Sirenen heulen zum bundesweiten Warntag

Wetteraukreis beteiligt sich erneut am Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen

Sirene über einer Stadt

Zum bundesweiten Warntag heulen auch im Wetteraukreis die Sirenen.

Heulende Sirenen und Mitteilungen über Warn-Apps: Damit die Bevölkerung im Ernstfall über alle vorhandenen Warnmittel informiert werden kann, stellen Bund, Länder und Kommunen diese am kommenden Donnerstag anlässlich des bundesweiten Warntags erneut auf die Probe. 

Ab 11 Uhr werden die 218 Sirenen, die in den 25 Wetterauer Städten und Gemeinden verteilt sind, das Signal „Warnung der Bevölkerung“ aussenden, ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton ist zu hören. Aufgrund technischer Unterschiede können sich die ausgelösten Signale lokal unterscheiden. Dort, wo es technisch möglich ist, ertönt gegen 11.45 Uhr zur Entwarnung ein weiterer einminütiger Dauerton. 

Neben den Sirenen wird ebenfalls um 11 Uhr ein Probealarm über die bekannten Warn-Apps sowie über das Cell-Broadcast-System des Bundes ausgelöst. Cell-Broadcast ermöglicht es, Menschen auch ohne spezielle Apps zu erreichen und auf Gefahren hinzuweisen; auch hier erfolgt in diesem Jahr erstmalig eine Entwarnung. Die digitalen Warnungen werden zentral durch den Bund gesteuert.

Landrat Jan Weckler unterstreicht die Bedeutung des Warntags: „Warnen funktioniert nur dann gut, wenn die Technik zuverlässig arbeitet und die Menschen wissen, was im Ernstfall zu tun ist. Der Warntag bietet uns die Möglichkeit, unsere Warnsysteme regelmäßig zu überprüfen und gleichzeitig die Bevölkerung für die verschiedenen Warnwege zu sensibilisieren.“

Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe .

Veröffentlicht am: 04. September 2026