Open-Data-Projekt WOLKE startet im Wetteraukreis

Erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler konnte knapp 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Auftaktveranstaltung des Projekts WOLKE begrüßen.
Wie kann im Wetteraukreis die Nutzung von Open-Data-Lösungen vorangebracht werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein neues Projekt mit dem Ziel, Bürgerinnen und Bürgern gerade in ländlichen Kommunen über ein sogenanntes „Open Data Portal“ unkompliziert Informationen über Infrastruktur, Verkehr oder regionale Angebote zur Verfügung zu stellen. Dazu hatte der Kreis kürzlich die kreisangehörigen Kommunen zu einer Auftaktveranstaltung in das Friedberger Kreishaus eingeladen.
Bei der Auftaktveranstaltungen des Projektes WOLKE (Wetterauer Open-data-Lösung für Kommunale Entwicklung) standen die Information der Kommunen und der Austausch untereinander im Vordergrund. Denn für die erfolgreiche Umsetzung ist es unerlässlich Kooperationspartnerschaften zwischen Kreis und Kommunen zu schließen. Nur so kann das Thema möglichst ressourcenschonend für alle Beteiligten vorangebracht werden.
Erste Kreisbeigeordnete und Dezernentin für Regionalentwicklung, Birgit Weckler betont bei der Begrüßung: „Von einem offenen Datenaustausch können Kommunen, Wirtschaft und die Bürgerinnen und Bürger unmittelbar profitieren. So können etwa Bebauungspläne online öffentlich eingesehen werden. Dies reduziert wiederum die Anfragen an unsere Verwaltung und ermöglicht so Effizienzgewinne. Hinzu kommt, dass in den letzten Jahren neue gesetzliche Verpflichtungen und Rahmenbedingungen zur Bereitstellung Offener Daten erlassen wurden. Daher wollen wir das Thema ab heute gemeinsam angehen“.
Das Projekt WOLKE wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) in Höhe von knapp 50.000 Euro aus dem Programm Land.Open.Data gefördert. Es baut auf den Ergebnissen der Digitalstrategie des Wetteraukreises auf und ist ein Baustein für deren Umsetzung. Dabei bezieht es die Städte und Gemeinden aktiv mit in die Erstellung eines Umsetzungskonzepts für offene Daten im Kreis ein.
Begleitet wird das Projekt von einem externen Projektbüro, das ein Umsetzungskonzept für Kreis und Kommunen erstellt und gleichsam als neutrale Stelle die Interessen beider Seiten berücksichtigen soll.
Erfolgreicher Projektauftakt
Knapp 30 Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Kreisverwaltung und Projekt nahmen an der Auftaktveranstaltung teil, bei der das Projektbüro intensiv in die Thematik Offene Daten, das Anliegen und die Ziele des Projekts und die kommenden Arbeitsschritte einführte.
„Durch den offenen Datenaustausch sind mehr Transparenz und eine unmittelbare Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ebenso möglich wie eine Stärkung der Grundversorgung durch offen nutzbare Geo-, Klima- und Statistikdaten. Daher treiben wir das Projekt als Kreis weiter voran. Um ein konkretes Konzept erstellen zu können, welches die unterschiedlichen kommunalen Perspektiven abdeckt, ist unser Ziel möglichst viele Kommunen als Projektpartner zu gewinnen“, erläutert Erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler abschließend.