Musterstimmzettel für die Kommunalwahl
Am 15.03.2026 findet die Wahl des Kreistages des Wetteraukreises statt.
Damit sich die Wählerinnen und Wähler zur Vorbereitung ihrer Wahlentscheidung bereits vor dem Wahltag mit dem amtlichen Stimmzettel befassen können, wird hier der Musterstimmzettel für diese Wahl veröffentlicht.
Vorsorgen für den Krisen- und Katastrophenfall
Katastrophenschutz im Fokus – Vorsorge, Prävention und richtiges Handeln

Richtig vorbereitet im Krisen- und Katastrophenfall: Damit die Bürgerinnen und Bürger wissen, wie sie sich bestmöglich auf den Ernstfall vorbereiten können, verweisen Landrat Jan Weckler (Mitte), der Fachbereichsleiter Gesundheit und Bevölkerungsschutz des Wetteraukreises, Prof. Dr. Reinhold Merbs (links), und der Fachdienstleiter Gesundheit und Gefahrenabwehr beim Kreis, Jürgen Nickel, auf ausführliche Informationen, die das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe im Internet zur Verfügung stellt.
Licht aus, Strom weg, Heizungen kalt. Der mehrtägige Stromausfall in Berlin im Januar 2026 hat gezeigt, wie schnell alltägliche Strukturen ins Wanken geraten können. Viele Menschen wurden unvorbereitet getroffen – und auch bei uns kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu einer ähnlichen Situation kommt. In einer Serie informiert der Wetteraukreis über die wichtigsten Maßnahmen für den Katastrophenschutz im Alltag. Heute: Richtig vorsorgen für Krisen und Katastrophen.
Was können Sie tun, um sich auf einen Stromausfall vorzubereiten? Wie gehen Sie bei Hochwasser oder Extremwetter vor? Wie können Sie in einer Krise informiert bleiben? Und wo finden Sie im konkreten Fall ausreichenden Schutz? Das sind wichtige Fragen, mit denen sich alle Bürgerinnen und Bürger auseinandersetzen sollten.
„Katastrophen und Krisensituationen sind in den vergangenen Jahren wieder viel präsenter geworden. Dazu erleben wir eine Weltlage, die viele beunruhigt. Cyberattacken oder Sabotageakte kommen noch hinzu. Als Untere Katastrophenschutzbehörde hat der Wetteraukreis viele Strukturen überarbeitet oder neu geschaffen. Aber auch jeder und jede Einzelne von uns kann für sich und die Familie für den Krisenfall vorsorgen. Es gibt klare Empfehlungen, die dabei helfen, Krisen nicht ohnmächtig gegenüberzustehen, sondern um im Fall der Fälle handeln zu können“, betont Landrat Jan Weckler.
Eine wichtige Orientierung kann der umfassend überarbeitete Ratgeber des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) geben.
Grundsätzlich sollten sich alle Haushalte mindestens drei Tage lang selbst versorgen können. Konkret heißt das, dass Wasser und Nahrungsmittel, medizinische Versorgung sowie Hygieneartikel ausreichend im Haushalt vorhanden sein sollten. Der BKK-Ratgeber gibt Hinweise, wie ein sinnvoller Vorrat angelegt werden kann und welche Dinge im Notfall am besten griffbereit sein sollten. Wichtig ist auch eine Vorbereitung auf das Ausfallen von Netzen oder eine Unterbrechung der Versorgung mit Energie und Wärme. Empfohlen wird dafür beispielsweise die Anschaffung einer Powerbank sowie eines Kurbel- oder batteriebetriebenes Radios. Auch Gaskocher und Taschenlampen sowie ausreichend Batterien und Bargeld können hilfreich sein. Ein weiterer Teil des Ratgebers geht darauf ein, wie Desinformation erkannt und wie mit Ängsten und Sorgen in Extremsituationen, auch bei Kindern, umgegangen werden kann.
Landrat Jan Weckler hebt die Bedeutung der klassischen Notfallvorsorge hervor – etwa für Stromausfall, Hochwasser oder Extremwetter. „Durch eine entsprechende Vorbereitung kann man nicht nur sich selbst und die eigene Familie versorgen, sondern auch ganz konkret die Rettungskräfte entlasten, damit diese Menschen unterstützen können, die sich selbst nicht helfen können“, so der Landrat.
Den Ratgeber des BKK sowie eine Checkliste für die Vorbereitung gibt es online auf der Webseite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Er kann dort auch als Broschüre bestellt werden. Im Internet findet man sie auf der Seite des Bundesamts.