24.000 Euro für gute Ideen aus Niddatal
Wetteraukreis unterstützt bürgerschaftliches Engagement im Rahmen der Dorfentwicklung.

Vorne: Erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler übergibt den Bescheid an Bürgermeister Michael Hahn. Hinten: Volker Matthesius von der Fachstelle Strukturförderung des Wetteraukreises und Marius Wetz, zuständig für die Dorfentwicklung bei der Stadt Niddatal.
Gute Ideen entstehen vor Ort –manchmal brauchen sie aber einen finanziellen Anschub, damit aus ihnen konkrete Projekte werden können. In Niddatal stehen dafür jetzt insgesamt 24.000 Euro zur Verfügung. Erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler hat den entsprechenden Förderbescheid an Bürgermeister Michael Hahn übergeben.
Mit dem Förderprogramm „Bürgerschaftliches Engagement in Niddatal“ werden Vereine, Verbände, gemeinnützige Organisationen und private Initiativen unterstützt, die mit ehrenamtlichen Projekten einen öffentlichen Nutzen schaffen und die Lebensqualität in den Stadtteilen verbessern. Die Vorhaben können mit bis zu 85 Prozent der förderfähigen Nettoausgaben bezuschusst werden.
„Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt sind das Rückgrat unserer Städte, Gemeinden und Dörfer. Menschen, die sich in Vereinen, Initiativen und für ihre Nachbarschaft einsetzen, gestalten ihre Heimat aktiv mit. Deshalb ist es wichtig, diese Menschen nicht nur ideell, sondern auch ganz konkret zu unterstützen. Die Förderung in Niddatal ist ein schönes Beispiel dafür, wie aus Engagement vor Ort sichtbare Verbesserungen für die Gemeinschaft entstehen können“, sagt Erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler.
Die Förderung ist Teil des hessischen Dorfentwicklungsprogramms. Ziel des Programms ist es, die Ortskerne in den geförderten Kommunen gestalterisch und funktional zu stärken und die Dörfer im ländlichen Raum als attraktive, zukunftsfähige und lebendige Lebensräume zu erhalten und weiterzuentwickeln. Neben Kommunen können auch Privatpersonen Fördermittel beantragen – etwa für Projekte der Daseinsvorsorge und Grundversorgung oder für Sanierungen und Neubauten in den Ortskernen.
In Niddatal wurde bei der konkreten Ausgestaltung der Förderung besonderer Wert auf eine ausgewogene Verteilung gelegt. Bürgermeister Michael Hahn und die im Rahmen der Dorfentwicklung eingesetzte Steuerungsgruppe hatten sich dafür eingesetzt, dass die Fördermittel gerecht auf die einzelnen Stadtteile verteilt werden.
Für die Erste Kreisbeigeordnete Weckler zeigt die Förderung, welchen Beitrag die Dorfentwicklung über klassische bauliche Maßnahmen hinaus leisten kann. Denn attraktive Ortskerne und lebenswerte Dörfer entstehen nicht allein durch Gebäude und Infrastruktur, sondern vor allem durch die Menschen, die sich vor Ort engagieren und das Zusammenleben aktiv gestalten.