Projekte 2022

Begleitausschuss

Das Openair findet am 4. Juni 2022 statt. Beginn um 19.00 h mit der Vorband Männerübeschuss (Lehrerband der Gesamtschule Konradsdorf) und ab 20.30 h spielt die Band Rock Diamonds, die zu den Wetterauer Originalen zählen und ebenfalls in Ortenberg ansässig sind. Ende der Veranstaltung istgegen 24.00 h. Sämtliche erforderlichen Aufgaben wie (Auf- und Abbau etc. werden durch die Mitglieder der beteiligten Ortenberger Vereine geleistet. Auch die Bewirtung und Verköstigung der Openair-Besucher leisten die Vereinsmitglieder.

Die Vereinsgemeinschaft Ortenberg ist ein Zusammenschluss von 10 ortsansässigen Vereinen (DRK, Freiw. Feuerwehr, FC Germania 07, Gesangverein, Kulturkreis, NABU, Schützenverein, VdK, Tennisclub Rotlipp, TV 1853 Ortenberg). Ziel der Veranstaltung ist es, die Ortenberger Vereine bzw. deren Mitglieder in der gemeinsamen Arbeit und Verantwortung für das Projekt zusammenzubringen.

1. Förderung der Gemeinschaft - Ortenberg ist vielfältig!

2. Schaffung eines Ortes, an dem sich Menschen aller Altersgruppen und Nationalitäten begegnen können.

3. Die Veranstaltung ist für die Besucher kostenlos, so dass ein sehr breites Publikum angesprochen wird

4. Förderung des Ehrenamtes durch gemeinsame Organisation der Veranstaltung

5. Stärkung des WIR-Gefühls

6. Interesse an der Mitwirkung im Vereinsleben wecken.

e ungeheuerliche, menschenverachtende Situation in der Ukraine beschäftigt nicht nur die Mitglieder des Freundeskreises Burg und Stadt Münzenberg (zurzeit ca. 700), sondern darüber hinaus sehr viele Menschen weltweit, die die Errungenschaften der Demokratie verteigen wollen. Dazu gehören auch wir. Die "Politik" Putins und seiner Schergen tritt unsere freiheitliche demokratische Grundordnung mit Füßen und missachtet nicht nur die Charta der Vereinten Nationen, sondern auch ein Zusammenleben in Würde und Achtung. Putin agiert im Sinne Bismarcks, der im 19. Jh. sagte, Krieg sei die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln; eine Aussage für uns freiheitlich Denkenden, der man nicht einmal im 19. Jh. hätte zustimmen können. Das zarte Pflänzechen "Demokratie", das schon unter der Corona-Pandemie stark litt, gilt es "zu wässern und zu düngen". Zahlreiche Mitglieder des Freundeskreises Burg und Stadt Münzenberg haben sich bisher schon in unterschiedlicher Form (Geldspende, Spende von Hygieneartikeln, Bereitschaft zur Verfügungstellung von Wohnraum ...) engagiert. Um aber auch nach außen zu zeigen, wie unsere Mitglieder und viele andere Menschen in Münzenberg und der gesamten Region denken, möchten wir gerne eins der Wahrzeichen des Wetteraukreises, die Burg Münzenberg, in den Farben der Ukraine beleuchten - als ein Zeichen der Solidarität. Der Ostturm würde in gelbem Licht, der Westturm in blauem Licht erstrahlen und das am Samstag und am Sonntag (12. und 13. März 2022). Das Hessische Wissen- schaftsministerium und der Magistrat der Stadt haben dazu ihre Genehmigung erteilt. Zahlreiche Menschen werden nach einem Hinweis in mehreren Zeitungen und sozialen Medien hoffentlich den Weg nach Münzenberg finden, um im Rahmen einer abendlichen Wanderung ihren stillen Protest zu zeigen. Die zahlreichen Autofahrer und Auto- fahrerinnen auf den vorbeiführenden Autobahnen A5 und A45 werden ebenfalls die beleuchtete Burg sehen und erkennen, welche Aussage hinter der Maßnahme steht. Wir gehen davon aus, dass diese "Aktion für Demokratie und die Würde des Menschen" in langer Erinnerung bleibt und deshalb auch nachhaltig ist. Sie gehört in eine Art Reigen, die der Freundeskreis Burg und Stadt Münzenberg organisiert und durchführt. Dazu zählen in diesem Jahr u. a. Lesungen und Führungen mit Schülerinnen und Schülern aller sechsten Klassen der Singbergschule Wölfersheim (ca. 200) im Kulturhaus Alte Synagoge zum jüdischen Leben in Münzenberg (an vier Tagen im April), ein großes Konzert zum Thema 50 Jahre Wetteraukreis (inkl. Behandlung des Themas "Flucht und Vertreibung", in Planung) auf Burg Münzenberg und das Konzert von T. Lott zum Thema "Jüdi- sches Leben in Deutschland", das wir aufgrund der Coronapandemie schon zweimal verschieben mussten.

