Verfahren auch Möglichkeiten der Beteiligung in kommunalen Settings.
Im ersten Teil des Workshops steigen die Teilnehmenden mit einem Positionierungsspiel spielerisch in das Thema ein und setzen sich anschließend in verschiedenen Modulen mit ihrer Stadt, verschiedenen Beteiligungsmöglichkeiten und kommunalpolitischen Verfahren auseinander. Auf diese Weise entwickeln sie ein Bewusstsein dafür, wie ihre Meinung und ihre aktive Beteiligung auf lokaler Ebene tatsächlich Einfluss nehmen können.
Im Rahmen eines kurzen Verhandlungstrainings lernen die Teilnehmenden die Harvard-Methode des interessenbasierten Verhandelns kennen und können so Verhandlungskompetenzen erwerben, die sie auf kommunaler Ebene zur Durchsetzung ihrer Interessen einsetzen können.
In einem Planspiel werden die Teilnehmenden anschließend selbst zu Kommunalpolitikern und Kommunalpolitikerinnen und versuchen, die Interessen ihrer Fraktion bestmöglich durchzusetzen. Dabei verhandeln sie in Ausschüssen, welche Maßnahmen die fiktive Stadt Kleinbrunn ergreifen soll, um die Lebensqualität mithilfe digitaler Tools zu verbessern. Die im Planspiel aufgeworfenen Fragen werden abschließend in der Auswertungsphase reflektiert und in die Lebenswirklichkeit der Teilnehmenden übertragen.
In einem letzten Modul formulieren die Teilnehmenden eigene Forderungen an die Kommunalpolitik und überlegen gemeinsam, wie sie Beteiligungsmöglichkeiten auf kommunaler Ebene nutzen können, um ihre eigenen Ideen und Visionen zu verwirklichen. Am Ende des Workshops führen sie ein Gespräch mit "echten" Politikern oder Politikerinnen aus ihrem Wahlkreis.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Die spielerisch-aktivierende Methode des Planspiels ermöglicht den Teilnehmenden einen Perspektivwechsel und die Stärkung der eigenen Empathiefähigkeit sowie das Durchdringen und Erleben der Komplexität gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse. Ferner werden die Moderations-, Argumentations- und Verhandlungskompetenzen der Teilnehmenden gestärkt.
Träger: Kunstverein Friedberg e.V.
Veranstaltungsort: Wetterau-Museum
Termin: 29.08.-28.09.2025 - öffentlich
Inhalt:
Aktuell erleben wir weltweit Bestrebungen von Rechtsextremisten, die von ihnen als 'woke Ideologie' diffamierte Achtsamkeitskultur zurückzudrängen: Achtsamkeit gegenüber Mitmenschen (insbesondere Marginalisierte) und Umwelt wird als linksextremistisch geframed, Meinungsvielfalt soll unterdrückt werden, wie aktuell z.B. in den USA beobachtet werden kann, indem man dem Diversitätsprogramm DEI die Mittel entzieht. Auch hierzulande trachten Rechtsextreme danach, die Gleichberechtigung aller Menschen abzuschaffen, oft einhergehend mit dem Konzept der Petromaskulinität, welches von der Fossilindustrie massiv gefördert wird und den menschengemachten Klimawandel leugnet. Die Todsünden sind ein seit der Antike bestehendes Konzept zur Achtsamkeit und dem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Geplant ist eine Kunstausstellung zeitgenössischer Positionen mit dem Titel 'Todsünden', die Malerei, Grafik, Installation, Objekte und Video beinhaltet und eine kritische Auseinandersetzung mit Konsum- und Sozialverhalten ermöglicht. Neben anderen nimmt Jonathan Meese an der Ausstellung teil. Zur Vernissage ist ein Vortrag geplant, zur Finissage soll es eine Feier für Demokratie und Vielfalt geben mit Musik und Unterhaltung.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Wir möchten mit der Ausstellung den Dialog und das Nachdenken/Handeln über Achtsamkeitskultur fördern und zeigen zeitgenössische Positionen Kunstschaffender, die sich sensibel mit dem Themenfeld Achtsamkeit und Gerechtigkeit beschäftigen und für eine freiheitliche demokratische Grundordnung und gegen Extremismus einsetzen. Damit erfüllen wir unseren Bildungsauftrag und ermöglichen einem breiten Publikum kostenlos und barrierefrei, dieses Angebot in Anspruch zu nehmen.
