Fortbildungs- und Ausbildungsprogramm

der Fachstelle Jugendarbeit und Jugendgerichtshilfe

Menschen, die einen anderen Menschen auf einer Trage tragen
Die Fachstelle Jugendarbeit und Jugendgerichtshilfe bietet jedes Jahr ein attraktives Aus- und Fortbildungsprogramm für pädagogische Fachkräfte und Ehrenamtliche an.

Die Fachstelle Jugendarbeit organisiert jedes Jahr zielgruppengerecht Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte und ehrenamtlich tätige Jugendleiter/innen im Rahmen der Juleica. Weitere Informationen zu den Formalien der Jugendleiter/innen-Card und der Beantragung finden Sie hier

Das Anmeldeformular zu den einzelnen Fortbildungen finden Sie hier

Weitere Informationen können bei der Fachstelle erfragt werden: Mail  oder 0 60 31 / 83 33 11. 

Fortbildungen für Ehrenamtliche und pädagogische Fachkräfte

Ausflüge zu Schwimmbädern und Badeseen gehören zu beliebten Zielen von Kinder- und Jugendarbeit, Ferienspielen und Freizeiten. Wer sich mit Kinder- oder Jugendlichen am oder im Wasser aufhält, muss mit besonderen Gefahren rechnen. Nach der Statistik der DLRG  gibt es immer mehr Menschen, die nicht schwimmen können. Auch die Zahl der tödlichen Badeunfälle ist seit Jahren leider konstant hoch.

Hier werden besondere Anforderungen im Rahmen der Aufsichtspflicht an alle Personen gestellt, die mit Kindern und Jugendlichen solche Aktivitäten planen. Im Verlauf dieses Wochenendes besteht die Möglichkeit in einem Kompaktseminar das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen Bronze zu erwerben.

In der Rettungsschwimmausbildung werden Techniken erlernt, die helfen, sich selbst in einer solchen Gefahrensituation nicht zu gefährden und dem Verunglückten effektiv zu helfen. Die Teilnehmer/innen werden mit den besonderen Gefahren am und im Wasser vertraut gemacht, und lernen Unglückssituationen richtig einzuschätzen.

Die Ausbildung erfolgt im Rahmen dieses Kompaktseminares mit 2 Praxiseinheiten in einem Hallenbad und mit mehreren Theorieeinheiten in der Bildungsstätte der Sportjugend in Wetzlar.

Besonderes: Personen, die beabsichtigen an einer solchen Ausbildung teilzunehmen, müssen schwimmen können, dürfen keine gesundheitlichen Einschränkungen beim Tauchen bis 3 Meter Tiefe und beim Springen vom 1 Meter Brett haben.

Zielgruppe: Multiplikator/ innen in der Jugendarbeit (Jugendleiter/innen, Betreuerinnen von Freizeiten und Ferienspiele), Lehrkräfte,  Schulsozialarbeit

Ort: Bildungsstätte Sportjugend Wetzlar und Hallenbad Butzbach

Beginn: Freitag, 10.02.2023, 19.00 Uhr, Ende: Sonntag, 12.02.2023, ca. 13.00 Uhr

Anmeldung: ab sofort über Mail  (Anmeldeformular steht online zum Download zur Verfügung)

Kosten: Der Teilnahmebeitrag beinhaltet Rettungsschwimmausbildung, Verpflegung und Übernachtung.

Zusätzliche Kosten: ca. 10 € sind am Veranstaltungsort für den Eintritt in das Hallenbad einzuplanen/ für eigene An- und Abreise.

  • 25,00 € für in der Kinder- u. Jugendarbeit ehrenamtlich tätige Personen. Dies sind Teilnehmer/innen aus Jugendgruppen, Vereinen u. Verbänden mit dem Sitz im Wetteraukreis.
  • 38,00 € für nebenamtliche Mitarbeiter/innen der Städte und Gemeinden des Wetteraukreises und ehrenamtlich tätige Personen, die nicht im Wetteraukreis wohnen und für einen Träger im Wetteraukreis tätig sind.
  • 65,00 € für hauptamtliche Mitarbeiter/innen der kommunalen Jugendarbeit der Städte und Gemeinden des Wetteraukreises. Sozialarbeiter/innen in Schulen, Lehrer/innen undMitarbeiter/innen aus Betreuungseinrichtungen für Grundschulkinder sowie interessierte Einzelpersonen.

