1,3-Millionen-Zuschuss für mehr Verkehrssicherheit und -qualität
Wetteraukreis und Gemeinde Echzell erhalten Förderbescheid des Landes für gemeinsames Projekt zur grundhaften Sanierung der Ortsdurchfahrt der K181

Erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler und Echzells Bürgermeister Raik Noll freuen sich bei einem Besuch der Baustelle über die Förderbescheide des Landes für die Arbeiten an der Ortsdurchfahrt der K181.
Rund 3,65 Millionen Euro investieren der Wetteraukreis und die Gemeinde Echzell zusammen in mehr Verkehrssicherheit. Seit Mitte November vergangenen Jahres laufen die Arbeiten zur grundhaften Erneuerung der Kreisstraße 181 in der Ortsdurchfahrt Echzell. Für diese Arbeiten erhielten Kreis und Kommune nun auch finanzielle Unterstützung vom Land.
Die Ortsdurchfahrt der K181 in Echzell, die Lindenstraße, weist zahlreiche Schäden und Verformungen von unterschiedlicher Ausprägung auf. Außerdem haben Untersuchungen der Asphaltdicke ergeben, dass diese deutlich unter den Anforderungen liegt, die sich aus den entsprechenden Regelwerken aufgrund der gegenwärtigen Verkehrsbelastung ergeben. Dies zu beheben und die Fahrbahnqualität wieder auf den neuesten Stand zu bringen, ist nun wichtiges Ziel der Baumaßnahme.
„Dem Wetteraukreis ist es ein großes Anliegen, Schäden an Straßen in seinem Zuständigkeitsbereich schnellstmöglich zu beheben. Dies soll zu einem reibungslosen Personen- und Warenverkehr beitragen und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer erhöhen. Wir freuen uns daher, dass das Land Hessen für die Arbeiten in Zuständigkeit des Kreises mit einem Volumen von 1.170.000 Euro einen Zuschuss in Höhe von 780.000 Euro bewilligt hat. Und auch für die Arbeiten in Verantwortung der Gemeinde, die die restlichen 2.475.000 Euro ausmachen, sagte das Land nochmals eine Förderung von rund 520.000 Euro zu“, erklärt die Wetterauer Baudezernentin, Erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler, bei einem Besuch der Baustelle gemeinsam mit Bürgermeister Raik Noll.
„Neben den Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahn plant die Gemeinde auch weitere Maßnahmen an der Kanalisation und der Wasserversorgung, um diese zu vergrößern und zu erneuern. Aufgrund wiederkehrender Wasserrohrbrüche sind diese Arbeiten dringend notwendig. Zudem finden Arbeiten an den Gehwegen statt, und wir werden den Dorfplatz rund um das Kriegerdenkmal neugestalten. Dieser grenzt an die Lindenstraße an. Auch der Stromversorger wird sein Leitungsnetz in diesem Bereich im Zuge der Bauarbeiten modernisieren“, ergänzt Raik Noll die Planungen für die Arbeiten der kommenden Monate.
Da die Gemeinde Echzell auf historisch bedeutendem Grund liegt – unter anderem finden sich am nordwestlichen Rand von Echzell, angrenzend zur Lindenstraße, die Überreste eines römischen Limeskastells – ist mit weiteren archäologischen Funden zu rechnen. Die Archäologische Denkmalpflege des Wetteraukreises spricht sich daher für eine archäologische Baubegleitung der Maßnahme aus.
Baustellenplanung
Die Arbeiten zur grundhaften Erneuerung der Lindenstraße (Ortsdurchfahrt der K181) gliedern sich in zwei Bauabschnitte. Der erste Teil, dessen Arbeiten am 17. November 2025 begannen, umfasst das 270 Meter lange Teilstück von der Apotheke nahe der Hauptstraße bis zur Einmündung der Gettenauer Straße. In einem zweiten Abschnitt finden dann Arbeiten auf einer Länge von weiteren 200 Metern, von besagter Einmündung bis zum Ortsausgang Echzell, statt. Als Arbeitsende peilt man Dezember dieses Jahres an, spätestens aber zum Beginn der Landesgartenschau im Frühjahr 2027. Eine überörtliche Umleitungsstrecke ist ausgewiesen.