Das Internationale Spielefest Friedberg ist zurück! Nach zwei Jahren Pause stellt das Internationale Zentrum Friedberg und seine Kooperationspartner am Sonntag, den 22. Mai wieder das Kultur-und Spielefest auf der Seewiese in Friedberg auf die Beine. Spiele sind Ausdruck der Freude am Leben und der Begegnung. Oder wie Platon wohl schon gesagt haben soll: Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen, als im Gespräch in einem Jahr. Was würde sich also besser eignen für ein gegenseitiges Kennenlernen, für die Überwindung von Berührungsängsten und ein fröhliches Zusammensein der internationalen Bewohnerschaft Friedbergs als ein Spielefest? Auf dem Fest kommen Alt und Jung zusammen, unabhängig von Religion, Herkunft und kommerziellen Zielen. Es wird gemeinsam gespielt, getanzt, musiziert, gebastelt und gegessen. Auch dieses Jahr sorgen eine Vielzahl an Outdoor-Spielen, ein historisches Mini-Karussell, diverse Hüpfburgen, Kreativ- und Bastelangebote, Henna-Tattoos und Kinderschminken für jede Menge Möglichkeiten. Alle Spielangebote sind kostenfrei! Für Fußball- und Tischkicker-Begeisterte organisiert der Verein „Mensch mach mit! e.V.“ ein Menschen-Kicker-Cup. Die Musikschule Friedberg bietet zwischen 12 und 17 Uhr einen Trommelworkshop (Afrikanische Grooves) an. Zudem werden jeweils um 12 und 15 Uhr Musikinstrumente aus "Schrott" hergestellt, die anschließend in einem Walking Act über die Seewiese präsentiert werden. Anders als der Name des Festes vielleicht vermuten lässt, hat das Internationale Spielefest weitaus mehr als Spiele an dem Tag der Veranstaltung zu bieten. Das diesjährige Bühnenprogramm wartet mit einem bunten Potpourri an Beiträgen auf, welches die Besucher*innen in unterschiedliche Erdteile "entführt". Neben einer Hip-Hop Performance werden Tänze aus der Türkei, Nepal und Japan zu sehen sein. Erstmals dabei ist die Darbietung von klassischem japanischem Tanz, dem sogenannten Niho Buyo. Musikalisch, mit und ohne Gesang, wird das Bühnenprogramm vom Jugendblasorchester der Musikschule Friedberg, Gesang aus Kamerun, Folklore aus Albanien, der Ukraine und dem inklusiven Bandprojekt der Hephaistos & Los Bewos ausgestaltet. Am Nachmittag spielen "Kevin & Pepito" auf. Das Duo aus Venezuela ist auf Deutschland Tour und macht mit sommerlichen Jazz-Latin-Reggae Rythmen für eine Stunde Station beim Fest. *Für die genauen Auftrittszeiten verfolgen Sie bitte dem Bühnenprogramm auf dieser Seite Wer sich durch die Internationale Küche probieren möchte, ist beim Internationalen Spielefest bestens aufgehoben. Es gibt Kulinarisches aus Deutschland, Kamerun, Albanien, Kosovo, Türkei, Indien, Eritrea, Ukraine, Syrien, Pakistan, Iran und Afghanistan. Ein großes Kuchenbuffett am Stand des Internationalen Zentrum Friedberg e.V. lädt zum Schlemmen ein. Wer seinen Kaffee einmal anders genießen möchte, kann dies bei der eritreischen Kaffeezeremonie tun.

Das Programm behandelt Themen wie Rassismus, Ausgrenzung, Mobbing oder Vorurteile. Diese werden durch das Team von Peoples Theter szenisch dargestellt. Auf dem Höhepunkt des Konflikt stoppt das Stück und die Kinder werden eingebunden. Die Kinder erarbeiten wie es zu dem Konflikt kommen konnte, und wie man diesen lösen kann. Dabei sollen sie selbst erkennen wie positive Werte u.a. Zusammenhalt, Freundschaft, Ermutigung oder Ehrlichkeit helfen beim täglichen Miteinander. Dabei trainieren die Kinder nicht nur ihre Konfliktfähigkeit, sondern zugleich erwerben sie Sozialkompetenzen wie: aktiv zuhören, frei vor anderen sprechen, fair miteinander diskutieren, sich eine eigene Meinung bilden und sie vertreten, Verantwortung für sich und andere übernehmen, Perspektiven wechseln und demokratische Entscheidungen mittragen.

Das Vorhaben wird mit 3-4 Klassen durchgeführt. Durch den Austausch der Kinder untereinander und auch das gemeinsame Lösen und Weiterführen der Szene, lernen die Kinder wie innerhalb der Gruppe demokratische Prozesse in kleinem Rahmen funktionieren können. Im Anschluß wird den Lehrern das Erabeitete zur Verfügung gestellt, ebenso wie Konzepte zur Weiterführung des Erarbeiteten im Unterricht. Die Kinder können auch nach dem Programm weiter an dem Erlernten arbeiten und ihre Fähigkeiten in der Praxis üben. Unsere Schüler*innen profitieren vom erlebnispädagogischen Ansatz, der altersgerechten Konfliktbearbeitung, dem wertschätzenden Austausch und die interaktive Entwicklung von Lösungen für dargestellte Konflikte. In den Trainingsmodulen spielt das "Publikum die Hauptrolle. So stellen wir sicher, dass alle Kinder und Jugendliche mit viel Freude involviert sind und gleichzeitig auf spielerische Weise das eigene Potential erkennen. Ein besonderer Faktor ist zudem, dass junge Akteure sich für die Zielgruppe einsetzen und der Zugang durch eine altersbedingte Nähe geschaffen wird. Die Rückmeldungen der Schulen aus ähnlichen Projekten in Hessen sind durchweg positiv und verdeutlichen, warum genau dieses Projekt benötigt wird.

Das Mensch-mach-mit-Festival ist Hessen größtes inklusives Festival und findet auf der Seewiese in Friedberg statt. Auf zwei großen Bühnen treten vorwiegend gemischte Bands und Tanzgruppen, z.B. mit Beeinträchtigung, Migrationshintergrund, psychischen Erkrankungen etc. sozialer Organisationen auf, um ihre bemerkenswerten Talente vor einem breiten Publikum unter hochprofessionellen Veranstaltungsbedingungen präsentieren zu können. Das Musikprogramm wird durch Mitmach-Aktionen (Musik-Workshops für Anfänger, Spiel- und Spaßprogramm für Kinder, Präsentationsstände soz. Einrichtungen, Tombola etc.) ergänzt und bietet somit eine große Begegnungsfläche für Menschen mit verschiedenen kulturellen und sozialen Hintergründe sowie unterschiedlichen Alters.

