Rotavirus

Erkrankung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)

In den westlichen Industrieländern erkranken am häufigsten Säuglinge und Kleinkinder im Alter von 6 Monaten bis zu 2 Jahren, da die Empfänglichkeit aufgrund noch fehlender Immunität erhöht ist.

In der häuslichen Pflege ist eine gründliche und regelmäßige Händehygiene ausreichend als Schutz vor einer Infektion.

Nach § 34 Abs. 1 dürfen Kinder unter 6 Jahren, die an einer infektiösen Gastroenteritis erkrankt oder dessen verdächtig sind, Gemeinschaftseinrichtungen nicht besuchen.

Rechtliche Grundlagen

§§ 6 und 7 Infektionsschutzgesetz (IfSG)

§ 6 Abs. 1 Nr. 2 IfSG: Der feststellende Arzt ist verpflichtet, den Verdacht sowie die Erkrankung an einer infektiösen Gastroenteritis dem Fachdienst Gesundheit mitzuteilen, sofern die Person im Lebensmittelbereich tätig ist bzw. zwei oder mehr gleichartige Erkrankungen auftreten, bei denen ein Zusammenhang vermutet wird.

§ 7 Abs. 1 Nr. 38 IfSG: Jeglicher Nachweis auf Rotaviren ist vom feststellenden Labor unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt zu melden.
 

Ansprechpartner/innen

NameTelefonFaxRaumE-Mail
Dennis Knau06031 83-232406031 83912324197E-Mail
Dominik Kuhn06031 83-232606031 83-912326195E-Mail