Bachelor of Arts (Public Administration)

Unsere Studenten Tim Werner und Jan-Lukas Staack erzählen von Ihren Erfahrungen bei der Berufswahl und ihrem Weg zu uns:

Tim Werner: Zum ersten Mal bin ich in der Schule auf den Wetteraukreis gestoßen. Dort hatten wir in der Q1 eine Woche Berufs- und Studienorientierungstage, wo u.a. auch der Wetteraukreis war und einen sehr ansprechenden Workshop veranstaltete. Als es dann in die Phase ging, in der ich mich bewerben musste, habe ich mich auf der Homepage des Wetteraukreises genauer umgeschaut und diesen Studiengang entdeckt. 

Jan-Lukas Staack: Ich habe Informationen über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten auf der Webseite der Arbeitsagentur gesammelt und mich mit meiner Familie und meinem Freundeskreis ausgetauscht. So bin ich auch schlussendlich auf den Wetteraukreis als meinen potentiellen Arbeitgeber aufmerksam geworden und habe mich anschließend auf der Webseite des Kreises noch näher informiert.

Tim Werner: Mein Oberstufenpraktikum habe ich in der Verwaltung des Hessischen Landtages absolviert, was mir sehr viel Freude bereitete und wo ich merkte, dass ich mir ein Beruf in der öffentlichen Verwaltung sehr gut vorstellen könnte. Zudem gehörte Politik & Wirtschaft in der Schule zu meinen absoluten Lieblingsfächern, was mich bestärkte diesen Studiengang zu absolvieren, da auch BWL einen großen Teil einnimmt. Dieser Studiengang ist zudem enorm breit gefächert und man kann nach dem Studium nahezu jede Tätigkeit in der öffentlichen Verwaltung (von Sozialem bis zu Finanzen) wahrnehmen. Ferner war es auch die Attraktivität des öffentlichen Dienstes Public Administration B.A. zu studieren.

Jan-Lukas Staack: Ich habe mich zunächst gefragt was meine Interessen und Zukunftspläne sind. Mir lag es schon immer am Herzen etwas für meine Mitmenschen zu tun. Bei der Tätigkeit in der Kreisverwaltung hat man enorme Möglichkeiten der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Darunter fallen unter anderem die Bereiche des Sozialwesens, Schulen, Müllentsorgung, Gefahrenabwehr, Infrastruktur und die Finanzierung dieser Bereiche. Die flexible Arbeitszeit sowie das familienfreundliche Arbeiten haben mich genauso angesprochen, wie die Weiterbildungsmöglichkeiten.

Tim Werner: Für mich war sofort klar, dass ich dieses Studium vorzugsweise in meinem "Heimatlandkreis" machen wollte, um mich für die Menschen aus der Wetterau und für die gesamte Region einzusetzen. Das sehr angenehme Vorstellungsverfahren sowie die Attraktivität des Wetteraukreises als Arbeitgeber durch flexible Arbeitszeiten usw. haben mich enorm darin bestärkt mein duales Studium hier zu absolvieren. Ein weiterer Aspekt war die breite Aufstellung der Verwaltung des Wetteraukreises, wodurch man viele Karrierechancen hat.

 

Tim Werner: Ich empfinde die Ausbildung als sehr angenehm. In der den ersten 6 Monaten lernt man die Grundkenntnisse an der Hessischen Hochschule für Polizei und Allgemeine Verwaltung in Gießen. Das Studium ist sehr fordernd, jedoch gut zu bewältigen. Die Professoren sind hilfsbereit und bei Nachfragen bereit ihr Wissen zu teilen. In der darauffolgenden dreimonatigen Praxisphase habe ich einen Einblick in den Ablauf der Verwaltung bekommen. Von den vielfältigen Aufgaben und auch wieviel Verantwortung und eigenverantwortliches Arbeiten uns Azubis zugetraut wurde, bin ich begeistert. Auch das kollegiale Umfeld und die Arbeitsatmosphäre sind sehr angenehm.

Jan-Lukas Staack: Das Studium ist sehr empfehlenswert. Die Professoren an der Hochschule für Polizei und Verwaltung sind für Ihre Studenten stetige Ansprechpartner. Selbstverständlich muss man sich in der Klausurenphase auf den “Hosenboden” setzen und lernen. Doch hat man durch die Verzahnung von Theorie und Praxis immer vor Augen wofür man lernt. Die Praxisphasen
bieten anschließend die Möglichkeit das theoretisch gelernte auch anzuwenden. Dies ist mir persönlich besonders wichtig. Die Kollegen und Vorgesetzte des Kreises sind in dieser Zeit immer sehr hilfsbereit.

Tim Werner: Ich war in meiner Praxisphase im Fachdienst Personal eingesetzt. Zu den Tätigkeiten gehörten, das Bearbeiten von Anträgen für die Arbeitszeiterhöhung oder Reduzierung. Auch das Prüfen von angezeigten Nebentätigkeiten, das Vorbereiten von Arbeitsverträgen oder Erstellen von Urkunden, gehörten zum Arbeitstag. Zur Hauptaufgabe zählten das Bearbeiten und Verwalten der Praktikantenanfragen.

Jan-Lukas Staack: Derzeit ist mein Einsatzort das Gesundheitsamt. Hier ist ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Flexibilität gefragt. Die Ermittlung von Kontaktpersonen und die Erteilung von Quarantäneverfügungen gehören hier zum täglichen Geschäft. Die Kommunikation mit den Bürgern ist ebenfalls eine Kernaufgabe und bereitet mir große Freude.

Die meisten aus meinem Jahrgang fahren mit dem Auto an die Hochschule. In der Nähe ist ein großer Parkplatz der Justus-Liebig-Universität. Dort findet man immer einen Stellplatz. Wer nicht so weit laufen will, kann auch einen Parkplatz in den Seitenstraßen finden. Hier ist allerdings etwas Geduld gefragt.


Ansonsten sind öffentliche Verkehrsmittel (Bus und Bahn) selbstverständlich gegeben und durch das vom Kreis angebotene Jobticket eine kostengünstige Möglichkeit.

Tim Werner: Man sollte sich überlegen, wo seine Neigungen und Interessen liegen und sich dann fragen, ob diese Ausbildung das Richtige für einen ist. Das duale Studium bietet die Möglichkeit, Theorie und Praxis eng zu verzahnen. Anders im rein theoretischen Studium, kann man das Erlernte an praktischen Beispielen nachvollziehen. Schön ist auch, dass man bereits während des Studiums ein Einkommen hat.

Jan-Lukas Staack:  Zunächst sollte man sich seiner Interessen und Stärken bewusst sein. Kommunikationsfähigkeit, Offenheit und Neugierde sind dabei entscheidende Punkte, die man mitbringen sollte. Ich persönlich empfehle, sich während des Studiums, mit seinen Mitstudenten auszutauschen. Gemeinsam lassen sich alle Krisen bewältigen. So können nicht nur Lerngruppen entstehen, sondern auch ein Landkreis übergreifender Austausch stattfinden. Von kleinen Startschwierigkeiten sollte man sich nicht verunsichern
lassen. Zu Beginn sieht es schnell so aus, als ob man dies niemals alles lernen könnte. Doch wo eine Wille, da auch ein Weg...

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