Ansprechpersonen:Josephin Koch und Christoph Brandt

Welche Einstellungen und Bilder zu Männlichkeit-(en) und zur Männerrolle / Weiblichkeit- (en) und Frauenrolle haben wir erworben und wie beeinflussen sie das Verhalten von Kindern und Jugendlichen? Im Rahmen der Fortbildung soll versucht werden, Jungen* in ihrer Situation besser zu verstehen und Handlungsperspektiven in Bezug auf die pädagogische Arbeit mit ihnen zu entwickeln.

Den Teilnehmenden soll mehr Sicherheit, ein besseres Verstehen, mehr Wissen und eine klarere Position für die pädagogische Arbeit in der jeweiligen Institution mit Jungen vermittelt werden. Schwerpunkt der Fortbildung besteht darin die gemachten Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit zu reflektieren.

Referent: Marc Melcher, Diplom Pädagoge und Fachreferent von Fokus Jungs-Fachstelle für Jungenarbeit in Hessen, PARITÄTisches Bildungswerk

Ort: Junity Friedberg, Burgfeldstraße 18

Dauer: 09.00 – 16.00 Uhr

Kosten: 60 €

Anmeldung: ab sofort über Mail (Anmeldeformular steht online zum Download zur Verfügung)

Ansprechpersonen: Christoph Brandt

Das Thema Kindeswohl und Kinderschutz ist in den Blick der Öffentlichkeit gerückt. Gesetzliche Regelungen wie das Bundeskinderschutzgesetz sollen Kinder und Jugendliche vor Gefährdungen, Vernachlässigung, Misshandlung und sexuellem Missbrauch schützen. Auch Ehrenamtliche in Vereinen und Verbänden sollen gut geschult und sensibilisiert werden, um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und richtig zu handeln.

Für 2023 werden zwei Fortbildungstermine angeboten, die sich an Gruppenleiter/innen richten, die in der Praxis in direktem Kontakt mit Kindern und Jugendlichen stehen.

Die Fortbildungsveranstaltung bearbeitet spezifische Fragen und Herangehensweisen bei der Umsetzung des Schutzauftrages, dem ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen verpflichtet sind. Die Schulung bietet einen Überblick über die inhaltliche Bedeutung des Schutzauftrages und die unterschiedlichen Formen und Aspekte von Kindeswohlgefährdung. Dabei werden die Anforderungen an ehrenamtlich Tätige und auch die Grenzen ihrer Verantwortung thematisiert. Außerdem werden Handlungsschritte und Verfahrensabläufe bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vorgestellt.

Zielgruppe: Ehrenamtliche aus Vereinen/Verbänden

Hinweis: Die Schulung kann für die Verlängerung der JuLeiCa genutzt werden.

Ort: Homburger Str. 17, 61169 Friedberg

Zeitraum: 04.03.2023, 9.00 – ca. 17.30 Uhr

Kosten: Die Fortbildungen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich!

Anmeldung: ab sofort über Mail. (Anmeldeformular steht online zum Download zur Verfügung)

Ansprechpersonen:Josephin Koch und Nicole Irmler-Stroh

Leider begegnet das Thema Mobbing vielen Kindern, Jugendlichen und somit auch Fachkräften im Laufe des Schulalltages oder in der Kinder- und Jugendarbeit. Um dem entgegenzutreten brauchen Kinder und Jugendliche innere Stärkung und Resilienz und vor allem auch Fachkräfte, die sie auf ihrem Weg unterstützen.

Bei dieser 2-tägigen Fortbildung lernen pädagogische Fachkräfte in einem Selbstbehauptungs- und Resilienztraining wie sie Kinder und Jugendliche bei Beleidigungen, Stress, Konflikten und Mobbing unterstützen können, wie man vermeintliche Schwächen in Stärken umwandeln und so sein Energielevel steigern kann und einen guten Umgang mit Gerüchten und Lästereien. All das steht unter dem Motto „Ich kann das“ und einem Gedanken-Wirkungskreislauf.

Am zweiten Tag geht es vor allem eine Vertiefung und Übertragung in die eigene Institution. Was macht Mobbing mit Kindern und Jugendlichen? Wie kann eine gute Wertearbeit aussehen? Wie kann ich die Motivation, Eigenverantwortung und Selbstwirksamkeit von Jugendlichen fördern? Dabei soll in erster Linie für die Erlebniswelt der Jugendlichen im gesellschaftlichen Kontext sensibilisiert werden. Im Zuge dessen findet die Konzepte der Gewaltfreien Kommunikation und der Ich-Botschaften Anwendung.

