Wirtschaftsförderung stellt Weichen für die Zukunft
Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung im Wetteraukreis mbH (WiReg) befindet sich in einer Phase des Wandels. Mit einer Reihe personeller und struktureller Veränderungen stellt sich die Gesellschaft neu auf.
Die Gesellschafterversammlung hat die WiReg-Geschäftsführung kürzlich neu geregelt, nachdem der langjährige Mit-Geschäftsführer Bernd-Uwe Domes Ende März 2026 altersbedingt in den Ruhestand getreten ist. Domes war, genau wie sein Kollege Klaus Karger, seit 2013 als WiReg-Geschäftsführer sowie gleichzeitig als LEADER-Regionalmanager aktiv. Mit dem Ausscheiden von Domes übernimmt der 57-jährige Karger nun neben Dr. Matthias Leder, der bereits seit 2003 ehrenamtlicher Geschäftsführer ist, vollumfänglich die Geschäftsführung. Im Zuge der Nachfolgeregelung wurde zudem Oliver Nowak zum Prokuristen ernannt.
„Die Gesellschafter setzen mit diesen Personalentscheidungen auf Kontinuität und Erneuerung zugleich. Klaus Karger hat einen großen Anteil an der erfolgreichen Entwicklung der WiReg in den vergangenen Jahren. Mit Oliver Nowak schenken wir einem sehr engagierten und qualifizierten Mitarbeiter das Vertrauen, indem wir ihm Prokura erteilen“, erläutert Landrat Weckler als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung.
Der 31-jährige Nowak ist seit 2019 bei der WiReg als Projektmanager in der Wirtschaftsförderung tätig. Er studierte Geographie im Bachelor sowie berufsbegleitend Stadt- und Regionalentwicklung im Master und bringt sowohl fachliche Expertise als auch praktische Erfahrung in seine neue Rolle ein.
Neuer Standort in Niddatal
Auch räumliche Veränderungen stehen bei der WiReg bevor. Aufgrund der geplanten grundhaften Sanierung des IHK-Seminargebäudes in Friedberg wird ein Standortwechsel erforderlich. Ab dem 1. Juli 2026 lautet die neue Adresse Im Kloster 6, 61194 Niddatal-Ilbenstadt. Die WiReg wird damit neue Nachbarin der Stadtverwaltung Niddatal, die dort bereits im Sommer 2025 eingezogen ist.
Damit wurden weitere wichtige Entscheidungen getroffen, nachdem im letzten Jahr ein neuer Gesellschaftsvertrag in Kraft getreten ist. Dieser beinhaltet nicht nur die neue Firmenbezeichnung, sondern auch eine neue Gewichtung der Gesellschafteranteile. Der Landkreis fungiert nun als Mehrheitsgesellschafter. Landrat Jan Weckler betont: „Der Wetteraukreis ist die Zuzugsregion Nummer eins in Hessen. Als Wirtschaftsstandort und Lebensraum profitiert der gesamte Landkreis von seiner attraktiven Lage in der Metropolregion FrankfurtRheinMain. Um diese Potenziale nachhaltig zu nutzen und weiterzuentwickeln, braucht es eine leistungsfähige und zukunftsorientierte Wirtschaftsförderung – genau dafür steht die WiReg.“
