Hausärztliche Versorgungssicherheit und Wohnraum für Ober-Schmitten
Erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler übergibt Baugenehmigung für Wohn- und Ärztehaus in Niddaer Stadtteil

Die Erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler übergibt im Beisein von Niddas Bürgermeister Thorsten Eberhard (rechts) die Baugenehmigung an die beiden Bauherren Christian Schneider (links) und Hagen Puttrich.
Ein neuer Standort für eine Hausarztpraxis, eine Praxis für Podologie sowie zehn Wohnungen entsteht im Niddaer Stadtteil Ober-Schmitten. Dort wird künftig das „Ärztezentrum an der Nidda“ seinen Sitz haben, das derzeit in anderen Räumlichkeiten in Ort untergebracht ist. Die entsprechende Baugenehmigung übergab die Erste Kreisbeigeordnete und Baudezernentin Birgit Weckler nun an die Bauherren Hagen Puttrich und Christian Schneider.
„Die Sicherstellung der hausärztlichen Grundversorgung in der Fläche als Teil der Daseinsfürsorge stellt eine wichtige staatliche Aufgabe dar. Aus diesem Grund unterstützt der Wetteraukreis gerne das Bauvorhaben der MVZ-centromed Schotten/Gedern gGmbH zum Bau eines Medizinischen Zentrums im Niddaer Stadtteil Ober-Schmitten. Mit der nun übergebenen Baugenehmigung wird hierzu ein wichtiger Beitrag geleistet. Der barrierefreie Neubau sorgt darüber hinaus für den notwendigen leichteren Zugang zu den Praxisräumen für Patientinnen und Patienten“, unterstrich Birgit Weckler bei der Bescheidübergabe.
Das geplante Gebäude soll künftig die Hausarztpraxis „Ärztezentrum an der Nidda“ beherbergen. Diese muss sich aufgrund bestehender baulicher Strukturen an ihrem gegenwärtigen Standort verbunden mit Vorgaben zu Barrierefreiheit und Erreichbarkeit für Patienten einen neuen Standort suchen. Die Praxis stellt mit ihren derzeit 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie etwa 20.000 Behandlungsfällen im Jahr einen wichtigen Beitrag zur hausärztlichen Grundversorgung in Nidda und der Region dar. Das Angebot umfasst auch medizinische Betreuung und Vorsorgeuntersuchungen.
Neben der Arztpraxis soll auch eine podologische Praxis in das Gebäude ziehen, deren Inhaberin nach dem Umzug eine Vergrößerung ihrer Praxis und die Aufstockung ihres Personals plant. Außerdem sollen im Gebäude zehn neue Wohnungen entstehen sowie eine Anzahl von Parkplätzen für beide Praxen und die Wohnungen.
Erfreut über diese Entwicklung zeigte sich auch Niddas Bürgermeister Thorsten Eberhard: „Ein wichtiges Kriterium für den Zuzug von Neubürgerinnen und Neubürgern in unsere Stadt ist eine gute und wohnortnahe Infrastruktur. Dazu gehört natürlich auch die medizinische Versorgung. Wenn sich dies nun mit der Schaffung neuen Wohnraums verbindet, stellt das einen Standortfaktor dar, der unsere Kommune zu einem attraktiven Wohnort macht.“