Träger: Kreisausländerbeauftrager des Wetteraukreises
Veranstaltungsort: Kreativhaus Friedberg
Termin: 08.03.2025, 10-14 Uhr - öffentlich
Inhalt:
Der Weltfrauentag wird jedes Jahr am 8. März gefeiert. An diesem Tag denken wir an die Rechte und die Gleichstellung von Frauen. Es ist eine Gelegenheit, um auf die Herausforderungen aufmerksam zu machen, mit denen Frauen auf der ganzen Welt konfrontiert sind. Viele Menschen organisieren Veranstaltungen, um für die Gleichheit von Frauen und Männern zu kämpfen. Der Tag erinnert uns daran, wie wichtig es ist, Frauen zu unterstützen und ihre Stimmen zu hören. Es ist ein Tag des Feierns, aber auch des Nachdenkens über das, was noch verbessert werden kann. Am 08. März 2025 findet im Kreativhaus in Friedberg eine Lesung von Frau Elina Penner aus ihrem Buch "MigrantenMutti" statt. In diesem Buch erzählt sie von den Herausforderungen und Erfahrungen von Migrantinnen und ihren Familien. Die Geschichten zeigen, wie Migration das Leben von Frauen prägt und welche Stärken sie entwickeln, um sich in neuen Ländern zurechtzufinden. Die Lesung ist Teil eines Frauenfrühstücks, das zwischen 10 und 14 Uhr stattfindet. Eine Veranstaltung, die in Kooperation mit dem Fachdienst Frauen- und Chancengleichheit durchgeführt wird. Die SPD unterstützt die Veranstaltung als Kooperationspartner und kümmert sich um das Frühstücksbuffet, und die Getränke. Es wird ein schöner Rahmen geschaffen, um gemeinsam zu essen, zuzuhören und sich auszutauschen.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Zunächst einmal wollen wir das Bewusstsein für die Herausforderungen und Erfahrungen von Migrantinnen und ihren Familien schärfen. Durch die Lesung bieten wir eine Plattform, um die Geschichten dieser Frauen zu teilen und ihre Stärken hervorzuheben. Darüber hinaus möchten wir einen Raum für Austausch und Vernetzung schaffen. Das Frauenfrühstück bietet die Möglichkeit, in einer freundlichen und einladenden Atmosphäre zusammenzukommen, zu essen und zuzuhören. Wir hoffen, die Teilnehmerinnen zu inspirieren, und auch die Gelegenheit schaffen, sich gegenseitig zu unterstützen und zu ermutigen.
Träger: Landfrauen Ranstadt e.V.
