Kreis unterstützt geförderten Wohnungsbau in Bad Vilbel
In Massenheim entstehen 15 Wohnungen für Haushalte mit geringem Einkommen / Kreisbeigeordnete Marion Götz übergibt Bewilligungsbescheid in Höhe von 200.000 Euro

Engagieren sich für bezahlbaren Mietwohnraum: (von links) GBW-Aufsichtsrat Klaus Minkel, Kreisbeigeordnete Marion Götz und GBW-Geschäftsführerin Antje Rinn.
Zum ersten Mal nach mehr als 28 Jahren realisiert die Genossenschaft für Bauen und Wohnen eG Bad Vilbel (GBW) wieder ein eigenes Bauvorhaben: Auf dem Harheimer Weg im Bad Vilbeler Ortsteil Massenheim entsteht im Rahmen des geförderten Wohnungsbaus ein Mehrfamilienhaus mit 15 Wohnungen. Die Wohneinheiten sollen insbesondere Haushalten mit geringem Einkommen zugutekommen. Die Stadt Bad Vilbel unterstützt das Projekt mit der Bereitstellung des Grundstücks. Kreisbeigeordnete Marion Götz hat vor Ort einen Bewilligungsbescheid aus dem Förderprogramm des Wetteraukreises für Bezahlbaren Mietwohnraum in Höhe von 200.000 Euro überreicht.
„Ich freue mich sehr, dass der Wetteraukreis mit seinem neuen Förderprogramm ein weiteres Mal einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem Mietwohnraum in unserem Kreisgebiet leisten kann“, sagte sie. Der Bauantrag für das Vorhaben in Bad Vilbel wurde Anfang März durch die zuständige Behörde genehmigt, der Fördermittelbescheid bereits unmittelbar im Anschluss im April ausgestellt. „Die seit rund einem Jahr in Kraft befindliche Förderrichtlinie des Kreises zeichnet sich durch geringen Verwaltungsaufwand, kurze Wege und hohe Planungssicherheit für die Bauherren aus“, so Götz.
GBW-Geschäftsführerin Antje Rinn freute sich gemeinsam mit Aufsichtsrat Klaus Minkel über die Unterstützung: „Die Bewilligung dieser Fördermittel ist ein starkes Signal für den geförderten Wohnungsbau in unserer Region. Wir danken dem Wetteraukreis für die finanzielle Unterstützung und das Vertrauen in dieses zukunftsweisende Projekt“, so Rinn und Minkel bei der Übergabe des Bescheids. Mit dem Projekt leiste die Genossenschaft einen wichtigen Beitrag zur sozialen Wohnraumversorgung in Bad Vilbel. Großen Wert werde dabei auch auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt: Das Gebäude wird als Effizienzhaus 40 errichtet und erfüllt damit besonders hohe energetische Standards. Durch moderne Gebäudetechnik, hochwertige Wärmedämmung und eine energieoptimierte Planung werde der Energiebedarf deutlich reduziert. Dies schone nicht nur Ressourcen, sondern sorge auch langfristig für niedrige Betriebskosten für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner, erklärten die Verantwortlichen.