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Selbsthilfegruppe verwaiste Eltern

Ein Sarg mit Blumenstrauß in einem Leichenwagen.

Die Selbsthilfegruppe verwaiste Eltern trifft sich jeden 1. Mittwoch im Monat.

Das schlimmste, was Eltern passieren kann, ist, dass das geliebte Kind vor den Eltern selbst geht. Wenn ein geliebter Mensch verstirbt, ist dies das Schrecklichste, was man sich vorstellen kann. Doch wenn es das eigene Kind ist, ist es besonders hart. Solch ein Schicksalsschlag ist unvorstellbar und nicht in Worte zu fassen. Eine neue Selbsthilfegruppe möchte Betroffene unterstützen.

In der Selbsthilfegruppe finden Trauernde nach dem Tod des Kindes einen geschützten Raum, in dem Schmerz und Leid gelebt werden darf.

In der Gemeinschaft mit trauernden Eltern kann es gelingen, die Einsamkeit mit anderen Betroffenen zu teilen, Verständnis zu erhalten und eigene Erfahrungen über die Arbeit mit der Trauer auszutauschen.

Während den regelmäßigen Gruppenabenden kann geschwiegen, erzählt oder einfach nur zugehört werden.

Die Initiatorin ist Mutter von drei Kindern. Um ihre Trauer zu bewältigen hat sie sich nach dem Tod des mittleren Sohnes zur Trauerbegleiterin ausbilden lassen. Sie möchte ihre Erfahrungen im Umgang mit der Trauerverarbeitung mit anderen teilen.

„Unser Leben steht still. Wie kann unser Leben weitergehen, wenn unser Kind vor uns geht. Mit der Selbsthilfegruppe „Engelsflügel“ bietet sich ein Gesprächsangebot für betroffene Eltern. Für alles was bewegt – Trauer, Hoffnung, Zuspruch. Alles kann, nichts muss.“

Kontakt:
Selbsthilfegruppe „Engelsflügel“

Treffpunkt: Friedberg, jeden 1. Mittwoch im Monat, 18:30 Uhr
Tel: 0151 70829354, E-Mail.

Weitere Selbsthilfegruppen und Angebote zum Thema Trauer in der Wetterau finden Betroffene auf dem Selbsthilfeportal des Wetteraukreises.

veröffentlicht am: 23. Juni 2022