Veranstaltungsort: In der & rund um die Gemeindehalle Dauernheim
Termin: 22.06.2026, ab 10 Uhr - öffentlich
Inhalt:
Derzeit leben 566 ausländische Mitbürger in Ranstadt. Darüber hinaus haben wir 143 geflüchtete Menschen aus der Ukraine, Syrien, Afghanistan und Pakistan. Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass die Akzeptanz der deutschen Bevölkerung, gerade wenn es um Flüchtlinge geht, dramatisch abnimmt. Darüber hinaus wird von bestimmten Gruppen und Parteien bewusst Unruhe gestiftet, die in Anfeindungen gegenüber Ausländern, politischen Vertretern und der Verwaltung gipfeln. Diese Entwicklung, täglich zu sehen in "sozialen" Netzwerken und nicht zuletzt festgestellt an der Bundestagswahl, ist höchst bedenklich. Die Landfrauen Ranstadt, in Kooperation mit der Gemeinde Ranstadt, planen eine Veranstaltung, die der Zusammenführung, dem Zusammenhalt und der Integration zur Demokratiestärkung dient. Über diesen Zeitraum soll die Bevölkerung gemeinsam mit verschiedenen Angeboten aus Workshop, Musik, Vereinspräsentationen, Darbietungen und Gesprächen zusammengeführt werden. Die persönlichen Kontakte zur ukrainischen Community sowie den Weltflüchtlingen nutzen wir, um die Menschen in Workshops, gemeinsamem Essen mit der deutschen Bevölkerung in Kontakt zu bringen. Neben der Mund zu Mund Propaganda nutzen wir unsere erfolgreichen Kontakte über Schule und Kitas und soziale Netzwerke.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Förderung der Gemeinschaft (Ranstadt ist vielfältig) - Schaffung eines Ortes, an dem sich Menschen aller Altersgruppen sowie aller Nationalitäten begegnen. Die beantragte Veranstaltung am Sonntag ist für Besucher kostenlos, so dass ein breites Publikum angesprochen wird. Förderung des Ehrenamtes und Stärkung des "Wir"-Gefühls durch Einbindung der örtlichen Vereine, kulturellen Gruppen und der nationalen Communities.
Träger: Ehrenamtsagentur Friedberg Friedberg e.V. (EAG)
Veranstaltungsort: Parkplatz Halle am Seebach
Termin: 14.09.2025, 11-17 Uhr - öffentlich
Inhalt:
Vor zwei Jahren wurde der Ehrenamtstag ins Leben gerufen, um die Herausforderungen in unserer Zeit, insbesondere der Ausgrenzung marginalisierter Gruppen und dem Rechtsruck in unserer Gesellschaft ein aktives Handeln entgegenzusetzen. Auch im Jahr 2025 wird es wieder einen Ehrenamtstag in Friedberg geben und wir hoffen, mit dieser Veranstaltung Menschen zu begeistern und zu gewinnen, die sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in einer demokratischen und vielfältigen Gesellschaft einsetzen. Hieran planen mehr als 35 gemeinnützige Vereine und Organisationen ihre Teilnahme. Diese Veranstaltung soll den Dialog stärken, Vorurteile abbauen und das Bewusstsein für Vielfalt und Inklusion fördern. Außerdem sollen Menschen zusammengebracht werden, die die gemeinnützige Arbeit kennenlernen und erfahren wollen. Die Diversität der Gesellschaft spiegelt sich im Vereinsleben und der Vereinskultur wieder. So kann hier für Besuchende und Teilnehmende demokratisches Miteinander erfahren und gelebt werden. Geplant sind Workshops, Bühnenshows, Präsentationen der freiwillig Tätigen, Gesprächsangebote und Aktivitäten, die das ehrenamtliche Engagement in Friedberg für demokratische Werte aufzeigen und unterstützen.
Folgende Ziele werden angestrebt:
- Vernetzung der ehrenamtlich Tätigen
- Sichtbarmachung der Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements
- Vielfalt und Diversität im Vereinsleben stärken und verdeutlichen
- Werben von neuen Engagierten für Vereine und Initiativen
- ein bunter und spannender Mit-Mach-Tag für Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen und Herkunft
- ein fröhlicher und integrativer Tag für alle
Träger: Mensch mach mit! e.V.