Die Mitmach-Aktionen, die ein aktives Miteinander fördern, beinhalten:

- Musik-Workshops für Anfänger (1x Gesang, 1x Tanz, 2x Percussion) unter professioneller Leitung, um Selbstvertrauen für eigenes Musizieren undTanzen zu schaffen

- Kunstaktion durch "small ist beautifull" (Projekt wird durch Demokratie leben gefördert)

- Spielprogramm für Kinder und Spielfreudige durch das städtische Spielmobil MOBS

- Walking Acts (Stelzenläufer & Seifenblasen-Aktion)

Das Ziel ist, Vorurteile und Ängste vor dem Anderssein abzubauen und gleichzeitig Toleranz und Respekt zu fördern, um die gesellschaftliche Vielfalt zu stärken. Ergänzend soll mit der Aktion erreicht werden, dass Menschen nach 2,5 Jahren Pandemie, mit Ausgrenzung, sozialer Isolation und Distanz wieder zueinander finden um einer Manifestierung sozialer Ausgrenzung entgegen zu wirken. Insbesondere Menschen mit Beeinträchtigung waren in der Pandemie eine Hochrisikogruppe, die unter besonderer Isolation zu leiden hatten und noch mehr als Andere keinerlei Kontakt zu Menschen ohne Beeinträchtigung hatten. Dies wieder abzubauen um zurückzukehren in eine vielfältige und diversitäre Gesellschaft ist zwingend erforderlich.

Die Unterstützung wird in sozialen Medien (Facebook & Instagram), in Presseartikeln, auf der Website, durch Ansagen während der Veranstaltung sowie auf einem Banner (6x3 m) zwischen den beiden Bühnen hervorgehoben. Zusätzlich wird ein Informationsstand von Demokratie leben während der Veranstaltung auf dem Gelände vertreten sein.

"Genagelt ist meine Zunge an eine Sprache, die mich verflucht". Szenische Lesung mit Lilli Schwethelm und Georg Crostewitz (Gitarre) rund um Lyrik und Prosa von Hilda Stern-Cohen. Hilda Stern-Cohen wurde 1924 in Nieder-Ohmen im Vogelsberg geboren. 1941 wurde sie ins Getto Lodz deportiert, im August 1944 nach Auschwitz. In einem Camp in Österreich wartete sie nach der Befreiung auf ihre Auswanderung in die USA. In dieser Zeit entstanden Texte und Gedichte, die die Erfahrungen der vergangenen Jahre spiegeln – die Ausgrenzung, den Hunger, den Tod. Zugleich sind sie Erfahrungen mit einer Sprache, die zur Sprache von Mördern geworden war, denen auch ihre Großeltern, Eltern und ihr Freund zum Opfer fielen. Ziel der Veranstaltung ist es, den Holocaust am Beispiel einer jungen Frau aus Oberhessen zu thematisieren. Es wird deutlich gemacht, welchem Drangsal die Menschen auch in den kleinen Dörfern der Region ausgesetzt waren, wie sie von Mitbürgern zu Ausgeschlossenen wurden. Auf diese Weise sollen Mechanismen der Diskriminierung und Verfolgung aufgezeigt werden mit dem Ziel, zu erkennen, wo man frühzeitig gegensteuern muss und auch, was man im Alltag tun kann, um Menschen vor Diskriminierung und Anfeindung zu bewahren.

"Weltreligionen im musikalischen Trialog". Konzert mit dem interreligiösen Trio um die jüdische Klarinettistin Irith Gabriely. Drei Musiker lassen Weltreligionen in einen spannenden musikalischen Trialog treten. Auf diese Weise verbinden sich ganz unterschiedliche Einflüsse zu einer faszinierenden Einheit und lassen Klangwelten entstehen, die für jeden Juden, Christen oder Moslem Vertrautes mit völlig Neuem kombinieren und aufzeigen, dass scheinbare Gegensätze sich auf wunderbare Weise gegenseitig ergänzen und bereichern können. Im Anschluss an das Konzert soll Gelegenheit zum Gespräch mit den Musikern und auch der Gäste untereinander bestehen. Ziel der Veranstaltung ist es, aufzuzeigen, dass die friedliche Koexistenz unterschiedlicher Religionen wünschenswert ist. Jung, jüdisch, feministisch, gay - und bald Rabbinerin? Gesprächsabend mit Helene Shani Braun, einer jungen Frau aus Berlin, die sich zur Rabbinerin ausbilden lässt. Sie ist Feministin, sie ist gay. Mit ihr wollen wir der Frage auf den Grund gehen: Was bedeutet es heute, als junge Frau in Deutschland jüdisch zu sein? Wie lässt sich die Tradition des Judentums mit einer feministischen Lebenseinstellung und einer gayen Identität unter einen Hut bringen. Und welche Rolle spielt der Glaube? Ziel der Veranstaltung ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedlich jüdisch-sein heute in Deutschland gelebt werden kann und welches Spannungsfeld sich dabei für eine junge Frau ergibt, die ganz selbstverständlich jüdisch, feministisch und gay leben möchte - und das alles als Rabbinerin.

Kunst gegen Mobbing - Sieh hin! Sag was!"