Referentin: Annika Schmidt, Trainerin für Selbstbehauptung und Resilienz und Kinder-Jugend- und FamilienCoach zur Verfügung.

Zielgruppe: Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, pädagogische Fachkräfte, Multiplikator/innen

Termine: 14.03. + 15.03.2023, jeweils 9-17 Uhr

Ort: Homburger Str. 17, 61169 Friedberg

Kosten: 125 €

Anmeldung: ab sofort über Mail (Anmeldeformular steht online zum Download zur Verfügung oder kann angefordert werden.)

Ansprechperson:Josephin Koch 

In der täglichen Praxis von Fachkräften der Schulsozialarbeit, Jugendarbeit sowie Lehrerinnen und Lehrer ist Mobbing ein zunehmendes und verbreitetes Phänomen. In fast allen Schulklassen und -formen finden sich aktuellen Untersuchungen zufolge Mädchen und Jungen, die über einen längeren Zeitraum hinweg von ihren Mitschülern und Mitschülerinnen gehänselt, geschlagen, bedroht oder auf andere Weise gedemütigt werden.

Die Fachstelle Jugendarbeit und Jugendgerichtshilfe des Wetteraukreises bietet dafür die Fortbildung ‚NoBlame Approach‘ an, die von einer Fachreferentin durchgeführt wird.

Der NO BLAME APPROACH gibt Fachkräften ein einfaches Instrument an die Hand, bei Mobbing zum Wohl und Schutz der Mobbing-Betroffenen zu handeln. Die lösungsorientierte Methode steht im Gegensatz zur problemorientierten Vorgehensweise, das heißt, zu all jenen Verfahren, die davon ausgehen, dass eine Veränderung in Richtung einer gewünschten Lösung stets eine Problemanalyse voraussetzt.

Die Vorgehensweise im Rahmen des NO BLAME APPROACH zielt ausschließlich darauf ab, wie das Mobbing gestoppt werden kann. Wie das bestehende Problem im Detail aussieht, wie es entstanden ist oder wer die Schuldigen sind, ist in diesem Zusammenhang nicht von Bedeutung. Die Trainingseinheit dauert einen Tag. Danach sind in der Regel alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen in der Lage, dieses Instrument einzusetzen und Mobbing zu stoppen.

Referentin: Andrea Münch, zertifizierte No Blame Approach Trainerin

Zielgruppe: Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, pädagogische Fachkräfte, Multiplikator/innen

Ort: Friedberg, Kreishaus, Gebäude B

Zeitraum: 17.03.2023, 9.30 - 16.30 Uhr

Kosten: 80 €

Anmeldung: ab sofort über Mail  (Anmeldeformular steht online zum Download zur Verfügung)

Ansprechperson:Josephin Koch

In Zusammenarbeit mit dem DRK, Kreisverband Wetzlar

Dieses Angebot wendet sich an alle, die sich mit Kindern und Jugendlichen in Freizeiten,  Ferienspielen, Gruppenstunden viel in der freien Natur befinden. Der überwiegende Teil der Ausbildung findet auf dem Gelände der Jugendherberge und den angrenzenden Wald statt. 

Die Ausbildung beinhaltet:

  • Erste Hilfe Ausstattung für Unternehmungen im Outdoorbereich
  • Spezielle Maßnahmen der Ersten Hilfe Outdoor
  • Rolle und Verantwortung der Leitung/en im Notfall
  • Erstellung und Umsetzung eines situationsgerechten Notfallplanes, Haftungsrechtliche Hinweise
  • Gruppenführung in Krisensituationen und psychische Erste Hilfe
  • Regeln zur Unfallvermeidung
  • Szenarienarbeit

Das Mitbringen von Trekkingbekleidung bzw. der Jahreszeit angepassten Bekleidung ist dringend erforderlich, sonst funktioniert diese Ausbildung nicht:

  • Trekkingbekleidung (Hose, Jacke, Trekkingschuhe- bzw. -stiefel)
  • Regenbekleidung (Regenhose und Regenjacke – alles was verfügbar ist!) 

Ort: Bildungsstätte Sportjugend Wetzlar

Zeitraum: 18.03.2023, 9.00 – ca. 17.30 Uhr

Kosten: 10,00 € (Der Teilnahmebeitrag beinhaltet Ausbildung, Essen und Getränke.)