Veranstaltungsort: Echzell-Gettenau, Bad Vilbel, Wetterau
Termin: April bis Oktober 2025 - öffentlich
Inhalt:
Wanderwege, die für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder anderen Einschränkungen geeignet sind, sowie inklusive, barrierearme, geführte Wanderungen lassen sich im Wetteraukreis nur in Ausnahmefällen finden. Geführte Wanderungen, Stadtrundgänge o. ä. finden dagegen häufig statt, sind jedoch meist für beeinträchtigte Menschen ungeeignet (zu lang, zu viele Höhenmeter, Tempo zu hoch, etc.). Betroffene werden so auf Grund Ihrer Beeinträchtigung ausgegrenzt und fühlen sich ggf. 'abgehängt', minderwertig, etc. Nehmen sie an einer solchen Veranstaltung dennoch Teil, wird dieses Gefühl noch verstärkt, da sie ihre Beeinträchtigung als Defizit im Vergleich zur Gruppe wahrnehmen. Häufig führt dies zu gesellschaftlichem Rückzug. An insgesamt vier Terminen sollen in 2025 barrierearme, geführte Wanderungen angeboten werden: 27.4. Bingenheimer Ried, 10.5. Stadtrundgang Bad Vilbel, Ende September u. Anfang Oktober). Die Strecken sind von unserem Kooperationspartner so ausgewählt, dass sie von Menschen mit oder ohne Mobilitätseinschränkungen und mit und/oder ohne Begleitperson, bewältigt werden können. Unsere Erfahrungswerte zeigen, dass Menschen ohne Behinderung das geringe Wandertempo, die max. Streckenlänge von ca.7 km bei wenig Steigungen und die viele Pausen schätzen, mit viel Zeit für einen intensiven Austausch untereinander. Nach Möglichkeit sind die Start- und Zielpunkte mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Jeder, der möchte kann mitwandern. Es ist ein offenes Angebot.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Wir ermöglichen Teilhabe u. schaffen ein Angebot für Alle, was es in dieser Form nur selten gibt. Jeder kann mitmachen. Inklusion wird durch die heterogene Gruppenzusammensetzung gefördert: Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen, ganz ohne Beeinträchtigung, Alt und Jung, generationenübergreifend, bzw. aus verschiedenen Herkunftsländern sind willkommen mitzuwandern u. nutzen unser Angebot. Der Austausch u. das Verständnis füreinander soll gefördert werden. Teilnehmende sollen sich der eigenen Kräfte bewusstwerden bzw. diese stärken und Impulse bekommen, ihr Leben selbst zu gestalten.
Träger: Antifa-Bi e.V.
Veranstaltungsort: Schulen im Wetteraukreis
Termin: Mai-November 2025 – nicht öffentlich
Inhalt:
In den letzten Jahren erleben wir wie rechtsextreme Akteur*innen vor allem über Social Media mit Erfolg versuchen junge Menschen anzusprechen. Dadurch werden junge Menschen empfänglicher für rechtsextreme Theorien. Um Schüler*innen über diese Problematik aufzuklären, hat eine Arbeitsgruppe innerhalb der Antifa-Bi e.V. einen Schulworkshop entwickelt. Dieser Workshop wurde bereits am Burggymnasium in Friedberg getestet und erhielt überwiegend positives Feedback. Die Workshops finden an 5 Wetterauer Schulen mit Schüler*innen ab der 9. Klasse aller Schulformen statt, abgestimmt mit den jeweiligen Bildungseinrichtungen. Pro Workshop nehmen etwa 25-30 Jugendliche teil. In 6 Schulstunden vermitteln 2 erfahrene Referent*innen drei Schwerpunkte:
- Antifaschismus: Definition, historische Bezüge und aktuelle Relevanz. Die Jugendlichen erhalten einen Überblick über zentrale Konzepte und reflektieren deren gesellschaftliche Bedeutung.
- Rechtsextreme Internetkommunikation: Strategien rechter Gruppen, Fake News, Desinformation und Gegenmaßnahmen zur Stärkung demokratischer Werte im Netz.
- Lokale Situation in der Wetterau: aktive rechtsextreme Gruppen, deren Strategien und Gefahrenpotenzial sowie Engagementmöglichkeiten für Demokratie und Vielfalt vor Ort.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Die Workshops sollen die Sensibilisierung Jugendlicher für die Präsenz regionaler rechtsextremer Strukturen schaffen und aufzeigen mit welchen Mitteln demokratiefeindliche Akteure gezielt versuchen Einfluss zu nehmen. Zur Wissensvermittlung sollen auch konkrete Strategien aufgezeigt werden, um sich aktiv gegen rechtsextreme Einflüsse zu positionieren. Durch die thematische Auseinandersetzung wird die demokratische Haltung gestärkt und Zivilcourage gefördert. Gleichzeitig wird das Bewusstsein für gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Notwendigkeit des Engagements gegen Extremismus geschärft.