Im Rahmen des Ethikkurses der Klassen 7aH und 7aR entstand gemeinsam mit den SchülerInnen die Idee, dass man auf unterschiedlichsten Wegen auf das Kernthema unserer Einheit und das generelle Problem an Schulen - "(Cyber-)Mobbing“ - aufmerksam machen sollte und müsste.

Neben Ideen, wie z.B. Fotostorys und Kurzfilmen zu alltäglichen Situationen der Ausgrenzung (leider sehr oft rassistisch gefärbt), sowie Collagen mit dem Aufruf "Stoppt Mobbing“ u.ä., war ein weiterer Gedanke, dass man mit einem großen Graffiti zum Thema ein farbenfrohes Statement zur akuten Problematik in Punkto "Umgang untereinander an unserer Schule, im Privatleben als auch in unserer Gesellschaft hinweisen kann.

Im Rahmen eines workshop/Projekttagen sollen Schülerinnen und Schüler die im Unterricht vorbereiteten Motive und Inhalte unter fachlicher Anleitung eines Graffitikünstlers auf dem Außengebäude der Schule anbringen.

Ziel ist, einerseits auch nach außen ein weit sichtbares Bild und damit ein klares Statement zu schaffen und andererseits das Gemeinsamkeitsgefühl zu stärken, demokratische Entscheidungsprozesse zu erleben und die Teilnehmenden zu motivieren, sich aktiv gegen Rassismus, Mobbing und Ausgrenzung zu verhalten. Die Kurt Schumacher Schule ist Schule ohne Rassismus.

In Gedern leben Menschen aus 53 Nationen. Das Zusammenleben in der Bevölkerung ist wertschätzend. Weiterhin sind 70 Geflüchtete "weltweit" in Unterkünften untergebracht. Seit Mitte März sind noch 60 Kriegsgeflüchtete aus der Ukraine hinzu gekommen.

Der Integrationsbeirat besteht seit 2017 als Gremium.

In monatlichen Begegnungsnachmittagen soll ein Rahmen geschaffen werden um die Begegnung zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu fördern. An Sonntag Nachmittagen zwischen 15 und 18 Uhr soll über die Sommermonate ein Rahmenprogramm gestaltet werden. Die Menschen werden aktiviert aufeinander zu zu gehen, Vorurteile abzubauen, gegenseitiges Verständnis für die unterschiedlichen Kulturen zu entwickeln, Gemeinschaft zu fördern, um Integrationsprozesse zu verbessern. Gleichzeitig sollen damit Sprachbarrieren abgebaut werden.

Geplante Termine sind 19.06.2022, 10.07.2022, 14.08.2022, 11.09.2022 im Schloßhof Gedern

Ziel ist es durch die wiederkehrende Veranstaltungen über den Sommer möglichst viele Personen zu erreichen und eine Regelmäßigkeit in der Begegnung der Menschen untereinander zu unterstützen.

Für uns als Dekanatsfrauenausschuss ist es aktuell wichtig, gerade in der weiter anhaltenden Pandemie und der momentan schwierigen Lage in Europa und der Welt Menschen aus dem Alltag herauszuholen und ins Nachdenken zu bringen, was Lebenslust für ihr Leben heißen kann. Hierbei soll insbesondere die Rolle von Frauen in den Blick genommen werden. Gerade die Pandemie hat gezeigt, dass es wieder die Frauen sind, die in Mehrfachrollen schlüpfen müssen und Doppelbelastungen ungerecht verteilt sind. Dabei verschließen wir die Augen nicht vor der Problematik, dass man auch ein sicheres Einkommen haben muss, um überhaupt ins Nachdenken kommen zu können. Dies gilt insbesondere für Frauen, die nach wie vor in der Gesellschaft benachteiligt sind. Aus diesem Grund plant der evangelische Dekanatsfrauenausschus Wetterau im Rahmen der Interkulturellen Wochen vom 14.9. bis 18.9.2022 eine Veranstaltungsreihe mit Ausstellung und Vernissage zu Frauenthemen,verschiedenen Workshops, Stadtführung Bad Nauheim zu starken Frauen in Bad Nauheim, Vorträgen und einen Kabarettabend zum Thema "Lebenslust - Lust auf Laster".

Sia Korthaus nimmt mit ihrem Witz Alltagsleben von Frauen in den Blick und fragt kritisch nach. Im Rahmen der geplanten Ausstellung von Ilona Nolte werden Frauen in verschiedener Alterstufen und - Lebensentwürfen gezeigt. Hierbei geht es in Alltagsbildern, oft in Darstellung mit älteren Menschen, aber nicht nur, um die Frage, wie Lebenslust sich ausdrückt.

Deutlich wird die Notwendigkeit der Teilhabe von Frauen am gesellschaftlichen Leben. Wir müssen sicher nicht extra sagen, dass dabei Demokratie leben ein unverzichtbarer Wert ist, den es umzusetzen gilt. Die Ausstellung mit dem Begleitprogramm und das Kabarett wird in Kooperation mit der Frauenbeauftragten der Stadt Bad Nauheim durchgeführt.

Nach 2 Jahren pandemiebedingter Verzögerung bringt die Stadtkapelle Friedberg ihr Konzert „70 Jahre Grundgesetz“ zur Aufführung. Zentrales Werk ist die gleichnamige Komposition von Guido Rennert. Primär als Auftragsarbeit für das Bundes-Musikkorps komponiert, ist die Botschaft des Stückes nach der Pandemie aktueller denn je. Guido Rennert will „das Bewusstsein stärken für Deutschland mit seinen Menschen, seiner vielfältigen Kultur, seinen reichen Traditionen und seiner Einbindung in die westliche Wertewelt“. Die zentrale Aussage, dass nichts, auch nicht Frieden und Freiheit, selbstverständlich ist, wird musikalisch umgesetzt und bildhaft verkündet. Die Stadtkapelle Friedberg will die neuere deutsche Geschichte durch neue, multimediale Formen der Inszenierung darstellen. Die Konzerte sind am 29.10.2022 um 20:00 in der Stadthalle Friedberg sowie am 12. 11. 2022 20:00 im Jugendstiltheater Bad Nauheim geplant. Das Projekt wird im Rahmen des bundesweiten Programms IMPULS sowie vom Wetteraukreis aus dem Programm „Demokratie Leben!“ des Bundesfamilienministeriums, kofinanziert vom Land Hessen, gefördert.