Anmeldung: ab sofort über Mail  (Anmeldeformular steht online zum Download zur Verfügung)

Ansprechperson:Josephin Koch

Die Jugendleiter/innen-Card (Juleica) steht für eine gute Ausbildung der Jugendleiter/innen nach einheitlichen Qualitätsstandards. Sie ist der Ausweis für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit.

Die Juleica ist in erster Linie für ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Kinder- und Jugendarbeit bestimmt. Sie kann auch für neben- und hauptamtliche Mitarbeiter/innen ausgestellt werden, soweit sie wie Jugendleiter/innen tätig werden.

Voraussetzungen für den Erwerb der Juleica ist der Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an einer Juleica-Ausbildung. Der Erwerb der Jugendleiter/innen-Card ist mit einer Ausbildung verbunden, die bei einer Erstbeantragung nach den Bestimmungen des hessischen Sozialministeriums zur Juleica-Card durchgeführt wird und mindestens 40 Zeitstunden betragen muss.  Weiterhin ist der Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an einem Lehrgang in *Erste Hilfe, „Sofortmaßnahmen am Unfallort“, erforderlich.

Ausbildungswoche:

Um Freizeiten, Ferienspiele oder Kinder- und Jugendgruppen oder Bildungsveranstaltungen zu betreuen, sind umfangreiche pädagogische, rechtliche und organisatorische Kenntnisse im Umgang mit Kindern und Jugendlichen erforderlich. Die Fachstelle Jugendarbeit bietet mit dieser Juleica – Ausbildungswoche eine Ausbildung an, die die erforderlichen pädagogischen und rechtlichen Kenntnisse vermittelt.

Diese Ausbildung umfasst insgesamt 40 Std. und beinhaltet nachfolgende Schwerpunkte nach den Bestimmungen des Hessischen Sozialministeriums:

  • Rolle und Selbstverständnis von Jugendleiter/-innen
  • Arbeit in und mit Gruppen
  • Aufsichtspflicht, Haftung, Versicherung  
  • Organisation und Planung
  • Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen
  • Entwicklungsprozesse im Kindes- und Jugendalter

Nach erfolgreicher Teilnahme und dem Nachweis über die Teilnahme an einem *Erste Hilfe-Kurs, der nicht älter als 2 Jahre ist, kann die Juleica beantragt  werden.

Dieses Seminar ist vom Hessischen Sozialministerium als Bildungsurlaub anerkannt worden.

*vgl.: Ausbildung der Fachstelle Jugendarbeit: Erste Hilfe Outdoor am 18.03.2023

Ort: Bildungsstätte Sportjugend Wetzlar

Beginn: 31.03.2023, 19.00 Uhr, Ende: 06.04.2023, ca. 13.00 Uhr

Anmeldung: ab sofort über Mail  (Anmeldeformular steht online zum Download zur Verfügung)

Ansprechperson:Josephin Koch

Kosten: Der Teilnahmebeitrag beinhaltet Ausbildung, Übernachtung und Verpflegung.

  • 60 € für in der Kinder- und Jugendarbeit ehrenamtlich tätige Personen. Das sind:
  • Jugendleiter/innen, Teilnehmer/innen von Jugendgruppen, Vereinen u. Verbänden mit dem Sitz im Wetteraukreis. Betreuer/innen von Ferienspielen/ Freizeiten aus dem Wetteraukreis.
  • 80 € für nebenamtliche Mitarbeiter/innen der Städte und Gemeinden des Wetteraukreises und ehrenamtlich tätige Personen, die nicht im Wetteraukreis wohnen und für einen Träger im Wetteraukreis tätig sind.
  • 150 € für hauptamtliche Mitarbeiter/innen der kommunalen Jugendarbeit der Städte und Gemeinden des Wetteraukreises. Sozialarbeiter/innen in Schulen, Lehrer/innen und Mitarbeiter/innen aus Betreuungseinrichtungen für Grundschulkinder sowie interessierte  Einzelpersonen und Teilnehmer/innen im Rahmen des Bildungsurlaubes.

Vorbereitungswochenende der eigenen Betreuer/innen, die in den Ferien Angebote des Wetteraukreises betreuen. 

Zielgruppe: ehrenamtliche Betreuer/innen

Ort: Bildungsstätte Sportjugend Wetzlar

Zeitraum: 12.05.2023, 19.00 Uhr - 14.05.2023, 13.00 Uhr

Kosten: keine

Anmeldung: ab sofort über Mail  

Ansprechperson:Josephin Koch

Vorbereitungswochenende der eigenen Betreuer/innen, die in den Ferien Angebote des Wetteraukreises betreuen. 

