Krisenfall: Was brauche ich, wenn das Licht ausgeht?

Resilienzwoche im Wetteraukreis / Informationsangebot für die Bevölkerung zur Vorsorge für Krisen und Katastrophen

Eine Vorratshaltung für den Krisenfall.

Wer diese Dinge zuhause hat, ist für den Krisenfall gut vorbereitet.

Licht aus, Strom weg, Heizungen kalt - wie schnell das gehen könnte, zeigen einmal mehr die neuesten mutmaßlichen Anschläge auf Umspannwerke in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Auf Staatsebene wird derzeit massiv in den Schutz der kritischen Infrastruktur investiert. Aber auch Bürgerinnen und Bürger sollen sich für den Notfall vorbereiten. Um die Bevölkerung über Vorsorgemaßnahmen für Krisen und Katastrophen zu informieren und dafür zu sensibilisieren, veranstaltet das Hessische Innenministerium gemeinsam mit dem Hessischen Handelsverband die „Resilienzwoche“. Im Wetteraukreis können sich Bürgerinnen und Bürger vom 7. bis zum 11. September im REWE-Markt Kaffenberger in Bad Vilbel (Rodheimer Straße) zu einer sinnvollen Vorratshaltung schlau machen.

Neben einer Präsentation eines beispielhaften Notvorrats für eine Person können die Besucherinnen und Besucher verschiedene Informationsmaterialien mitnehmen. Am Mittwoch, den 09.09.2026, werden Fachkräfte des Brand- und Katastrophenschutzes des Wetteraukreises vor Ort zum Gespräch bereitstehen und Fragen beantworten. Landrat Jan Weckler wird ebenfalls an diesem Tag ab 10:00 Uhr vor Ort sein: „Katastrophen und Krisensituationen sind momentan sehr präsent. Wir erleben eine Sicherheitslage, die viele beunruhigt. Cyberattacken oder Sabotageakte werden fast täglich vereitelt. Einige erreichen aber auch ihr Ziel.“ Als Untere Katastrophenschutzbehörde habe der Wetteraukreis viele Strukturen und Abläufe für den Ernstfall sichergestellt: „Dennoch empfehlen wir dringend, dass auch jeder Einzelne für sich und die Familie für den Krisenfall vorsorgt, um im Fall der Fälle nicht ohnmächtig dazustehen, sondern handeln zu können. Wer vorbereitet ist, kann sich und den Menschen in seiner Umgebung helfen, bis die staatliche Hilfe greift“, so Landrat Weckler. 

Veröffentlicht am: 04. September 2026