Träger: Berufbildungswerk Südhessen (bbw Südhessen) für die AG 78 Wetterau
Veranstaltungsort: bbw Südhessen
Termin: 09.10.2025 – mit Anmeldung
Inhalt:
In der pädagogischen Praxis der Kinder- und Jugendhilfe besteht ein hoher aktueller Bedarf an Handlungssicherheit im Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt (Gendern, Trans, Nonbinär). Fachkräfte sind zunehmend verunsichert – besonders in Bezug auf Sprache, Rechtslage und Elternarbeit. Das Thema gewinnt in der ambulanten Familienhilfe und in stationären Einrichtungen deutlich an Relevanz, gleichzeitig fehlen fundierte Fortbildungen. Der Umgang mit der Thematik ist in Institutionen und Systemen (Familie, Schule, Kita, Behörden, Einrichtungen) sehr unterschiedlich. Der Fachtag soll den teilnehmenden Fachkräften Orientierung bieten, Fachwissen vermitteln und den professionellen Austausch untereinander fördern. Die Veranstaltung gliedert sich in zwei Teile:
Am Vormittag finden zwei Vorträge statt: 1. Studie Soziale Arbeit mit trans und nonbinären Jugendlichen* 2. Professionelle Begleitung Ratsuchender. Anschießend wird es ein Interview mit Moritz Krumpholz geben, der persönliche Perspektiven einbringen wird. Am Nachmittag werden die Teilnehmenden das Thema in praxisorientierten Workshops mit Expert*innen von verschiedenen Fachstellen und Institutionen vertiefen. Workshop-Themen sind Sprache (Gendern), Elternarbeit, Praxisbeispiele (Was gibt es bereits, was funktioniert gut?), Selbstbestimmungsgesetz (Was sagt das Gesetz aus?), Entwicklung eigener Projektideen. Währenddessen gibt es einen Literaturstand und abschließend stellen alle Workshopgruppen ihre Ergebnisse im Plenum vor.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Das Projekt soll die Sichtbarkeit für dieses Thema erhöhen, indem es Geschlechtervielfalt und die Lebensrealitäten von trans* und nonbinären Jugendlichen in den Fokus rückt. Es soll Raum für Diskussionen, Fragen und Vernetzung bieten. Außerdem soll es durch die Vorträge, Workshops und Literaturhinweise Wissen vermitteln. Zusammenfassend soll das Projekt durch Wissensvermittlung und praktische Impulse die Handlungssicherheit der Fachkräfte stärken und ihnen Sensibilität, Lösungsansätze und passende Anlaufstellen für den alltäglichen Umgang mitgeben.
