Welt-Alzheimertag und Woche der Demenz

Pflegestützpunkt berät Betroffene über Entlastungs- und Unterstützungsangebote

Das Symbolbild zeigt ein Puzzle mit der farbigen Aufschrift Alzheimer bei dem einige Puzzleteile fehlen

Der Wetteraukreis bietet anlässlich des Welt-Alzheimertags Beratungs- und Unterstützungsangebote

Weltweit sind etwa 55 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen. Bis 2050 wird die Zahl voraussichtlich auf 139 Millionen steigen. In Deutschland leiden derzeit rund 1,8 Millionen Menschen unter der Erkrankung, bei der die Leistungsfähigkeit des Gehirns immer weiter abnimmt. Demenz hat viele verschiedene Formen, Alzheimer ist die häufigste unter ihnen. Die meisten Menschen mit Demenz sind über 65 Jahre alt. Doch die Krankheit kann auch in jüngeren Jahren auftreten. Mitbetroffen ist immer auch das soziale Umfeld, wie Familienangehörige, Nachbarn, Arbeitskollegen. Das Motto des diesjährigen Welt-Alzheimertages am 21. September und der sich anschließenden Woche der Demenz lautet daher: „Demenz - (k)eine Frage des Alters“. Der Wetteraukreis hält in diesem Rahmen verschiedene Angebote bereit.

Der Pflegestützpunkt Wetteraukreis bietet In Kooperation mit der vhs Wetterau am 21. September in der Berufsschule Nidda und am 22. September in der vhs Friedberg jeweils von 17 bis 18.30 Uhr einen kostenfreien Vortrag zum Thema „Demenz im Alltag – Unterstützung und Hilfsangebote“ an. Eine Anmeldung ist erforderlich. Diese kann entweder online oder telefonisch unter 06031 / 83-6000 erfolgen. 

Darüber hinaus ist der Pflegestützpunkt Wetteraukreis als neutrale und kostenfreie Beratungsstelle der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen sowie des Wetteraukreises jederzeit zu dem Thema ansprechbar. Er berät betroffene Menschen und Angehörige zu allen Fragen rund um die Pflege, zu den Leistungen der Pflegeversicherung, zu Möglichkeiten pflegerischer Versorgung sowie zu weiteren Entlastungs- und Unterstützungsangeboten.

Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Marion Götz informiert über das Angebot: „Fast jeder kennt inzwischen jemanden im Verwandten- oder Bekanntenkreis, der von einer Demenzerkrankung betroffen ist. Die Zahlen sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen.“ Der Schock sitze bei den Erkrankten und ihren Angehörigen nach der Diagnose oft tief. Eine lange Zeit der Pflege könne sich anschließen: „Es ist wichtig“, so Götz weiter, „eine gute fachliche, aber vor allem auch mitmenschliche Beratung zu erhalten. So kann man als Familie oder Freundeskreis so gut, wie möglich, vorbereitet mit der Krankheit umgehen und lernen, dabei auch sich selbst nicht zu vergessen.“   

Kontakt: 

Pflegestützpunkt Wetteraukreis Ost, Berliner Str. 31, 63654 Büdingen, Tel: 06042/989-3465, 06042/989-3464 oder 06042/989-3413 

Pflegestützpunkt Wetteraukreis West, Pfingstweide 7, 61169 Friedberg, Tel. 06031/83-3412 oder 06031/83-3411

Oder per  E-Mail 

Veröffentlicht am: 16. September 2026