Neuer innovativer Lernort für ABC-Schützen
Mobilbau löst Platzprobleme an der Hausbergschule in Hoch-Weisel

An der Hausbergschule geht‘s hoch hinaus: Landrat Jan Weckler gemeinsam mit Schulleiterin Anja Andres und ihrer Stellvertreterin Julia Dorn sowie Alexander Hiemer vom Hochbauamt des Wetteraukreises auf dem Weg in den zweiten Stock des neuen mobilen Raumsystems.
Der Sommer ist da, die Ferien haben begonnen und die Schulen sind verwaist. Beste Gelegenheit für den Wetteraukreis, um in den leeren Gebäuden notwendige Um- und Ausbauarbeiten sowie Sanierungen vorzunehmen. Landrat Jan Weckler nutzt die Zeit, um sich ein Bild von den laufenden Bauaktivitäten und vom Zustand der Gebäude zu machen. Im Butzbacher Stadtteil Hoch-Weisel besichtigte er das neue, zweistöckige mobile Raumsystem an der Hausbergschule. Vor allem der Ausbau des Ganztagsangebots hatte die Grundschule dazu gezwungen, hochzustapeln. Pünktlich zum neuen Schuljahr soll der Modulbau die Platzprobleme dann lösen können.
Seit Jahresbeginn entsteht auf dem Schulgelände das Gebäude, das vier Klassenräume und einen Technikraum beherbergen wird. Der Wetteraukreis hat für den Bau sowie die Ausstattung der Räume Gesamtkosten von knapp 1,9 Millionen Euro veranschlagt. Innen ist schon alles fertig für den Einzug der Schülerinnen und Schüler: Tische, Stühle, Regale, Tafeln – es sieht aus wie in jedem anderen Klassenraum auch. Nur von außen sieht man, dass es sich um einen Modulbau handelt.
Landrat Jan Weckler erklärte beim Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten: „Die Zeiten, in denen man bei Mobilbauten an graue, unbequeme Container dachte, sind längst vorbei.“ Die Gebäude seien mit Wärmepumpe und digitalen Tafeln ausgestattet, so Weckler weiter: „Für uns ist dieses zweistöckige System eine moderne, hochflexible Erweiterung dieses Schulstandortes. Es ermöglicht, sofort auf sich ändernde Gegebenheiten zu reagieren, ohne den laufenden Schulbetrieb übermäßig zu belasten. Der Wetteraukreis investiert hier in eine zeitgemäße Infrastruktur für die Schülerinnen und Schüler und in einen innovativen Lernort.“
Mehr als 500 Millionen Euro für den Schulbau
Jedes Jahr in den Sommerferien besucht Landrat Jan Weckler zahlreiche Baustellen an den Schulen in der Trägerschaft des Kreises. Vor Ort informiert er sich über Baufortschritte, abgeschlossene Arbeiten und Investitionen in die Ausstattung der jeweiligen Einrichtung. Diese Maßnahmen sind Teil des großen Schulinvestitionsprogramms. In dessen Rahmen verwendet der Wetteraukreis mehr als 500 Millionen Euro für Ausbau, Sanierung und Ausstattung der Schulen. Die Summe bezieht sich auf Projekte, die sich gegenwärtig in Planung oder Umsetzung befinden.