Neu für den Katastrophenfall ausgebildet

Eine große Gruppe Menschen steht vor einem Feuerwehrauto mit der Aufschrift Katastrophenschutz und dem Wappen des Wetteraukreises. .

Landrat Jan Weckler beim Besuch der 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Katastrophenschutz-Grundausbildung, die in diesem Jahr in Bleichenbach stattfand.

Insgesamt 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Bereichen haben kürzlich erfolgreich ihre Katastrophenschutz- Grundlausbildung beendet. Die Weiterbildung findet jährlich an wechselnden Standorten statt und wird vom Wetteraukreis als Untere Katastrophenschutzbehörde durchgeführt. 

Der Lehrgang fand an drei Abenden und an einem Samstag im Feuerwehrgerätehaus im Ortenberger Stadtteil Bleichenbach statt. Neben Kernaufgaben und allgemeinen Strukturen des Katastrophenschutzes standen in den insgesamt acht Modulen auch Inhalte wie Psychosoziale Notfallversorgung, Kartenkunde, taktische Zeichen, Vorsorge, Einsatzsatzvorbereitung oder auch Fahrzeugkunde auf dem Programm. 

Die Einheiten im Katastrophenschutz des Wetteraukreises gehören organisatorisch zur Gefahrenabwehr des Landkreises. Den größten Bereich für den Katastrophenschutz bilden dabei die örtlichen Feuerwehren. Daneben übernehmen im Katastrophenschutz auch die bekannten Hilfsorganisationen eine wichtige Rolle, die neben dem alltäglichen Rettungsdienst auch Sanitäts-, Betreuungs- und Wasserrettungszüge umfassen. Die Arbeit in den Zügen des Wetterauer Katastrophenschutzes ist freiwillig und ein wichtiges ehrenamtliches Engagement. 

Landrat Jan Weckler nutzte den ganztägigen Lehrgangstag für einen Besuch und dankte den Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Ihren Einsatz: „Durch Ihre Teilnahme am Grundlehrgang können Sie wertvolle Kenntnisse mitnehmen und praktische Erfahrungen für künftige Katastrophenschutz-Einsätze sammeln. Der Katastrophenschutz hat in den vergangenen Jahren durch Klimawandel, Naturkatastrophen, die Corona-Pandemie, technische Großschadenslagen oder Flüchtlingskrisen wieder erheblich an Bedeutung gewonnen. Ihr Einsatz für die ganze Gesellschaft ist daher unbezahlbar.“

Am Grundlehrgang teilgenommen haben: Leon Arnd, Katharina Fried, Andreas Weber und Nico Meisinger (alle FF Bad Vilbel), Francesco Aßmus und Paul Henning (beide FF Nidda), Louis Beck, Patrick Biermann und Lukas Pfeiffer (alle FF Karben), Heinrich Fenner und Jessica Steinmacher (beide FF Florstadt), Jonas Alexander Greinig (FF Rockenberg), Nuria Shakira Hofmann, Justus Martin, Til Martin, Lukas Zahn und Kristina Zahn (alle FF Münzenberg), Jochen Houy, Christoph Kraft und Dennis Suppes (alle FF Ranstadt), Aaron Linhart und Jannis Uhrig (beide FF Limeshain), Christine Volk Zinn, Sabine Volk-Lehnhard und Constanze von Ahsbahs (Johanniter-Unfall Hilfe), Alexander C. Weiß (Maltester Hilfsdienst).

Das Seminar wurde von Niklas Rodriguez von der Fachstelle Brand- und Katastrophenschutz des Wetteraukreises organisiert, unterstützt von einem ehrenamtlichen „Lehrteam“: Thomas Meißner (Kreisverbindungskommando Wetterau), Christine Zahradnik (Notfallseelsorge Wetterau), Ingo Fechtner (Feuerwehr Reichelsheim), Jens Kraft (Feuerwehr Bleichenbach), Florian Blum (Johanniter Unfallhilfe), Patrick Dietz und Pia Oberhofer (Wetteraukreis).

Veröffentlicht am: 06. Mai 2026