Träger: Trockendock e.V.; Schulsozialarbeit Henry-Benrath-Schule
Veranstaltungsort: Henry-Benrath-Schule
Termin: Mai - November 2025 – nicht öffentlich
Inhalt:
In den 5. und 6. Klassen der Henry-Benrath-Schule kommt es immer wieder zu rassistischen Beleidigungen und Mobbingsituationen. In der Klassengemeinschaft gibt es viele unterschiedliche Herkunftsländer und religiöse Zugehörigkeiten. Durch das Elternhaus werden zum Teil Werte vermittelt, die mit dem demokratischen Verständnis nicht zu vereinbaren sind. Beispiel: Eine Schülerin in der 5. Klasse malt ein Hakenkreuz. Zur Rede gestellt sagt sie: Hitler war gut, er hat viele Juden getötet. Auch die Integration der ukrainischen Schülerinnen und Schüler gestaltet sich schwierig. Obwohl sie schnell deutsch lernen, werden sie ausgegrenzt. In einem Fall wurde sogar der im Krieg kämpfende Vater beleidigt. Besonders schwer haben es farbige Schülerinnen "Es ist hier so negativ". Die Schüler sollen in einem nicht schulischen Umfeld den Zusammenhalt ihrer Klassengemeinschaft stärken. Kooperation und Teamgeist sollen durch Bewegungsspiele und Aufgaben in der Natur gefördert werden. Dabei soll das Einhalten von Regeln und die gewaltfreie Kommunikation geübt werden. Erleben von Vielfalt soll ermöglicht werden, indem die unterschiedlichen Stärken der Kinder sichtbar werden. Toleranz und Respekt vor dem Anderen, Achtsamkeit und Eigenverantwortung sollen erlebbar werden. Dabei sollen die Bedürfnisse der einzelnen Schüler und der Gruppe berücksichtigt werden. Es sollen alternative Handlungsmöglichkeiten in Konfliktsituationen erarbeitet und geübt werden. Das Selbstwertgefühl soll durch das Erreichen gemeinsamer Ziele gestärkt werden.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Gewaltprävention. Verbesserter Umgangston der Kinder untereinander. Integration der "neuen" Schüler aus den Sprachklassen. Angemessenes Handeln in Konfliktsituationen. Bessere Klassengemeinschaft. Verbesserung der Frustrationstoleranz. Verbesserung der Offenheit gegenüber anderen Ideen und Ansichten. Mehr Hilfsbereitschaft. Mehr Empathie mit dem Gegenüber.
Träger: Fördervereinigung der Henry-Benrath-Schule e.V.
Veranstaltungsort: Henry-Benrath-Schule und Junity
Termin: 23.06.2025 - 27.06.2025 – nicht öffentlich
Inhalt:
Wir sind eine kooperative GS mit ca. 1000 Schüler/innen des Wetterauskreises in Friedberg. Unsere Schülerschaft setzt sich dabei aus unterschiedlicher Herkunft und vielfältigster Kultur zusammen. Die Zielgruppe des Projektes richtet daher erstmalig an unsere Sprachklassen. Hierbei hat die HBS die Chance und Pflicht, ein Ort zu sein, an dem Vielfalt geschätzt wird. Da Rassismus ein gesamtgesellschaftliches Problem ist und auch vor Schule keinen Halt macht, müssen wir gemeinsam hinschauen, ansprechen und handeln. Rassistische Vorurteile und Diskriminierung kommen immer wieder im Alltag vor, durch abwertende Bemerkungen (über Äußerlichkeiten, Sprache etc.), Ausgrenzungen oder strukturelle Benachteiligung. Betroffene Sus erleben Situationen, in denen sie sich nicht respektiert/sicher fühlen. Um dem strukturellen Rassismus entgegenwirken zu können, sowie Integration der Schülerinnen und Schüler aus den Sprachklassen zu fördern, ist ein Tanzprojekt von ca. 30 Schülerinnen und Schülern geplant. Dies findet im örtlichen Jugendzentrum Junity im Rahmen einer Projektwoche an fünf Tagen statt. In Zusammenarbeit mit erfahrenen Tanzpädagogen soll dieser Workshop durchgeführt werden. Neben den fachlichen Inhalten wie z.B. Umgang, Respekt, stehen auch die Förderung der sozialen Interaktion und das Erleben von kultureller Vielfalt im Vordergrund. Die Teilnahme aller Sprachklassen an diesem Projekt soll so durchgeführt werden, dass ein integratives und bereicherndes Lernumfeld geschaffen wird. Ein Auftritt und eine Präsentation in der Schule ist am Ende der Projektwoche geplant.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Sprache und Bewegung soll durch dieses Tanzprojekt miteinander verbunden und kulturelle Aspekte erlebbar gemacht werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre sprachlichen Fähigkeiten in einer praxisnahen Umgebung verbessern, Teamarbeit und gemeinsames Gestalten stärken, das Selbstbewusstsein und den Zusammenhalt der Schülerinnen und Schüler (auch gemeinsames Frühstück geplant) fördern. Die kreative Umsetzung von Bewegungsabläufen fördert individuelle Ausdrucksformen, künstlerische Talente und dient der Integration der von Rassismus, Mobbing und Ausgrenzung betroffenen Schüler.
