Neue Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige in Altenstadt
Betroffene gründen Gruppe für Austausch und Unterstützung / Erstes Treffen am 30. Mai

Die Pflege Angehöriger kann mitunter sehr fordernd sein und zu Überlastung führen. Da kann der Austausch mit anderen Betroffenen hilfreich sein. Ein neues Selbsthilfeangebot startet jetzt in Altenstadt. Bild von Sabine van Erp auf Pixabay
Die Mehrzahl chronisch kranker oder behinderter Menschen wird von Familienmitgliedern zu Hause betreut und versorgt. Pflegende Angehörige stehen ständig in der Gefahr, sich zu überlasten und selbst krank zu werden. Sie müssen oft Einschränkungen ihrer persönlichen Kontakte hinnehmen, sind häufig überfordert und ständig mit Krankheit, Leiden und Sterben konfrontiert. Um sie zu unterstützen, zu stärken und für Selbstfürsorge zu sensibilisieren, wollen Betroffene eine neue Selbsthilfegruppe in Altenstadt gründen. Ein erstes Treffen soll am 30. Mai (Samstag) stattfinden.
In der Selbsthilfegruppe sollen wichtige Informationen und Erfahrungen ausgetauscht werden: Was ist bei Anträgen bei Krankenkassen oder Behörden zu beachten? Gibt es Gruppenmitglieder, die mit ihrem Wissen andere unterstützen können? Wie und wo kann man als Angehöriger Kraft tanken? Wie geht die Familie mit der Belastung um? Die Gruppe soll aber auch ein Rückzugsort für die Pflegenden sein, in der sie neue Kontakte knüpfen, Entlastung finden und ihrer Belastung Luft machen können. Es darf aber ausdrücklich auch mal gelacht werden, denn der ohnehin schon schwere Alltag lässt sich mit einer Prise Humor manchmal leichter bewältigen. Die Selbsthilfe-Kontaktstelle des Wetteraukreises, unterstützt die Gründung der neuen Selbsthilfegruppe.
Kontakt und Anmeldung
Weitere Informationen zum neuen Selbsthilfeangebot „Pflegende Angehörige“ in Altenstadt erhalten Interessierte per E-Mail . Hier erhält man nach der Anmeldung auch den genauen Treffpunkt für das Gründungstreffen. Das Treffen am 30. Mai soll zwischen 13:15 und 14:45 Uhr stattfinden.