Zielgruppe: ehrenamtliche Betreuer/innen

Ort: Jugendherberge Bad Homburg

Zeitraum: 23.06.2023, 19.00 Uhr - 25.06.2023, 13.00 Uhr

Kosten: keine

Anmeldung: ab sofort über Mail  

Ansprechperson:Josephin Koch

Das Thema Kindeswohl und Kinderschutz ist in den Blick der Öffentlichkeit gerückt. Gesetzliche Regelungen wie das Bundeskinderschutzgesetz sollen Kinder und Jugendliche vor Gefährdungen, Vernachlässigung, Misshandlung und sexuellem Missbrauch schützen. Auch Ehrenamtliche in Vereinen und Verbänden sollen gut geschult und sensibilisiert werden, um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und richtig zu handeln.

Für 2023 werden zwei Fortbildungstermine angeboten, die sich an Gruppenleiter/innen richten, die in der Praxis in direktem Kontakt mit Kindern und Jugendlichen stehen.

Die Fortbildungsveranstaltung bearbeitet spezifische Fragen und Herangehensweisen bei der Umsetzung des Schutzauftrages, dem ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen verpflichtet sind. Die Schulung bietet einen Überblick über die inhaltliche Bedeutung des Schutzauftrages und die unterschiedlichen Formen und Aspekte von Kindeswohlgefährdung. Dabei werden die Anforderungen an ehrenamtlich Tätige und auch die Grenzen ihrer Verantwortung thematisiert. Außerdem werden Handlungsschritte und Verfahrensabläufe bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vorgestellt.

Zielgruppe: Ehrenamtliche aus Vereinen/Verbänden

Hinweis: Die Schulung kann für die Verlängerung der JuLeiCa genutzt werden.

Ort: Homburger Str. 17, 61169 Friedberg

Zeitraum: 04.03.2023, 9.00 – ca. 17.30 Uhr

Kosten: Die Fortbildungen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich!

Anmeldung: ab sofort über Mail. (Anmeldeformular steht online zum Download zur Verfügung)

Ansprechpersonen:Josephin Koch und Nicole Irmler-Stroh

 

In der täglichen Praxis von Fachkräften der Schulsozialarbeit, Jugendarbeit sowie Lehrerinnen und Lehrer ist Mobbing ein zunehmendes und verbreitetes Phänomen. In fast allen Schulklassen und -formen finden sich aktuellen Untersuchungen zufolge Mädchen und Jungen, die über einen längeren Zeitraum hinweg von ihren Mitschülern und Mitschülerinnen gehänselt, geschlagen, bedroht oder auf andere Weise gedemütigt werden.

Die Fachstelle Jugendarbeit und Jugendgerichtshilfe des Wetteraukreises bietet dafür die Fortbildung ‚NoBlame Approach‘ an, die von einer Fachreferentin durchgeführt wird.

Der NO BLAME APPROACH gibt Fachkräften ein einfaches Instrument an die Hand, bei Mobbing zum Wohl und Schutz der Mobbing-Betroffenen zu handeln. Die lösungsorientierte Methode steht im Gegensatz zur problemorientierten Vorgehensweise, das heißt, zu all jenen Verfahren, die davon ausgehen, dass eine Veränderung in Richtung einer gewünschten Lösung stets eine Problemanalyse voraussetzt.

Die Vorgehensweise im Rahmen des NO BLAME APPROACH zielt ausschließlich darauf ab, wie das Mobbing gestoppt werden kann. Wie das bestehende Problem im Detail aussieht, wie es entstanden ist oder wer die Schuldigen sind, ist in diesem Zusammenhang nicht von Bedeutung. Die Trainingseinheit dauert einen Tag. Danach sind in der Regel alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen in der Lage, dieses Instrument einzusetzen und Mobbing zu stoppen.

Referentin: Andrea Münch, zertifizierte No Blame Approach Trainerin

Zielgruppe: Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, pädagogische Fachkräfte, Multiplikator/innen

Ort: Friedberg, Kreishaus, Gebäude B

Zeitraum: 17.03.2023, 9.30 - 16.30 Uhr

Kosten: 80 €

Anmeldung: ab sofort über Mail  (Anmeldeformular steht online zum Download zur Verfügung)

Ansprechperson:Josephin Koch

 

Auswertungsseminar der eigenen Betreuer/innen, die in den Ferien Angebote des Wetteraukreises betreuen. 