Angesichts der aktuellen Situation nicht nur in unserem Gesellschaftssystem

- über 2 Jahre Corona-Pandemie mit schlimmen Folgen wie soziale Ausgrenzung, Vereinsamung, Arbeitsplatzverlust, Motivationsverlust

- drohende Spaltung der Gesellschaft durch immer mehr demokratiefeindliche Gruppierungen hat der Karbener Sportverein 1890 e.V. spontan entschieden, den 2022 stattfindenden Karbener Stadtlauf unter das Motto: „Laufen ist gelebte Demokratie“ zu stellen.

Mit den hier beantragten Lauf-Shirts soll öffentlich sichtbar werden, wofür der Breitensport in unserer Gesellschaft steht. Mit den Aufdrucken auf den Shirts sollen sich die zukünftigen Träger:innen als Botschafter:innen und Multiplikatoren für Demokratie und Frieden verstehen, weil die Notwendigkeit, für Frieden, Freiheit und Demokratie einzustehen und auch Zeichen zu setzen, dringender ist denn je. Leider ist ein Krieg auch in Europa nicht so unwahrscheinlich, wie wir alle in den letzten Jahrzehnten gedacht haben - der Krieg in der Ukraine führt uns dies in brutalster Weise vor Augen.

Eine stabile Demokratie schafft die besten Voraussetzungen für Frieden und Freiheit. Mit dem 31. Karbener Stadtlauf und seinem Motto „Laufen ist gelebte Demokratie“ soll deshalb ein Zeichen gesetzt werden für unsere demokratischen Werte und für ein friedliches Europa.

Der 31. Karbener Stadtlauf findet am Sonntag, 14. August 2022 statt. Voraussichtlich nehmen an dem Lauf ca. 500 Läufer:innen teil. Hinzu kommen noch 70 Helfer/Streckenposten, die ebenfalls mit den Shirts ausgestattet werden sollen.

Geplat ist eine Projektwoche für die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, sowie der Berufsfachschule. Unter anderem möchten wir dazu gerne die Bildungsinitiative Ferhat Unvar einladen, 3 Workshops durchzuführen. Ferhat Unvar ist eines der Opfer, die bei dem Hanauer Anschlag 2020 erschossen wurden. An Ferhats Geburtstag, dem 14. November 2020, wurde die Bildungsinitiative Ferhat Unvar von Serpil Temiz Unvar ins Leben gerufen. Serpil möchte mit der Gründung der Bildungsinitiative allen Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und deren Eltern, die rassistische Erfahrungen im Alltag oder in der Schule machen, eine Anlaufstelle bieten.

Im Antidiskriminierungsworkshop "werden die Teilnehmenden über unterschiedliche Diskriminierungsformen informiert und sensibilisiert. Ihnen wird ein Raum zu Austausch und zur Reflektion gegeben. Dabei hören sie unterschiedliche Perspektiven und lernen, dass die Betroffenenperspektive bei Diskriminierung immer im Fokus stehen sollte. Wir tauschen uns über Handlungsmöglichkeiten gegen Diskriminierung aus und erarbeiten interaktiv, wie wir im Alltag Zivilcourage zeigen können und wollen. Dieses Angebot wird als ein Einstiegsworkshop zum Thema Diskriminierung empfohlen."

Eine 17-jährige Schülerin, die von einer Karriere als Sängerin und Model träumt, ein Mitschüler, der weiß, wie man Computer knackt, ein Jugendlicher, der Liebe vortäuscht, um zu verleumden, und eine eifersüchtige Mitschülerin - das sind die jugendlichen Hauptakteure in "Fake oder War doch nur Spaß ". Fake zeigt, wie aus anfänglich scheinbar harmlosen Sticheleien in sozialen Medien und Netzwerken eine Welle der Verleumdung und Ausgrenzung entstehen kann, denen sich die Opfer selbst nur schwer entziehen können. Auch die Folgen für die Mobber werden thematisiert. Drei Themenfelder bestimmen das Stück „Fake oder War doch nur Spaß“: Mobbing, insbesondere Cyber-Mobbing sowie die persönlichen und rechtlichen Folgen von Beleidigungen, Bedrohungen und sexueller Belästigung über Internet und Handy. Außerdem wirft das Stück einen Blick auf unsere Erlebnis- und Medienkultur im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken und den „Neuen Medien“ im Alltag junger Menschen. Ein weiteres Themenfeld behandelt den Missbrauch und den Schutz von persönlichen Daten und Computern. „Fake oder War doch nur Spaß“ soll als ergänzendes Modul zur Aufarbeitung der Themen: Medienkompetenz, Mobbing und Cyber-Mobbing einen fundierten Beitrag bilden.

Dieses Theaterstück soll in zwei Schulen des WTK aufgeführt werden. Die Schulen stellen ihren Raum, Bestuhlun, vorhandene Technik, eine Bühne oder ausreichend große Fläche sowie eine Garderobe zur Verfügung. Ebenfalls bitten wir die Schulen um Organisation der Getränke. Das Ensemble sorgt für den Rest.

Wir sind die Wetterau!

