Bad Vilbel: Neueste Technik für warme Schulräume

Wetteraukreis modernisiert Heizungsanlage am Georg-Büchner-Gymnasium

Zwei Männer stehen vor einer gläsernen Gebäudefassade. Zwischen ihnen befindet sich das Außenmodul einer Wärmepumpe.

Gemeinsam mit Schulleiter Carsten Treber (rechts) begutachtet Landrat Jan Weckler die modernisierte Heizungsanlage des Bad Vilbeler Georg-Büchner-Gymnasiums, hier die Außeneinheit der neuen Hybrid-Wärmepumpe.

Gerade wenn es draußen nass-kalt und eisig ist, weiß man warme Räume besonders zu schätzen. Insbesondere dann, wenn man sich auf etwas Wichtiges konzentrieren muss, wie etwa das Lernen. Damit die Schülerinnen und Schüler des Bad Vilbeler Georg-Büchner-Gymnasiums genau dies auch weiterhin tun können, hat der Wetteraukreis rund 120.000 Euro in die Modernisierung der Heizungsanlage investiert und dabei gleich zwei weitere positive Effekte erzielt. 

„Es ist dem Kreis ein wichtiges Anliegen, die Schuleinrichtungen in seinem Zuständigkeitsbereich in gutem Zustand zu halten. Daher investieren wir mit unserem Schulinvestitionsprogramm 400 Millionen Euro in Ausbau, Erhalt und Ausstattung der Schulgebäude. Am Georg-Büchner-Gymnasium geht es mit der Modernisierung der Heizungsanlage dabei auch um eine effektivere Nutzung der Energie, was zu verminderten Betriebskosten und mehr Klimaschutz führt“, erklärt Landrat Jan Weckler die Ziele der Arbeiten in der Bad Vilbeler Schule. Gemeinsam mit Schulleiter Carsten Treber machte sich der Landrat vor Ort ein Bild vom Ergebnis der Arbeiten.

Im Zuge der Sanierung der Heizungsanlage ist dabei einiges geschehen. So erfolgte der Einbau einer Hybrid-Wärmepumpe und eines Gasbrennwertkessels – beides um die Energieeffizienz des Gebäudes zu steigern. Die alte Gasheizung ersetzte man durch ein neues, modernes Modell und sanierte in diesem Zusammenhang auch die Abgasleitung im Schornstein. Für die neu aufgestellte Außeneinheit der Wärmepumpe legte man vor dem Heizungsraum zudem ein entsprechendes Fundament an. 

Und auch im Inneren des Gebäudes fanden Arbeiten zur Effizienzsteigerung der neuen Heizungsanlage statt. So standen eine Erneuerung der Heizkreisverteiler der Fußbodenheizung ebenso auf dem Programm wie die gründliche Spülung der Heizleitungen, und man nahm einen hydraulischen Abgleich vor. Das soll eine gleichmäßigere Wärmeverteilung gewährleisten. Bei diesen Arbeiten entdeckte man unter dem Estrich eine defekte Heizleitung und ersetzte diese durch eine neue Leitungsführung. Dies ist eine kostengünstige Lösung zur Sicherung der Heizfunktion, bevor Estrich und Bodenbeläge des Gebäudes künftig erneuert werden müssen.

In einem abschließenden Schritt erfolgte ein Austausch der Heizkreispumpen durch neue, hocheffiziente Modelle. Diese sollen den Energieverbrauch weiter optimieren und damit die Gesamtleistung der Heizungsanlage steigern. „Alle diese Maßnahmen führen langfristig zu einer Reduzierung der Betriebskosten bei effektiverer Energienutzung. Die Gesamtkosten von rund 120.000 Euro sind also gut investiertes Geld in eine zukunftssichere und kostensparende Ausstattung unserer Schulgebäude“, freut sich Jan Weckler.

Veröffentlicht am: 08. Januar 2026