Traumhafte Naturerfahrungen auf 310 Hektar in Büdingen

Erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler übergibt LEADER-Förderung an den Erlebniswald „TraumWald“

Eine Gruppe aus acht Personen steht im Freien auf einer Wiese vor einem mannshohen Drahtzaun. Hinter dem Zaun steht ein Wildtier. Eine Frau der Gruppe hält eine Dokumentenmappe in Händen.

Nicht nur die Menschen freuen sich. Auch ein Bewohner signalisiert Bürgermeister Benjamin Harris und Erster Kreisbeigeordneter Birgit Weckler (v.l.) die Begeisterung über den Ausbau des TraumWaldes.

Im Büdinger Natur-, Lehr- und Erholungswald können Besucherinnen und Besucher dem Alltagsstress entfliehen und mal tief durchatmen. Um das auch als „TraumWald“ bekannte 310 Hektar große Gebiet weiterzuentwickeln und noch attraktiver zu machen, richtet die Stadt Büdingen drei neue Stationen ein. Das LEADER-Entwicklungsprogramm übernimmt rund 73.000 Euro der Gesamtkosten in Höhe von gut 122.000 Euro. Erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler hat den Bescheid überreicht.

Die drei geplanten zentralen Knotenpunkte sollen die Aufenthaltsqualität steigern. Eine Willkommensstation lädt mit Picknickbank, Sonnenschutz, Kletterspielgeräten sowie essbarer Bepflanzung ein, runter zu kommen und zu entspannen. An einem Treffpunkt am Wasser wird ein verbesserter Zugang zum Bach angelegt sowie Informationstafeln zur Kneipp‘schen Lehre installiert. Die dritte neue Station widmet sich den Themen Ruhe und Fantasie und lädt mit Panoramaliegen zum Verweilen und Träumen ein.

„Wir wissen, dass der Wald unser menschliches Wohlbefinden beeinflussen kann: Ein Aufenthalt zwischen Bäumen senkt das Stresslevel, stärkt das Immunsystem und fördert die Erholung. Die neuen Stationen im TraumWald ermöglichen allen Besucherinnen und Besuchern unvergessliche Momente und, hautnahe Naturerfahrungen“, sagte Erste Kreisbeigeordnete Weckler. Sie sei begeistert von den Ideen und dem Engagement, das Naturerleben direkt vor der eigenen Haustür zu fördern, betonte Weckler: „Wir haben das große Glück, hier in unserer wunderschönen Heimat Wetterau einfach nur raustreten zu müssen und tief durchatmen und träumen zu können.“ 

Bürgermeister Benjamin Harris erläuterte, indem die Stadt das erlebnispädagogische Konzept des TraumWaldes ausbaue, stärke sie nicht nur den naturnahen Tourismus in der Wetterau: „Wir investieren auch direkt in die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger. Der Wald bietet den perfekten Kontrapunkt zu unserer zunehmend digitalen Welt.“ Die Stationen seien generationenübergreifend angelegt: „Naturverständnis hört nicht im Schulalter auf. Gerade in der heutigen Zeit müssen wir auch Erwachsenen wieder Räume bieten, in denen sie die Natur hautnah und unbeschwert erleben können. Die Erweiterung ist ein wichtiger Schritt, um das Bewusstsein für unseren heimischen Wald nachhaltig zu stärken und gleichzeitig einen Ort für mentale Gesundheit zu bieten.“

LEADER steht für die „Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“ und ist ein Entwicklungsprogramm der Europäischen Union und des Landes Hessen zur Stärkung und Weiterentwicklung ländlich geprägter Regionen. Wesentliche Grundlage ist das Engagement der Regionen, ihrer politischen Entscheidungsträger und ihrer gesellschaftlichen Gruppierungen.

Veröffentlicht am: 30. September 2026