Neue Selbsthilfegruppe gründet sich in Friedberg
Wenn Eltern unter dem Verhalten ihrer jungen erwachsenen Kinder leiden

Viele Eltern erleben, dass Konflikte nicht mit dem Ende der Pubertät verschwinden. Foto: PDPics auf Pixabay
Die Pubertät ist für viele Familien eine herausfordernde Zeit. Doch die Schwierigkeiten enden nicht unbedingt damit, dass die Kinder erwachsen werden: Gerade dann, wenn junge Erwachsene durch aggressives oder respektloses Verhalten auffallen, geraten Eltern oft an ihre Grenzen. Eine neue Selbsthilfegruppe in Friedberg möchte betroffenen Müttern und Vätern nun Raum für Austausch und gegenseitige Unterstützung bieten.
Viele Eltern erleben, dass Konflikte nicht mit dem Ende der Pubertät verschwinden. Beleidigungen, Regelverstöße oder problematische Entwicklungen wie Schulden, Kriminalität, der Kontakt zu falschen Freundeskreisen oder Suchtverhalten können die familiäre Situation zusätzlich belasten. Die Gratwanderung zwischen Nähe und Distanz spielen dabei eine große Rolle: Wie grenzen sich Eltern ab, trotz der Liebe zu ihrem Kind? Ist es sinnvoll, eine räumliche Trennung vorzunehmen?
Eine betroffene Mutter hat die Initiative ergriffen und eine Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen. Ziel ist es, sich mit anderen Eltern oder Alleinerziehenden in ähnlichen Situationen auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam nach Lösungsansätzen zu suchen.
Das erste Treffen findet am 7. April (Dienstag) um 18 Uhr in Friedberg statt. Anschließend soll die Gruppe regelmäßig an jedem ersten Dienstag im Monat zusammenkommen. Die Treffen sind bewusst als offener Austausch gestaltet und werden weder fachlich noch therapeutisch begleitet.
Kontakt zur Gruppe
Anmeldung und Kontakt per E-Mail oder telefonisch unter (0177) 6167985. Der genaue Treffpunkt wird nach vorheriger Anmeldung mitgeteilt.
Ansprechpartner/in
| Name | Telefon | Raum | |
|---|---|---|---|
| Anette Obleser | 06031 83-2345 | 188 |