Träger: Internationales Zentrum Friedberg e.V.
Veranstaltungsort: Seewiese Friedberg
Termin: 07.09.2025, 11-18 Uhr - öffentlich
Inhalt:
Das Internationale Kulturfest ist ein integratives und interkulturelles Event, das darauf abzielt, Menschen aus verschiedenen Kulturen und Hintergründen zusammenzubringen. Der Ansatz des Festes, Brücken zu bauen zwischen den in Friedberg lebenden Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen hat gerade vor der heutigen gesellschaftlichen Entwicklung besondere Aktualität. Das Klima in der Gesellschaft wird durch Hass und Hetze in den „sozialen Medien" vergiftet. Minderheiten werden marginalisiert. Vorurteile werden geschürt und Hetze schlägt in Gewalt um, was gerade bei Migranten zu großer Verunsicherung führt. Da wächst die Bedeutung von Veranstaltungen, die direkte Kontakte fördern und die Gemeinsamkeiten aller hier lebenden Menschen betonen. Spiele und Wettbewerbe: Das Fest bietet eine Vielzahl von Spielen, die sowohl traditionelle als auch moderne Elemente enthalten. Diese Spiele sind oft so gestaltet, dass sie für alle Altersgruppen und Kulturen zugänglich sind.
Workshops: Es werden Workshops angeboten, in denen Teilnehmer*innen neue Spiele lernen oder eigene Spiele vorstellen können. Dies fördert die Kreativität und den Austausch von Ideen.
Kulturelle Darbietungen: Das Fest bietet auch kulturelle Aufführungen, Musik und Tanz aus verschiedenen Ländern an, um die Vielfalt der Kulturen zu feiern.
Essen und Trinken: Kulinarische Stände bieten Speisen und Getränke aus verschiedenen Ländern an, was die kulturelle Vielfalt zusätzlich unterstreicht.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Förderung des interkulturellen Austauschs und der Gemeinschaftsbildung. Stärkung des sozialen Zusammenhalts in der Region. Unterstützung von Migrant/innen und deren Integration in die Gesellschaft. Das Fest richtet sich an alle Bürgerinnen, Familien, Kinder und Migrantinnen. Es soll ein Ort sein, an dem Menschen zusammenkommen, um Spaß zu haben und voneinander zu lernen. Das Projekt zielt darauf ab, Vorurteile abzubauen, das Verständnis füreinander zu fördern und ein Gefühl der Zugehörigkeit zu schaffen. Es bietet eine Plattform für Begegnungen und Dialoge zwischen verschieden Kulturen.
