Fit machen für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr
Wetteraukreis investiert 17.600 Euro in viertes Fahrzeug für Jugendverkehrsschule

Polizeihauptkommissar Rüdiger Hoffmann, Alexandra Brandt, Fachdienstleiterin Schulträger des Wetteraukreises, Erster Polizeihauptkommissar Andreas Düding, Polizeioberrat Stefan Jilg, Wachpolizist Rudolf Norra, Landrat Jan Weckler, die Polizeihauptkommissarinnen Kristine Schneider und Sabine Axmann sowie die Polizeioberkommissarinnen Julia Hels und Irina Faust (von links) freuen sich, dass mit der Indienststellung eines neuen Fahrzeugs die Arbeit der Jugendverkehrsschule im Wetteraukreis gestärkt wird.
Schülerinnen und Schülern schon früh Sicherheit bei der Teilnahme am Straßenverkehr geben, dafür macht sich der Wetteraukreis stark. Als Teil der Verkehrserziehung konnte jetzt ein weiteres Fahrzeug für die Fahrradausbildung in den vierten Klassen der Grundschulen angeschafft werden. Damit sind künftig vier Teams der mobilen Jugendverkehrsschule der Polizei im Kreisgebiet im Einsatz.
Die aus speziell geschulten Beamtinnen und Beamten der Polizei bestehenden Teams bieten an 21 Standorten im Kreisgebiet eine Fahrradausbildung an. Dabei nutzen sie aktuell zehn Sporthallen und elf Schulhöfe für die Ausbildung. Ziel ist es, alle vierten Klassen einer Grundschule in Trägerschaft des Wetteraukreises mit den grundlegenden Verkehrsregeln vertraut zu machen. Im vergangenen Schuljahr 2025/2026 waren dies 3.036 Schülerinnen und Schüler.
Bislang waren drei Teams der Jugendverkehrsschule der Polizei im Wetteraukreis im Einsatz, ab dem neuen Schuljahr kommt ein viertes hinzu. Zwei der bestehenden Teams sind dem Polizeistandort Butzbach zugeordnet und ein weiteres dem Standort Büdingen. Das neue Team soll ebenfalls bei der Polizei in Butzbach angesiedelt sein. Die Teams teilen sich das Kreisgebiet in verschiedene Zuständigkeitsbereiche auf, zu den bisherigen Regionen Büdingen/Altenstadt/Nidda, Butzbach/Bad Nauheim und Friedberg/Bad Vilbel kommt nun die neue Region Rockenberg/Echzell/Wöllstadt hinzu.
„Sicherheit im Straßenverkehr ist gerade für die schwächsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer von großer Bedeutung. Kinder und Jugendliche sind hier besonders gefährdet, da ihnen vielfach noch die Erfahrung für eine routinierte Teilnahme am Straßenverkehr fehlt. Der Wetteraukreis möchte diese Lücke schnell und effektiv schließen und unterstützt daher die Arbeit der Jugendverkehrsschule“, erklärt Landrat Jan Weckler: „Konkret verstärkt daher ab sofort ein weiteres Fahrzeug die mobile Jugendverkehrsschule, die Fahrradunterricht an vielen Schulen im Kreisgebiet anbietet.“
Das nun beschaffte Fahrzeug übernahm der Wetteraukreis vom Lahn-Dill-Kreis. Die Gesamtkosten von 17.600 Euro verteilen sich auf die reinen Fahrzeugkosten, den Innenausbau, 16 Jugendräder und ein E-Bike für die Verkehrserzieherin oder den Verkehrserzieher sowie Zubehör und die neue Folierung des Fahrzeugs – analog zu den drei bereits im Einsatz befindlichen Wagen.
Mobile Verkehrsschulen
Die mobilen Verkehrsschulen sind ein Gemeinschaftsprojekt des Vereins Verkehrswacht Wetteraukreis e.V., der Unterrichtsmaterialien und -konzepte zur Verfügung stellt, der Polizeidirektion Wetterau, die speziell geschulte Polizeibeamtinnen und -beamte für die Verkehrserziehung abstellt, und des Wetteraukreises, der die technische Ausstattung mit Fahrzeugen, Fahrrädern und Schildern beisteuert.