Feuerwehren des Kreises im Einsatz bei Waldbrandbekämpfung

Vier Löschzüge rücken nach Hilfeersuchen des Main-Kinzig-Kreises zur Unterstützung der Einsatzkräfte in der Gemeinde Rodenbach aus

Mehrere Feuerwehrfahrzeuge stehen auf einem großen Platz unter freiem Himmel.

Der Erste und Vierte überörtliche Löschzug Wetterau sowie der Erste und Zweite Löschzug Vegetationsbrand unterstützen die Feuerwehren des Main-Kinzig-Kreises bei der Waldbrandbekämpfung in der Gemeinde Rodenbach.

Mehrere Feuerwehrfahrzeuge stehen auf einem großen Platz unter freiem Himmel.

Der Erste und Vierte überörtliche Löschzug Wetterau sowie der Erste und Zweite Löschzug Vegetationsbrand unterstützen die Feuerwehren des Main-Kinzig-Kreises bei der Waldbrandbekämpfung in der Gemeinde Rodenbach.

Zahlreiche Einsatzkräfte der Wetterauer Feuerwehren unterstützen ihre Kameradinnen und Kameraden aus dem Main-Kinzig-Kreis bei der Waldbrandbekämpfung in der Gemeinde Rodenbach. Der Alarmierung vorausgegangen war ein Ersuchen des Main-Kinzig-Kreises zur überörtlichen Hilfe.

Aufgrund des Waldbrandes in der Gemeinde Rodenbach richtete der Main-Kinzig-Kreis am Dienstagmorgen ein Hilfeersuchen an den Wetteraukreis mit der Bitte um Unterstützung bei der Brandbekämpfung. Durch den Wetteraukreis wurden dann nach dem Rahmenkonzept „Vorgeplante überörtliche Einheiten“ der 1. und 4. Überörtliche Löschzug Wetterau sowie der 1. und 2. „Löschzug Vegetationsbrand Wetterau“ in Alarm versetzt. 

Die Einsatzkräfte aus Wehren der Kommunen Friedberg, Bad Nauheim, Butzbach, Rosbach, Wölfersheim, Rockenberg, Florstadt, Limeshain, Altenstadt, Münzenberg, Ober-Mörlen und Niddatal sammelten sich zunächst am Zivil- und Katastrophenschutzlager in Büdingen und rückten danach unter Leitung von Kreisbrandinspektor Lars Henrich in das Einsatzgebiet nach Rodenbach aus.

Nach einer ersten Einweisung und Lagebesprechung vor Ort wurden die Einheiten schließlich ab 14.30 Uhr auf die verschiedenen Einsatzabschnitte verteilt. Insgesamt unterstützten rund 110 Einsatzkräfte des Wetteraukreises ihre Kameradinnen und Kameraden aus dem Main-Kinzig-Kreis bei der Brandbekämpfung und den folgenden Nachlöscharbeiten. „Der Einsatz wird bis voraussichtlich 21 Uhr/22 Uhr dauern, bevor unsere Einsatzkräfte schließlich abgelöst werden“, erklärte Lars Henrich. Der Kreisbrandinspektor zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Alarmierung und dem Start des Einsatzes: „Es hat alles entsprechend funktioniert, wie es die Planung vorsieht.“ 

Landrat Jan Weckler dankte den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden der Wetterauer Wehren für ihren Einsatz im Nachbarlandkreis: „Vor dem Hintergrund der anhaltenden Trockenheit zeigt sich, wie schnell ein Feuer zu einer ernsten Gefahr für Leib und Leben sowie Hab und Gut der Bürgerinnen und Bürger werden kann. Da ist es wichtig, dass man sich gegenseitig unterstützt und schnell wie auch zielgerichtet handelt. Umso dankbarer bin ich unseren Einsatzkräften, die nicht nur rasch und professionell auf das Hilfeersuchen des Main-Kinzig-Kreises reagiert haben, sondern mit ihren Fähigkeiten die Kameradinnen und Kameraden vor Ort unterstützen und damit auch entlasten.“

Veröffentlicht am: 11. August 2026