Austausch und neue Impulse zur Entlastung am Arbeitsplatz
Schwerbehindertenvertretungen im Wetteraukreis kommen zum Arbeitstreffen zusammen

Im Plenarsaal haben sich die Schwerbehindertenvertretungen der Arbeitgeber im Wetteraukreis zum halbjährlichen Austausch getroffen.
Wie können technische Hilfsmittel Beschäftigte bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten entlasten? Mit dieser und anderen Fragen haben sich die Schwerbehindertenvertretungen der Arbeitgeber im Wetteraukreis bei ihrem Arbeitstreffen beschäftigt.
Das vom Integrationsfachdienst (IFD) organisierte Treffen bietet zweimal jährlich Gelegenheit, aktuelle fachliche Themen aufzugreifen, neue Entwicklungen kennenzulernen und den Austausch zwischen den Schwerbehindertenvertretungen zu stärken.
„Mit einer Schwerbehindertenquote von knapp neun Prozent liegt der Wetteraukreis deutlich über der gesetzlich vorgeschriebenen Quote von fünf Prozent. Menschen mit Handicap bereichern unsere Teams, ihre Fähigkeiten und Potenziale dürfen nicht unterschätzt werden“, warb Landrat Jan Weckler für die Beschäftigung von Menschen mit Einschränkungen bei der Begrüßung im Plenarsaal des Wetteraukreises.
Dem schloss sich Markus Röhrig, Schwerbehindertenvertreter des Wetteraukreises, an: „Schwerbehinderte Menschen finden beim Wetteraukreis eine erfüllende Arbeit und bringen selbst ihre wertvolle Perspektive ein, weil sie Probleme oft anders lösen und neue Wege aufzeigen. Das ist ein Mehrwert – nicht nur für den Wetteraukreis.“
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Vorstellung verschiedener Exoskelette, die nach einer Präsentation auch praktisch ausprobiert werden konnten.
Neben Fachinformationen, beispielsweise von der Deutschen Rentenversicherung, der Agentur für Arbeit oder dem Integrationsamt, spielte insbesondere die Vernetzung eine wichtige Rolle. Der gegenseitige Austausch von Erfahrungen und Wissen unterstützt die Schwerbehindertenvertretungen bei ihrer täglichen Arbeit und trägt dazu bei, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben weiter zu fördern.