Musterstimmzettel für die Kommunalwahl

Am 15.03.2026 findet die Wahl des Kreistages des Wetteraukreises statt. 
Damit sich die Wählerinnen und Wähler zur Vorbereitung ihrer Wahlentscheidung bereits vor dem Wahltag mit dem amtlichen Stimmzettel befassen können, wird hier der Musterstimmzettel (nicht barrierefrei) für diese Wahl veröffentlicht.

Bezahlbaren Wohnraum und Mobilität gemeinsam planen

Rouven Kötter und Marion Götz sitzen an einem Tisch.

Fachlicher Austausch im Kreishaus: Rouven Kötter und Marion Götz.

Bezahlbarer Wohnraum und moderne Mobilität müssen konsequent zusammengedacht werden. Darauf weisen Kreisbeigeordnete Marion Götz beim Wetteraukreis und der Erste Beigeordnete des Regionalverbands FrankfurtRheinMain, Rouven Kötter, nach einem fachlichen Austausch hin. Beide betonen, dass Wohnraumentwicklung und Mobilitätsplanung nur im Zusammenspiel nachhaltig wirksam sind.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen Flächenpotenziale für zusätzlichen Wohnraum, konkrete Förderinstrumente des Wetteraukreises sowie die Anforderungen an zeitgemäße Mobilitätsangebote im direkten Wohnumfeld. Einigkeit besteht darin, dass neue Wohnprojekte von Beginn an gut erreichbar und sinnvoll an bestehende Verkehrsangebote angebunden sein müssen.

„Bezahlbarer Wohnraum entsteht nicht isoliert auf der Fläche. Er funktioniert im Alltag nur dann gut, wenn die Anbindung stimmt – an Bus und Bahn, an sichere Radwege und an verlässliche Mobilitätsangebote in der Region“, erklärt Rouven Kötter. „Als Regionalverband treiben wir die strategische Mobilitätsplanung voran und unterstützen unsere Kommunen dabei, ihre Wohn- und Entwicklungsgebiete gut und zukunftsfähig zu vernetzen. Dazu gehören insbesondere Mobilitätsstationen und die bessere Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger.“

Der Wetteraukreis hat unter Verantwortung von Marion Götz die Strukturen zur aktiven Wohnraumförderung deutlich ausgebaut. Im Juni 2025 wurde eine interkommunale GmbH gegründet, der 22 von 25 Städten und Gemeinden beigetreten sind. Ziel ist es, Kommunen und Bauherren eng zu beraten, Netzwerke aufzubauen und Projekte für bezahlbaren Mietwohnraum konkret voranzubringen. Ergänzend greift eine neue kreisweite Förderrichtlinie für bezahlbaren Mietwohnraum, über die bereits erste Vorhaben angestoßen wurden. Das Modell findet auch über die Kreisgrenzen hinaus Beachtung.

„Wir schaffen im Wetteraukreis systematisch bessere Voraussetzungen für mehr bezahlbaren Wohnraum“, sagt Marion Götz. „Mit Beratung, Förderinstrumenten und interkommunaler Zusammenarbeit unterstützen wir Städte und Gemeinden ganz konkret bei der Umsetzung. Gleichzeitig lassen wir derzeit eine umfassende Wohnraumbedarfsanalyse erstellen. Diese solide Datengrundlage hilft uns, Förderpolitik und Projekte noch gezielter auszurichten.“

Für Götz und Kötter ist klar: „Bezahlbarer Wohnraum ist eine soziale Frage – gute Mobilität ist Teil der Antwort. Beides gehört zusammen.“

Veröffentlicht am: 23. Februar 2026