Grünlandumbruch

Als Dauergrünland gelten seit einem Gerichtsurteil des EUGH nicht nur alle „klassischen“ Wiesen und Weiden, sondern auch jede Fläche, die mindestens fünf Jahre mit Futterpflanzen bewachsen war und auf der keine Fruchtfolge stattfand. Grasäcker sind somit auch dann als Grünland einzuordnen, wenn sie zwischenzeitlich umgebrochen wurden, aber wieder Gras eingesät wurde.

Beim Grünland überlagern sich mehrere Rechtsgebiete, so z. B. das Gesetz über die Direktzahlungen an Landwirte, der gesetzliche Biotop- und Artenschutz, Wasserrecht, die Eingriffsregelung sowie Schutzgebiete.

Je nach Betrieb, Lage der Fläche und anderen rechtlichen Bestimmungen ist der Umbruch von Grünland nur anzeigepflichtig, steht unter Genehmigungsvorbehalt oder ist verboten. Zudem gibt es unterschiedliche Zuständigkeiten. Am besten nehmen Sie immer Rücksprache mit dem Fachdienst Landwirtschaft oder der Unteren Naturschutzbehörde bevor Sie den Pflug anhängen – wir beraten Sie gern.

Benötigte Unterlagen

Grünlandumbruch, Antrag

Ansprechpartner/innen

Landwirtschaft

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Jannick Volz06031 83-422206031 83-91422207E-Mail

Naturschutz und Landschaftspflege

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Anna Eva Heinrich06031 83-430206031 83-914302203E-Mail
Eva Langenberg06031 83-430006031 83-914300218E-Mail
Eva Maria von Lospichl06031 83-431106031 83-914311213E-Mail
Tim Mattern06031 83-430606031 83-914306211E-Mail
E-Mail

Wasser- und Bodenschutz

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Thomas Buch06031 83-440006031 83-914400220E-Mail

Zuständig