Wir stehen auf und sagen Ja zu:

  • Solidarität in der Krise
  • Gemeinsamen Anstrengungen den  Klima-wandel aufzuhalten
  • Gemeinsamen Energiewende
  • Solidarität mit der Ukraine
  • Rücksicht auf vulnerable Gruppen in der Pandemie

In der Johann-Philipp-Reis-Schule lernen aktuell 140 junge Menschen mit Migrationshintergrund im Alter von 16 bis 21 Jahren mit und ohne Fluchthintergrund die deutsche Sprache in InteA-Klassen. Die Johann-Philipp-Reis-Schule ist eine Berufliche Schule mit unterschiedlichsten Angeboten zum Erwerb der Ausbildungsreife oder aber zum Erwerb eines Ausbildungsabschlusses. Die InteA-Klassen sind ergänzend angesiedelt. Der Ukraine Krieg, die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan sowie viele andere Konflikte auf der Welt haben dazu geführt, dass immer mehr Menschen ihren gewohnten Lebensraum verlassen müssen. Soziales Lernen, Respekt und Wertschätzung im persönlichen Kontakt tragen dazu bei, die Vielfalt dieser Gesellschaft wahrzunehmen und damit umzugehen. Hiervon profitieren insbesondere die Schüler*innen aus den InteA-Klassen mit ihren vielfältigen Fluchterfahrungen, sehr unterschiedlichen Herkunftsländern und unterschiedlichen Kulturen. Vom 19. bis 20. Dezember sollen an der gesamten Schule zwei Projekttage mit unterschiedlichen Workshops stattfinden. Ziel der zwei Projekttage ist es, die kulturelle Vielfalt der Schüler*innen durch Workshops mit den Sinnen erlebbar sowie erfahrbar zu machen. Dabei erarbeiten die Schüler*innen gemeinschaftlich mithilfe der verschiedenen Workshopthemen zu dem Begriff "Vielfalt" Ausdrucksweisen heraus. Dabei steht der Gedanke als vielfältige/diverse Gruppe eine Gemeinschaft zu bilden und diese Vielfältigkeit auszudrücken sowie Austausch und sozialem Lernen im Vordergrund.

Als Team „Respekt“, der Beruflichen Schulen am Gradierwerk („Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sowie „Fairtrade-School), sehen wir uns aus Überzeugung verpflichtet, anhand eines breitgefächerten Veranstaltungsangebots wiederholt an die Grundrechte, die ausdrücklich für alle Menschen gelten – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, politischer Überzeugung, Religion und sexueller Orientierung – zu erinnern. Zudem soll bei den Schüler*Innen das Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung und fairen Handel geschärft werden. Mit 10 - 15 Kooperationspartner*innen wie z.B. Cut/Evangelische Akademie, Peace Brigades International (PBI) Deutschland, Arbeit und Leben Hessen, Hessischer Flüchtlingsrat, Angelika Rieber, Autorin und Historikerin, Jüdisches Leben Frankfurt e.V., Netzwerk für Demokratie und Courage e.V. und 30 - 35 Veranstaltungen (Workshops, Vorträge, Aktionen) führen wir jedes Jahr einen "Tag der Menschenrechte und Nachhaltigkeit" durch. Hinzu kommen Filme zu den Themen Nachhaltigkeit und Menschenrechte und Lernzirkel von Schüler*innen für Schüler*innen zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN und den Menschenrechten. Auf diese Weise versuchen wir alle Schüler*innen und Lehrer*innen der BSG an diesem Tag (12.12.22) mit einzubinden, die Themen im Unterricht zu verankern, sowie sie für diese zu sensibilisieren und zu begeistern.

Dieser partizipative Ansatz soll allem voran einen lebensweltlichen Bezug zu den Schüler*Innen herstellen, um ihnen bewusst zu machen, dass die Wahrnehmung, aber auch die Verteidigung der Grund- und Menschenrechte unabdingbar mit ihrem Alltag verflochten ist. Dies wird z.B. deutlich an der Veranstaltung des World University Service „Hunger beenden: aber mit welcher Landwirtschaft?“: Wo kommt unser Essen her? Wie können wir Hunger in allen Regionen unserer Welt beenden? Gibt es Alternativen zur Massenlandwirtschaft und zu genmanipuliertem Saatgut?

Hinzu kommen Workshops wie: „Diskriminierung und Alltagsrassismus – Was können wir dagegen tun?“, „Migration, Flucht, Asyl“ der Bildungsstätte Anne Frank, Dokumentarfilme über die Flüchtlingsbewegung in Richtung Europa, Workshops über Zivilcourage, Erstellen eines Videos über Menschenrechte, Ausstellungen, Workshops und Lernzirkel zu den Themen Fairtrade, Menschenrechte im globalen Süden, Kinderrechte und Meinungsfreiheit. Die Nachhaltigkeit diese Tages zeigt sich immer wieder an dem fairen und wertschätzenden Umgang aller beteiligten Schüler*innen und Lehrer*innen untereinander, gegenüber neuen Schüler*innen und in weiterführenden Aktionen, wie dem Friedenslauf im Sommer und interkulturellen Veranstaltungen im Café der Kulturen.

Corona hat gezeigt, dass in Zeiten einer Pandemie der gesellschaftliche Zusammenhalt einerseits auseinanderzubrechen droht und andererseits ein hohes Maß an Solidarität gelebt wird. Eine Pandemie erfordert neben dem gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Regel auch viele Todesopfer, die zwar zur Kenntnis genommen werden, aber eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Folgen, den familiären wie auch persönlichen der Opfer einer Pandemie, findet selten statt. Die jetzige Pandemie hat gezeigt, wie Teile der Gesellschaft versuchen, die Demokratie zu destabilisieren: Rechtsextreme und Antisemitische Strukturen verbreiteten Lügen bis hin zur Leugnung des Holocaust.