Zielgruppe: ehrenamtliche Betreuer/innen

Ort: Friedberg, Homburger Str. 17

Zeitraum: 11.11.2023, 10.00 - 18.00 Uhr

Kosten: keine

Anmeldung: ab sofort über Mail  

Ansprechperson:Josephin Koch

Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt ist in der Jugendarbeit ein sehr wichtiges, aktuelles Thema. Nicht immer fällt es in der täglichen Arbeit leicht, zu verstehen, wie sich Jugendliche zu dem Thema austauschen und wie man ihnen hierfür geschützte Räume schaffen kann.

In dieser Fortbildung sollen Begriffe rund um queere Themen geklärt werden und Perspektiven der praktischen Arbeit im Mittelpunkt stehen. Wie kann ich queere Jugendliche begleiten und unterstützen? Wie gehe ich mit Diskriminierungserfahrungen um? Was muss ich beachten, wenn ich Angebote schaffen will?

Die Fortbildung bietet die Möglichkeit, Wissen aufzubauen oder zu erweitern und gibt Raum, für einen themenbezogenen Austausch von Erfahrungen und Ideen.

Referent: profamilia Friedberg

Zielgruppe: pädagogische Fachkräfte aus der Arbeit mit Jugendlichen

Zeitraum: 21.11 + 22.11.2023, 9-16 Uhr

Ort: Friedberg, Homburger Str. 17

Kosten: 125€

Anmeldung: ab sofort über Mail  (Anmeldeformular steht online zum Download zur Verfügung)

Ansprechperson: Lea Noe und Christoph Brandt

Kosten

Der bei der entsprechenden Fortbildung ausgewiesene Teilnahmebeitrag ist nach Erhalt der Rechnung an den Wetteraukreis zu überweisen und beinhaltet Unterkunft, Verpflegung und Programm. Eine Beitragsermäßigung ist nicht möglich.

Besonderes

Das Fortbildungsprogramm richtet sich an:

  • Jugendleiter/innen aus Vereinen und Verbänden 
  • Betreuer/innen von Ferienspielen und Freizeiten aus den Städten und Gemeinden
  • Haupt- und nebenamtliche pädagogische Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit
  • Mitarbeiter/innen aus Jugendsozialarbeit
  • Interessierte Einzelpersonen, die mit der Zielgruppe Kinder und Jugendliche arbeiten
  • Mitarbeiter/innen aus Betreuungseinrichtungen für Grundschulkinder
  • Lehrerinnen und Lehrer
  • Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter  

Informationen zur Anmeldung

  • Die Anzahl der Plätzen ist bei allen Fortbildungen begrenzt.
  • Anmeldungen werden nach dem Posteingang berücksichtigt.
  • Die Anmeldung ist verbindlich, wenn die Anmeldung schriftlich, per Mail oder per Fax bei der Fachstelle eingegangen ist.
  • Nach dem jeweiligen Anmeldeschluss kann eine Anmeldung nur dann noch erfolgen, wenn freie Plätze zur Verfügung stehen. 
  • Mündliche oder telef. Anmeldungen werden als Interessent/innen aufgenommen.
  • Bis spätestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn erfolgt eine Einladung. Sie beinhaltet u. a.  weitere Informationen zum Verlauf der Fortbildung und eine Wegbeschreibung.
  • Der Teilnahmebeitrag ist vor jedem Fortbildungsseminar zu überweisen. Es erfolgt hierzu eine gesonderte Rechnung.
  • Eine kostenfreie Abmeldung ist bis zu 14 Tagen vor Beginn der Veranstaltung möglich. Danach wird der Teilnahmebeitrag fällig.
  • Das gilt ebenso bei Nichterscheinen
  • Die Akkreditierung bestimmter Fortbildungsmaßnahmen nach dem Hessischen Lehrer/innenfortbildungsgesetz liegt vor bzw. ist diese beantragt. Zu beachten sind hier die Hinweise zu den Kurzbeschreibungen der Fortbildungsseminare. .
  • Weitere Informationen erhalten Sie bei der Fachstelle.
  • Anmeldungen sind ab sofort möglich

Ansprechpartner/innen

NameTelefonFaxRaumE-Mail
Josephin Koch06031 83-330906031 83-91330929E-Mail
Lea Noe06031 83-331406031 83-913314E-Mail
Christoph Brandt06031 83-331706031 83-913317E-Mail

Zuständig

Jugendarbeit und Jugendgerichtshilfe