Heizöllagerung

Heizöl ist ein wassergefährdender Stoff.

Bei der Lagerung von Heizöl sind abhängig von dem Gefährdungspotential der Anlage Vorkehrungen zum Schutz von Boden und Grundwasser zu treffen.

Das Gefährdungspotential bestimmt sich aus der Wassergefährdungsklasse des gelagerten Stoffes, dem Aufstellungsort (ober-/unterirdisch, evtl. Lage im Wasserschutzgebiet) sowie dem Inhalt der Anlage.

Im Folgenden werden einige wesentliche Aspekte kurz dargestellt:

Anzeigepflicht

Heizöllageranlagen sind ab einem Tankinhalt von mehr als 1.000 Litern generell gegenüber der Fachstelle Wasser- und Bodenschutz anzuzeigen.

Der Anzeigebogen steht unten zum Download bereit. 

 

Sachverständigenprüfung

Darüber hinaus unterliegen Heizöllageranlagen einer Prüfpflicht durch eine Sachverständigenorganisation.

Ob Ihre Anlage einmalig oder wiederkehrend prüfpflichtig ist, richtet sich nach deren Gefährdungspotential.

Eine 5-jährlich wiederkehrende Prüfpflicht besteht für:

alle unterirdischen (= im Erdreich eingebauten) Heizöllageranlagen und oberirdische Anlagen mit einem Inhalt von mehr als 10.000 Litern, in Schutzgebieten mehr als 1.000 Litern

Eine 2½ -jährlich wiederkehrende Prüfpflicht besteht für:

alle unterirdischen Heizöllageranlagen in Schutzgebieten, jedoch nicht in   Überschwemmungsgebieten

Eine einmalige Prüfpflicht besteht für:

alle oberirdische Anlagen mit einem Inhalt größer 1.000 bis 10.000 Liter außerhalb von Schutzgebieten

Eine Prüfpflicht bei Stilllegung besteht für:

alle unterirdischen Heizöllageranlagen, oberirdische Anlagen mit einem Inhalt von mehr als 10.000 Litern, in Schutzgebieten mehr als 1.000 Litern

 

Die Prüfungen werden von zugelassenen sachverständigen Stellen durchgeführt.

Eine Liste mit einer Auswahl ortsnaher Organisationen steht unten zum Download bereit.  

Eine vollständige Liste aller sachverständigen Stellen ist hier erhältlich Öffnet externen Link in neuem Fenster->  Link .

 

Fachbetriebspflicht 

Seit dem Inkrafttreten der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) am 01.08.2017 dürfen Heizölverbraucheranlagen mit einem Volumen von mehr als 1.000 Litern nur von wasserrechtlich anerkannten Fachbetrieben (§ 62 AwSV) errichtet, von innen gereinigt, instand gesetzt und stillgelegt werden.

 

Schadensfall 

Nehmen Sie Ihre Heizöllageranlage bei Schadensfällen oder Störungen unverzüglich außer Betrieb, wenn die Gefahr besteht, dass Heizöl austritt oder bereits ausgetreten ist und informieren Sie die Fachstelle Wasser- und Bodenschutz oder die nächste Polizeidienststelle.

 

Weitere Informationen

Ansprechpartner/innen

Heizöllagerung in Altenstadt, Bad Vilbel, Büdingen, Niddatal und Reichelsheim

NameTelefonFaxRaumE-Mail
Sonja Fischer06031 83-441006031 83-914410219E-Mail

Heizöllagerung in Bad Nauheim, Butzbach, Friedberg, Gedern, Glauburg, Karben, Limeshain, Ortenberg, Wölfersheim und Wöllstadt

NameTelefonFaxRaumE-Mail
Sabine Heine06031 83-441206031 83-914412222E-Mail

Heizöllagerung in Echzell, Florstadt, Hirzenhain, Kefenrod, Münzenberg, Nidda, Ober-Mörlen, Ranstadt, Rockenberg und Rosbach v.d.H.

NameTelefonFaxRaumE-Mail
Angela Giger06031 83-441406031 83-914414222E-Mail

Allgemeine und übergeordnete Sachbearbeitung

NameTelefonFaxRaumE-Mail
Markus Roß06031 83-441906031 83-914419229E-Mail

Zuständig

Fachstelle Wasser- und Bodenschutz