Per Knopfdruck auf ein neues Informationslevel
Landkreise Wetterau und Darmstadt-Dieburg legen gemeinsam neue Datenplattform im Bereich Jugend und Soziales auf / Informationen ab sofort öffentlich zugänglich

Die Kreisbeigeordnete Marion Götz (Mitte) gibt gemeinsam mit dem Projektteam des Wetteraukreises symbolisch den Startschuss für die neue Plattform.

Auch die Darmstadt-Dieburger Kreisbeigeordnete Christel Sprößler (Mitte) gibt mit dem Projektteam ihres Landkreises den symbolischen Startschuss für die neue Plattform.
Einen wichtigen Schritt auf dem Weg hin zu einer modernen, digital unterstützten Verwaltung machen der Wetteraukreis und der Landkreis Darmstadt-Dieburg. Projektgruppen beider Kreise entwickelten in enger Kooperation eine digitale Plattform für Daten der Bereiche Jugend und Soziales. Die digitale Zusammenführung der Daten erlaubt künftig nicht nur in jedem Kreis eine effektivere Analyse und Bearbeitung von Datensätzen, sondern ist auch im Sinne von „Open Data“ in Auszügen öffentlich zugänglich.
Der Wetteraukreis und der Landkreis Darmstadt-Dieburg haben gemeinsam einen wichtigen Meilenstein ihrer digitalen Transformation erreicht: Am 24. Juni 2026 geht die neue Datenplattform der beiden Landkreise offiziell in Betrieb. Den symbolischen Startschuss gaben Kreisbeigeordnete Christel Sprößler, Sozial- und Jugenddezernentin des Landkreises Darmstadt-Dieburg, und Kreisbeigeordnete Marion Götz, Sozial- und Jugenddezernentin des Wetteraukreises, mit dem Druck auf den „roten Knopf“.
Die gemeinsame Einführung unterstreicht die erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit beider Landkreise. Dabei verfügt jeder Landkreis über eine eigene, technisch unabhängige Instanz der Plattform. Gefördert wurde der Aufbau der Datenplattform vom Hessischen Ministerium für Digitalisierung und Innovation. Während viele Kommunen Datenplattformen zunächst vor allem für technische oder infrastrukturelle Anwendungsfälle nutzen, setzen die Landkreise Darmstadt-Dieburg und Wetterau bewusst einen Schwerpunkt auf Daten der Bereiche Jugend und Soziales.
Ziel der neuen Plattform ist es, Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammenzuführen, aufzubereiten und mithilfe moderner Business-Intelligence-Werkzeuge zu analysieren und zu visualisieren. „Damit wollen wir den vorhandenen Datenpool der Verwaltungen systematisch erschließen. So gewonnene Erkenntnisse liefern nicht nur wichtige Informationen über die soziale Lage in den Landkreisen, sondern schaffen zugleich die Grundlage, Ressourcen und finanzielle Mittel künftig noch effizienter und bedarfsorientierter einzusetzen“, betonte Christel Sprößler.
Von Beginn an wurde zudem das Thema Open Data mitgedacht. „Die verschiedenen Themenfelder – genannt ‚Dashboards‘ - werden in den nächsten Monaten sukzessive weiter ausgebaut und die Daten weiter aktualisiert. Die neue Lösung steht sowohl Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beider Kreisverwaltungen zur Verfügung – und auch für gewisse Bereiche der Öffentlichkeit. Die Verwaltungen erhalten damit ein leistungsfähiges Instrument für die Steuerung, Planung und fundierte Entscheidungsprozesse. Gleichzeitig erhält die Öffentlichkeit künftig auf Knopfdruck für bestimmte Gebiete jederzeit aktuelle, aussagekräftige Informationen über wichtige soziale Entwicklungen in ihrem Kreis“, erläuterte Marion Götz.
Mit der Inbetriebnahme der Datenplattform schaffen beide Landkreise eine zentrale Voraussetzung für eine moderne datengestützte Verwaltung. Die Plattform ist damit ein wichtiger Baustein auf dem Weg der digitalen Transformation und stärkt die Fähigkeit der Verwaltungen, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, faktenbasierte Entscheidungen zu treffen und öffentliche Leistungen zielgerichtet weiterzuentwickeln.
Erreichbarkeit der Datenplattformen
Die Datenplattform des Landkreises Darmstadt-Dieburg ist abrufbar über dessen Internetadresse. Auch auf der Seite des Wetteraukreises ist die Plattform zu finden.