Träger: Wir machen
Veranstaltungsort: Sportplatz „Am Wäldchen“ Trais-Münzenberg
Termin: 21.06.2025, 13-18 Uhr - öffentlich
Inhalt:
In unserem direkten Umfeld stellen wir fest, dass immer mehr Menschen mit unterschiedlichen religiösen, kulturellen und politischen Hintergründen zusammenkommen. Diese Vielfalt birgt ein großes Potenzial für den Austausch und das Miteinander, kann aber auch zu Spannungen und Missverständnissen in einer kleinen Gemeinde führen. Die Initiative hat sich Partizipation, demokratische Werte und Chancengerechtigkeit insbesondere für junge Menschen auf die Fahnen geschrieben. In diesem Rahmen haben wir Angebote für geflüchtete Familien und benachteiligte junge Menschen in der Gemeinde initiiert. Beim Tintenfasslauf kommen wir alle zusammen, als Teilnehmende und als Helfende. Diese Veranstaltung verbindet und zeigt, was man gemeinsam bewegen kann und wie man Rassismus wirkungsvoll begegnet. Der Tintenfasslauf ist ein gemeinsames Projekt von Vereinen, Unternehmen und Verbänden aus der Region. Es werden verschiedene Lauf- und Gehdistanzen für jedes Fitnesslevel quasi barrierefrei angeboten. Eine Team Challenge ermöglicht Menschen mit Bewegungseinschränkungen die Teilnahme und die 400 Meter-Bambini-Strecke ist auch für Rollstuhlfahrer ausgeschrieben. Wir sind stolz, dass immer viele Besucher vor Ort sind und bieten daher ein Kinderprogramm mit Hüpfburg und Parcours, eine Tombola sowie Kuchentheke und Gegrilltes an. Der Tintenfasslauf bietet neben dem sportlichen Aspekt - Sport überwindet übrigens auch sprachliche Barrieren - viel Raum für Austausch. Wir haben Hilfsprojekte aus unserem Netzwerk eingeladen, um über ihr Engagement vor Ort zu informieren.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Ziel ist es die Menschen in der Gemeinde mit unterschiedlicher Herkunft, Religionen, politischen Auffassungen, Generationen und Kulturen zusammenzubringen sowie benachteiligten Kindern und Jugendlichen Chancengerechtigkeit zu eröffnen. In diesem Jahr haben wir den Lauf unter das Motto: "Wir machen Meter für Toleranz & Teilhabe" gestellt. Sport verbindet, fördert gegenseitigen Respekt, den Dialog und schafft Verständnis. Das wollen wir gemeinsam mit unserem Netzwerk und den Kooperationspartnern unterstützen und fördern.
Träger: Wein- und Kulturverein 2007 Wöllstadt e.V.
Veranstaltungsort: Nieder-Wöllstadt, alter Ortskern
Termin: 19. und 20.07.2025 - öffentlich
Inhalt:
Das Nieder-Wöllstädter Dorffest wird alle zwei Jahre von 14 örtlichen Vereinen gemeinschaftlich organisiert und zieht zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der Region an. Es steht für gelebtes Miteinander, ehrenamtliches Engagement und lokale Identität. Angesichts zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung und demokratiefeindlicher Tendenzen haben die Wöllstädter Vereine 2024 eine gemeinsame Erklärung zu Demokratie und Zusammenhalt verfasst. Diese wurde bereits öffentlich kommuniziert, soll nun aber erstmals aktiv in das Dorffest eingebunden werden, um ein starkes, sichtbares Zeichen für Vielfalt, Toleranz und demokratische Grundwerte zu setzen. Auf dem zweitägigen Dorffest in Nieder-Wöllstadt wird die gemeinsame Erklärung der Vereine zu Demokratie und Zusammenhalt öffentlich präsentiert. Mit einer Postkartenaktion (inkl. aller Vereinsnamen), großformatigen Plakaten an den Vereinsständen und einer Mitmach-Fotobox mit Demokratie-Slogans („Wöllstadt ist bunt“, „Ich bin demokratisch“) wird die Botschaft sichtbar und erlebbar. Die Aktionen laden niedrigschwellig zum Nachdenken, Austauschen und Mitmachen ein. Musikprogramm an beiden Tagen, eine kleine Bühne und Kinderangebote machen das Fest zum lebendigen Begegnungsort für alle Generationen. Ziel ist es, Demokratie aktiv ins Dorfleben zu bringen – nachhaltig und gemeinschaftlich.
Folgende Ziele werden angestrebt:
Das Projekt soll ein sichtbares Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt setzen. Es soll Menschen aller Altersgruppen ansprechen, zum Mitmachen und Nachdenken anregen und die gemeinsame Erklärung der Vereine nachhaltig im öffentlichen Bewusstsein verankern. Ziel ist es, demokratische Werte ins alltägliche Miteinander zu integrieren, Beteiligung zu fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Wöllstadt zu stärken – mit Freude, Offenheit und Begegnung.