Mit der geplanten Ausstellung 'Death - Disease - Democracy' soll darauf aufmerksam gemacht werden. Seit Jahren haben sich namhafte Künstlerinnen und Künstler bereits mit dem Thema Pandemie, gesellschaftliche Spaltung, Tod, ganz unterschiedlich auseinandergesetzt. Die Ausstellung soll informieren, aufklären und sensibilisieren und zur Auseinandersetzung mit dem Thema anregen. Neben der breiten Öffentlichkeit, für die die Ausstellung zugänglich ist, sollen auch Schulklassen der Oberstufen eingebunden werden, womit wir unserem Bildungsauftrag nachkommen. Der Kunstverein arbeitet schon lange mit der Augustinerschule in Kooperation zusammen, eine Kooperation auch mit dem Burggymnasium ist vorgesehen. Durch Vorbereitung im Unterricht, Führungen durch die Ausstellung und thematischer Auseinandersetzung im Nachgang wird erreicht, dass präventiv auf die Gefahren für die Demokratie hingewiesen und eine Auseinandersetzung damit in die Wege geleitet wird. Zum Beginn der Ausstellung wird es eine ausführliche Einführung geben, welche danach in den ausliegenden Broschüren von Besucherinnen und Besuchern nachgelesen werden kann. Ebenso können Termine für kommentierte Führungen vereinbart werden.

Vom 20.06.2022 bis 24.06.2022 findet eine Inklusive Sportwoche statt, deren Auftaktveranstaltung am 19.06. in der Trinkkuranlage Bad Nauheim als Opening durchgeführt wird. In dieser zentralen Eröffnungsveranstaltung als Einleitung zur inklusiven Sportwoche können Besucher*innen aus der gesamten Region neben einer geplanten kontroversen Podiumsdiskussion zum Thema "Sport und Inklusion" mit dem Vorsitzenden des Sportkreises, einer oder eines Sportlers/*in aus den Paralympics, dem Landessportbund und Prof. Heim, Uni Frankfurt, FB Sportwissenschaften, an Workshops, mehreren Mitmachaktionen, Aufführungen, Musikdarbietungen, Informationsständen, Walking Acts, sportlichen Aktionen, aktiv unter dem Motto "Vielfalt und Teilhabe gemeinsam für Alle" teilnehmen.

Die Veranstaltung zielt auf Nachhaltigkeit und einen ganzheitlichen Inklusionsansatz im Breitensport.

Mit folgenden Akteuren und Attraktionen wird geplant:

Die Kleeblatt Clowns; Internationaler Turn- und Tanzverein Frankfurt; Tanzgruppe Brasil; Musikschule Bad Nauheim; Singer, Songwriter Mika May; Martin Schnur & X-Tenderness; The Caseys Inklusions-Mobil; Inklusive Kletterwand; Rolliparcour; Showdown-Tisch (Blindensport) Vortäge, Podiumsdiskussion, Videos zu Sport und Inklusion, Infostände, Bewirtung.

Der gewählte Veranstaltungsort - die Trinkkuranlage - ist barrierefrei und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Sport kann so viel mehr als nur Wettkampf. Er kann Vorurteile verschwinden lassen, Ängste abbauen und Lebensfreude bringen. Inklusion ist daher eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe auch des Sports, insbesondere des Breitensports. Wir wollen mit unserer Veranstaltung im Wetteraukreis erreichen, unsere Besucher*innen an diesem Aktionstag und dem Opening für die sich anschließende inklusive Sportwoche der Vereine aufladen, aufrütteln, aufwecken, begeistern zu einem Miteinander für Menschen mit und ohne Behinderung im Sport. Ziel der Gesamtaktion ist auch, möglichst viele Menschen auf die vielfältigen Veranstaltungen in der Folgewoche hinzuweisen um eine große Teilhabe sicher zu stellen.

Ein demokratisches Miteinander, gegenseitiger Respekt und ein gemeinsames Ziel fördern den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Das Verständnis für Vielfalt und Gemeinwohl im Klassenverband in Verbindung der Weiterentwicklung individueller Handlungskompetenzen zur Förderung von Demokratie soll mit der Aktion gestärkt werden. Im Projekt "Demokratie leben“ sollen die Kinder lernen, wie sie Toleranz und Respekt leben und demokratische Prozesse im Klassenverband mitgestalten können. Sie sollen lernen, sich gegen demokratie- und menschenfeindliche Äußerungen und gegen Aktionen der Ausgrenzung einzusetzen. Im Zentrum dieses Projektes stehen die Erweiterung der Kompetenzen in den Handlungsfeldern der Demokratieförderung, Vielfaltgestaltung sowie Extremismusprävention. Vor allem die Sozial- und Persönlichkeitskompetenzen werden mit Hilfe ausgewählter Materialien gefördert, indem auf spielerische Art Konflikte erfahrbar und auf kreative Weise Teamgeist erlebbar gemacht wird. Hierzu wird die Initiative Black&White an zwei Tagen vier Workshops zum Thema Afrika, warum Menschen flüchten, Fluchtursachen im Rahmen von kindgerechter Aufarbeitung und Information durchführen. Die Kinder lernen den Kontinent Afrika kennen, wie die Menschen dort leben und arbeiten, was das Ganze auch mit der westlichen Welt und uns zu tun hat. Neben dieser EInführung werden Trommelkurse, Tanz und Musikworkshops, sowie ein Elternabend das Programm abrunden.

