Musterstimmzettel für die Kommunalwahl
Am 15.03.2026 findet die Wahl des Kreistages des Wetteraukreises statt.
Damit sich die Wählerinnen und Wähler zur Vorbereitung ihrer Wahlentscheidung bereits vor dem Wahltag mit dem amtlichen Stimmzettel befassen können, wird hier der Musterstimmzettel für diese Wahl veröffentlicht.
Schwimm- und Badevergnügen unabhängig von Witterungseinflüssen
Landrat Jan Weckler übergibt Baugenehmigung für neues Hallenbad an Niddas Bürgermeister Thorsten Eberhard

Dort, wo gegenwärtig noch das alte Stadtbad steht, soll nach dem Willen der Stadt Nidda als Bauherrin im August 2028 dessen Nachfolger seine Tore für Schwimmerinnen und Schwimmer öffnen. Landrat Jan Weckler (rechts) übergab daher die Baugenehmigung für das neue Hallenbad an Bürgermeister Thorsten Eberhard.
Eine attraktive Sportstätte für die ortsansässigen Vereine, ein Ort, an dem man einer gesundheitsfördernden Freizeitbeschäftigung nachgehen kann und witterungsunabhängigen Schwimmunterricht für die Schulen der Umgebung - all das soll das neue Hallenbad der Stadt Nidda in Zukunft bieten. Und die Arbeiten am geplanten Neubau können jetzt beginnen: Landrat Jan Weckler übergab die Baugenehmigung für das neue Bad an Bürgermeister Thorsten Eberhard.
„Heutzutage lernen viele Kinder aufgrund fehlender Möglichkeiten gar nicht mehr oder nur unzureichend das Schwimmen. Vor diesem Hintergrund stellt der nun in Nidda geplante Neubau des Hallenbads einen wichtigen Schritt dar, dieser Entwicklung zu begegnen und gegenzusteuern. Auch ortsansässige Vereine können davon profitieren, ihren Mitgliedern künftig wieder ganzjährig Trainingszeiten anzubieten“, hebt Landrat Jan Weckler die Bedeutung des Bauvorhabens hervor. Als Schul- und Sportdezernent sind ihm sowohl der Schulaspekt als auch die erweiterten Trainingsmöglichkeiten der Vereine ein besonderes Anliegen. „Gleichzeitig steigert ein Hallenbad aber auch die Attraktivität der Kommune und bringt zusätzliche Gäste in die Stadt“, erklärt der Landrat.
Die Bedeutung des Hallenbad-Neubaus für Stadt und Region, aber auch die Kosten, die die Kommune dafür aufwenden muss, betont Niddas Bürgermeister Thorsten Eberhard: „Seit mehr als zehn Jahren ist das Stadtbad nun schon geschlossen. Der Bedarf und die Nachfrage nach einem Hallenbad vonseiten der Schulen, Vereine sowie Bürgerinnen und Bürger blieb aber konstant. Gleichzeitig muss die Stadt jedoch auch die Spielräume einer solchen Investition in die öffentliche Infrastruktur im Blick behalten. Mit dem nun vorgelegten Entwurf haben wir einen guten Kompromiss erzielt. Ich freue mich, dass mit der heutigen Übergabe der Baugenehmigung die Arbeiten zum Neubau des Hallenbads in die aktive Phase übergehen können.“
Nachhaltig und klimaangepasst
Die Stadt Nidda als Bauherrin legte bei der Planung Wert auf ein nachhaltiges und klimaangepasstes Gebäude. Dies zeigt sich auch in der Auswahl der Baustoffe, wie etwa dem großflächigen Einsatz von Holz. Dieses kommt beim Bau des Obergeschosses, der tragenden Elemente der Gebäudehülle und des Dachtragewerks zum Einsatz und findet in einer Lamellenstruktur an der Außenfassade auch als Sonnenschutz Verwendung. Das Hallenbad soll ein 25-Meter-Becken mit fünf Bahnen und einem anhebbaren Boden enthalten sowie ein Kinderbecken. Das Schwimmbecken ist in Edelstahl-Ausführung geplant, um möglichst langlebig zu sein. Das geplante Flachdach will man begrünen und mit einer Photovoltaikanlage ausstatten. Um das neue Bad auch für Menschen mit Einschränkungen nutzbar zu machen, berücksichtigte man bei der Planung im Allgemeinen die Vorgaben der DIN 18040-1 sowie der KOK „Richtlinien für den Bäderbau“.
Das neue Gebäude soll nicht genau im Areal des jetzigen Stadtbads entstehen, sondern leicht versetzt nach Nordwesten. Es wird damit Teil der neu geplanten Sport- und Freizeitanlage Gymnasiumstraße, zu der auch eine neue Sporthalle gehören wird. Mit dieser teilt sich das Hallenbad dann einen gemeinsamen Vorplatz. Das Foyer, die Umkleide- und Sanitärbereiche des neuen Hallenbads sollen künftig auch für die Freibadgäste nutzbar sein, wie es bislang bereits im alten Stadtbad der Fall war.
Die Kosten für den Badneubau schätzt man gegenwärtig auf 21,7 Millionen Euro. Finanzielle Unterstützung für das Bauvorhaben gibt es bereits von Landesseite. Das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege bewilligte Ende vergangenen Jahres eine Zuwendung von einer Million Euro für die Arbeiten.
Die jüngsten Schritte zum neuen Niddaer Hallenbad
Der Bauantrag für das neue Hallenbad in Nidda ist im 18. September vergangenen Jahres bei der Bauaufsicht des Wetteraukreises gestellt worden. Die Genehmigung samt Übergabe an die Stadt ist erfolgt, so dass nun demnächst mit den Abrissarbeiten des alten Stadtbades begonnen werden kann.