Die Initiative Black&White hat ein Schulprogramm für Grundschulen und weiterführende Schulen entwickelt und stellt dies im Rahmen eines gemeinnützigen Schulprojekttages "Afrika-Eine-Welt" vor. Sie kommen mit einer afrikanisch-deutschen Gruppe in die Schule. Die Mitglieder kommen aus Ghana, Uganda, dem Kongo und Deutschland. Weitere Informatione hierzu sind auch unter der Homepage:

blackandwhiteinitiative.wordpress.com/2017/07/08/grundschule-alles-ueber-ablauf-workshops-preise-eines-schulprojekttages/

Veranstaltung im Kulturhaus Alte Synagoge, das mit erheblicher Unterstützung des Freundeskreises Burg und Stadt Münzenberg saniert wurde, anlässlich der Wiederkehr der Pogromnacht, die in Münzenberg am 10. November 1938 tagsüber stattgefunden hat. Das Konzert mit Lesung soll im Rahmen des Festjahres "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" stattfinden. Dabei werden Mitglieder des Freundeskreises über die lange Geschichte der Juden in Münzenberg berichten und einen positiven Blick in die Zukunft werfen.

"Entartet, aber nicht vergessen" Tine Lott, Georg Crostewitz und Sabrina Damiani erinnern an „entartete“ Musik Die Sängerin Tine Lott und der Gitarrist Georg Crostewitz kommen am 12. November 2021 in die Synagoge in Münzenberg. Begleiten wird sie dabei die exzellente italienische Bassistin Sabrina Damiani. Wer die beeindruckende Stimme Tine Lotts und das virtuose Gitarrenspiel Crostewitzs kennt, kann sich gut vorstellen, welch ein musikalisches Ereignis ihn erwartet.

1933 wurden in Deutschland nicht nur Bücher unbequemer Schriftsteller und Schriftstellerinnen verbrannt, auch Musik jüdischer Komponisten und bestimmte Musikstile wurden verboten oder als „entartet“ eingestuft.

Das Kulturhaus Alte Synagoge wird um 19.00 Uhr geöffnet (Beginn der Veranstaltung: 20.00 Uhr). Den Besucherinnen und Besuchern wird die Möglichkeit eröffnet, sich schon im Vorfeld auszutauschen. In der Pause und nach der Veranstaltung ist dies ebenso möglich.

Das Projekt "SMALL... Wetterauer Initiativen für Dialog & Akzeptanz" verknüpft die soziale Wirkung von "Kunst" und "Aktion" und "Netzwerk" mit lokalen Bezügen in der Wetterau. Locations für die künstlerisch-politische Aktionsreihe sind sowohl Orte in der westlichen Wetterau (z.B. in der Kreisstadt Friedberg und Umgebung) als auch Orte im östlichen Wetteraukreis (z.B. im Raum Ortenberg). Über die Aktionsreihe mit den Projektphasen "SMALLsteps" und "SMALLgallery" hinaus, bietet das Projekt in der dritten Phase "SMALLcollective" ein Format an, in dem sich Personen, Gruppen und Initiativen zu den in 2021/22 aktuellen Transformationsthemen beteiligen, äußern und vernetzen können.

Inhaltliches Ziel ist dabei auch die subjektive und politische Auseinandersetzung mit Themen zu Pandemiefolgen, Klimapolitik, Demokratiestärkung und Zusammenleben in den Gemeinwesen der Wetterauer Kommunen. Über den gesamten Projektzeitraum hinweg lädt das Projekt ein, offene demokratische Haltungen zu teilen und damit gemeinsame Positionen zu stärken gegenüber Intoleranz, gegenüber Ausgrenzung und gegenüber destruktiven Verschwörungstheorien.

Zu den praktischen Methoden der Zielerreichung zählen Interviews und Dialogkunstwerke. Darüber hinaus sind offene Ateliers, begehbare Ausstellungen ("soziale Skulptur") und der Bau einer mobilen Galeriebox ("small Gallery") für Präsentationen in den öffentlichen Raum hinein geplant.

teilweiser Ausgrenzung, sowie dem seit diesem Jahr herrschenden Krieg in der Ukraine mit all seinen Facetten ist es erforderlich, Menschen wieder zueinander zu bringen. Im Zuge dessen soll es in Wöllstadt, zur Demokratiestärkung der dort lebenden Bürgerinnen und Bürger aus sehr vielen unterschiedlichen Kulturen ein Internationales Straßenfest geben. Es soll ein Fest der Völkerverständigung werden um zwanglose Begegnungen von Menschen verschiedener Kulturen zu ermöglichen, von gelebter Integration mit Einblicken in die kulturelle Vielfalt von Wöllstadt.

Das vielfältige Bühnenprogramm – getreu dem Motto: Vielfalt stärkt! - bestreiten eine Flamengo-Tänzerin mit Begleitung aus Spanien, eine italienisch-spanische Band, eine griechische Folklore-Gruppe und einer Acht-Mann-Band mit einer Mischung aus Musikgenres aus verschiedenen Ländern. Geplant ist zudem eine Gesprächsrunde mit Personen aus dem öffentlichen Leben von Wöllstadt zum Thema "Integration der Flüchtlinge aus der Ukraine in Wöllstadt und der Wetterau".

Dazu werden Speisen aus Ukraine, Polen, Spanien, Frankreich, Kamerun und Senegal und Deutschland von in Wöllstadt lebenden Familien zubereitet, sowie internationale Spezialitäten am Nachmittag angeboten. Hier können alle Bürgerinnen und Bürger ebenfalls Einblicke in die Gewohnheiten unterschiedlichster Kulturen bekommen und miteinander in das Gespräch und den Austausch kommen. Für Kinder wird ein Progarmm angeboten.